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Seine Musik klingt schwer nach den 80ern: Mika. Fotos: www.mikasounds.de Erfolg braucht einen langen Atem: Im Falle von Michael Penniman stimmt das ohne Zweifel.

Michael Holbrook Penniman kam 1983 in Beirut zur Welt, den Ort, den er bald für Paris verliess. Als Kind wurde Mika öfters gehänselt, denn er war Legastheniker. Als Folge davon unterrichtete ihn seine Mutter grösstenteils zu Hause.  Als er elf Jahre alt war, begann er sich für die Musik zu interessieren, ein Umzug nach London verstärkte die Liebe. Mit 19 Jahren fing er sein Studium an der London School of Economics an, beendete es jedoch zwei Wochen später, um sich am Royal College of Music anzumelden.


Davongerannt

Bald wurde ihm klar, dass die Musik seine Zukunft würde und so machte er sich auf den Weg in die Musikbranche. Doch so einfach war es dann doch nicht: Die Indiemusiker wollten ihn nicht aufnehmen und die grossen Plattenfirmen lehnten ihn auch ab. Also musste er sich selbst bekannt machen. Anstatt nun in Sendungen wie „Popstar“ oder „Music Star“ zu pilgern, zog er einfach von Party zu Party und spielte seine Songs. Zu Beginn wurde Mika dabei öfters herausgeschmissen.

In einem interview mit der Fernsehmoderatorin Jools Holland sagte Mika, die Leute seien damals regelrecht davongerannt als sie seine Musik hörten. Heute würde man ihm das gar nicht mehr abnehmen. Jene die „Grace Kelly“ verpasst haben, wurden spätestens bei „Relax, take it easy“ mitgerissen. Seine Musik mag vielleicht nicht die Virtuoseste sein, doch seine beinahe vier Oktaven umfassende Stimme macht sie interessanter als Vieles, was zurzeit sonst noch auf dem Musikmarkt zu finden ist.

Am 23. Oktober holt der süsse Brite das nach, was er in St.Gallen absagte: Seine Show. Winterthur wird für eine Nacht zur Stadt der Cartoon-Farben.

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