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Gesellschaft

„Von der Scheissegal-Einstellung befreien“

„Das BaF wurde gegründet um Zeichen zu setzen. Zeichen gegen die scheinbar unendliche Gewaltspirale in unserer Gesellschaft, gegen die imperialistischen Machenschaften der Weltmächte, die sich anscheinend alles erlauben dürfen (allen voran die USA), gegen einen drohenden Iran-Krieg, gegen die hinterlistige Waffenexportpolitik der Schweizer Rüstungsindustrie, gegen die Ausbeutung der Dritten Welt durch die gierigen, egoistischen Kapitalstaaten. Einfach gegen jede Form von Gewalt und Ungerechtigkeit in unserer Stadt, in unserem Land, auf unserem Planeten.“ Das schreiben die Initianten des selbsternannten „Bundesamtes“ für Frieden Biel Bienne in ihrem Communiqué und tischen dabei ordentlich auf.

Jugendliche sensibilsieren, motivieren und mobilsieren

Was auf den ersten Blick ziemlich pauschal daherkommt und den Eindruck von blauäugigen ideologischen „Weltverbessern“ erwecken mag, hat mehr Tiefgang und ein ganz konkretes Ziel: „Wir wollen die Schweizer Jugend von der „scheissegal“-Einstellung befreien, sie sensibilisieren, motivieren und mobilisieren für ihre Anliegen einzustehen, ihre Ideologien zu vertreten, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen.“ Die jungen Initianten des BaF verleihen damit ihrem Bestreben ein Zeichen für den Frieden zu setzen Nachdruck und setzen sich hohe Ziele. Ein erster Schritt in diese Richtung soll nun also die „sit for peace“-Sitzdemo auf dem Zentralplatz in Biel sein. Sie beginnt am Freitagnachmittag 23. Juni um 17 Uhr und dauert dann 24 Stunden, die Nacht hindurch, bis am Samstagnachmittag 24. Juni. Aufgerufen zum friedlichen gemeinsamen Sitzen sind laut BaF sowohl „weniger gutbetucht wie gutbetucht, Schwarz wie Weiss, Jung wie Alt, Weiblein wie Männlein, „Gangsta“ wie „Skater“.“ Interessante neue Kontakte sind für die Teilnehmenden vorprogrammiert.  

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