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Kultur

„Zukunftsfragen sind immer schwierig“

Fabienne Louves: Mit "Simply The Best" zum Sieg.

Fabienne, seit dem MusicStar-Gewinn sind bereits zwei Wochen vergangen. Immer noch glücklich und zufrieden?
Ja, ich bin sehr zufrieden.

Laut den Medien hatte Sandra bereits gewonnen. War daher die Überraschung für dich umso grösser?
Einerseits war ich sehr überrascht, andererseits aber auch ziemlich stolz, dass ich ohne grosse Medienunterstützung gewonnen habe. Warum ich jedoch nicht unterstützt worden bin, kann ich mir nicht erklären. Als ich auf dem Friendship-Ticket-Sofa sass, dachte ich einen Moment lang es sei wegen der Hautfarbe. Heute denke ich jedoch eher, dass die Leute deswegen nicht mehr für mich angerufen haben, weil sie dachten, ich käme wegen meinen guten Jurynoten sowieso weiter.

Die Gewinnerinnen der beiden letzten Staffeln, Carmen Fenk und Salome Clausen waren nur eine gewisse Zeit lang im Rampenlicht. Wird dies bei dir anders sein?
Ich denke, dass dies bei jedem MusicStar anders ist. Ich persönlich habe mich riesig darüber gefreut und hoffe, dass es bei mir anders verlaufen wird. Es ist natürlich wichtig, dass man nicht nur die richtige Einstellung und Freude am Musikmachen hat, sondern auch mit dem Presserummel gut klar kommt. Und damit man berühmt bleibt, ist man auf die Unterstützung der Medien angewiesen.

Die Meinungen betreffend Castingshows wie beispielsweise MusicStar gehen stark auseinander. Was denkst du darüber?
Ich finde solche Castingshows etwas Gutes. Schliesslich kann man sich dadurch vor einem Millionenpublikum präsentieren und es werden somit Talente entdeckt, die man sonst vielleicht übersehen hätte. Man sollte dem Schweizer Fernsehen sogar danken, dass wir die Möglichkeit haben mit solchen Plattenfirmen Verträge abschliessen zu dürfen. Und übrigens sind viele Weltstars ebenfalls durch solche Castingshows bekannt geworden.

Hat dir deine frühere Tätigkeit bei der Girl-Group Girls-to-Girls für deine jetzige Karriere etwas gebracht?
Ja sicher, die Bühnenpräsenz, das Auftreten vor Leuten und auch, dass man immer schön auf dem Boden bleibt, habe ich bei Girls-to-Girls gelernt. Es war sicherlich eine Zeit, die mir sehr gut getan hat.

Wo siehst du dich in einem Jahr?
Ich denke, dass ich das alles einmal mit meiner Plattenfirma anschauen muss. Zukunftsfragen sind immer etwas Schwieriges. Natürlich hoffe ich, weiterhin bekannt zu bleiben, in der Schweiz und vielleicht sogar einmal international. Ich werde sicherlich alles tun, um dies zu erreichen.

Was sagst du zum Gerücht, dass du deinen Titel verlieren könntest?
Das stimmt nicht. Ich habe alle Verträge, die ich jemals mit Girls-to-Girls abgeschlossen hatte, aufgelöst. Ich habe dies mit dem Schweizer Fernsehen und deren Anwälten prüfen lassen und dann das offizielle OK bekommen, dass ich bei MusicStar teilnehmen darf. Das Ganze ist also lediglich heisse Luft und beschäftigt mich daher nicht.

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