logoType

Wo Journalismus beginnt

Où là commence
le journalisme

Dove il giornalismo inizia

Kultur

Starker Sound auf vollem Platz

Mit ihrem vierten Auftritt in Basel gehörte Sorgente am Samstagabend zu den grossen Bands des Anti-Rassismus-Festivals Imagine. Sorgente heizte dem Publikum zünftig ein, animierte dieses zum Tanzen, Klatschen und Mitsingen, während die sechs Männer selber über die Bühne hüpften oder durch das Publikum rannten, als gäbe es kein Morgen. Ihr Musikstil indes, von ihnen selbst als dreckigster Pop Europas betitelt, vereint verschiedenste Musikrichtungen von Funk über Rock bis hin zu stimmgewaltigen Accapella-Darbietungen.

Dies beruht darauf, dass die sechs Bandmitglieder sich völlig verschiedenen Musikszenen bewegt hatten, bevor sie sich vor ungefähr sechs Jahren vereinten. Gemeinsam haben sie jedoch alle die unbändige Liebe zur Musik als Inspirationsquelle ihrer Zusammenarbeit. Das schlug sich auch im Bandnamen nieder: Sorgente bedeutet auf Italienisch Ursprung und Quelle.

Auch textlich lassen sich die sechs ehemaligen Schulfreunde nicht in ein stures Schema pressen. Sie wollen ihren Themen keine Grenzen setzen, denn behandelt wird, was bewegt. So stösst man neben Party- und Gute-Laune-Songs, Liebesliedern oder Trauerballaden auch auf politische oder moralische Textinhalte. Und obwohl sie keine „Zeigefingerband“ sein wollen, möchten sie im Alltag Courage beweisen und deshalb wie hier am Imagine auch für eine gute Sache einstehen und sich für Rassismusbekämpfung engagieren.

Sorgente hat noch einen viel versprechenden Konzertsommer vor sich. Mit ihrer neuen CD “ First … and Then ?!“ touren sie durch Europa, was sie noch vier weitere Male in die Schweiz bringen wird. Sie treten sowohl am Openair St. Gallen, am Touch the lake in Zürich, am Luzerner Blue Balls sowie am Openair Gampel auf. In Deutschland spielen sie zudem mehrere Male als Supportband von Pink, was zweifellos ihren Bekanntheitsgrad steigern wird.

Links

Teilen

Link wurde kopiert!

Kommentare anzeigen