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Kultur

Über den Röschtigraben

Frech, witzig und manchmal etwas schüchtern kommt die Musik von Lole daher. In ihren Songs vermischen sich verschiedene Stile miteinander: Folk, Blues, Country sowie manchmal etwas Rock. Massgebend haben sie dabei Musiker oder Bands, wie Ben Harper, Fiona Apple, Jonny Cash, Cat Power (amerikanische Folk-Band) oder Lucinda Williams (Roots-Rock/Country-Sängerin) beeinflusst. Ihren Stil beschreibt Lole selber als Folk-Pop.

Kein sanfter Start

Einmal mehr hat sie den Sprung über den Röschtigraben nach Zürich gewagt und in sehr intimem Rahmen im moods ein Konzert anlässlich ihrer CD-Taufe gegeben.
Das stimmungsvolle Licht, die an Tischen sitzenden Konzertbesucher und die leichten Rauchschwaden über der Bühne liessen einen sanften Start in den Abend erwarten. Das Gegenteil war der Fall. Loles Stimme begeisterte von Anfang an und ihre Präsenz sorgte für ein musikalisches Erlebnis ohnegleichen. Man merkte, dass ihr die Musik Spass macht. Sie tanzte, sie lachte, kam völlig aus sich heraus und liess sich auch mal zu einem spontanen Tänzchen im Publikum hinreissen, nur um dann gleich wieder auf der Bühne in die Saiten zu hauen. Gekonnt gelang es ihr, verschiedenste Musikstile mit grosser Leichtigkeit und viel Energie zu verbinden.

Eine Entdeckung

Zusammen mit Simon Gerber, Julien Revilloud, Daniel Perrin und Raphael Pedroli begeisterte Lole im moods ein eher älteres Publikum, was wohl aber daran liegen mag, dass sich im moods sowieso nur ältere Semester tummeln. In keiner Weise soll dies jedoch heissen, dass ihre Musik nur was für Leute fortgeschrittenen Alters ist. Die sensationelle Singer/Songwriterin ist eine Entdeckung für alle, denen selbsgemachte Musik am Herzen liegt.


Lole, mit bürgerlichem Namen Olivia Pedroli, geboren 1982 in Neuchâtel, hat bisher 2 Alben veröffentlicht. Ihr neustes Album heisst "Sugary and Dry".

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