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Kultur

Spagat zwischen Jodel und der Filmmusik von Quentin Tarantino

Mister TNT von The Tarantinos. Fotos: Andreas Renggli Das Duo Edeldicht holt das Vieh heim. Lady Sarah: kühl und berechnend. Quentin lässt grüssen. Die Namen sind Programm: Psycho Andy und The Dragon.

Bilder: Sandro La Marca.

Gekleidet in Schweizer Trachten, unterhielten Carmen Oswald und Flavia Vasella das Publikum mit schweizerdeutschen Liedern in der schwankenden Boje. Ihre Lieder hatten durchaus aufklärenden Charakter, so dass die Zuschauer erfuhren, wie die Schweiz von den Holländern ihre Berge bekamen oder warum es nur „Riesnägeli“ mit einem und drei Nägeln gibt, aber keine mit zwei.

Die zwei ausgebildeten Sängerinnen demonstrierten ihr musikalisches Können, indem sie nicht nur jodelten, sondern auch Jazz, Blues, Country und viele andere Musikstile vereinten. Insgesamt boten sie ein unterhaltsames Programm und sie scheuten auch keine artistischen Elemente. Das Talerschwingen gelang zwar nicht perfekt, aber der Unterhaltungswert war definitiv gegeben.

Kaum war das Duo Edeldicht fertig, begannen schon The Tarantinos auf der Hauptbühne mit ihrer Show. Alle im schwarzen Anzug gekleidet und die Sängerin mit schwarzer Perücke, wie Uma Thurmann als Mia Wallace im Film Pulp Fiction.

The Tarantinos sind sieben Musiker aus London, die bereits seit zehn Jahren zusammen die Musik aus den Filmen von Quentin Tarantino spielen. Sie boten jedoch nicht nur gute Musik, sondern spielten auch einige Szenen aus den Filmen.

Obwohl die Strohballen nicht mehr vor der Bühne zum Sitzen einluden, wollte trotz der guten Musik keine richtige Stimmung aufkommen. Erst als Mr. TNT die Zuschauer aufforderte näher zu kommen, lockerte sich die Atmosphäre und die Zuschauer liessen sich dann auch nicht vom kurzen Regen die Stimmung nehmen.

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