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Solide Ergebnisse

Bilder: Manuel Lopez

Grau in grau präsentierte sich Wengen und die Rennstrecke am Freitagmorgen. Als Punkt 10.30 Uhr zur Super-Kombination gestartet wurde, machte zuerst ein einstürzender Zielbogen von sich reden. Als dieser kurzerhand von der Strecke verbannt war, konnte das Rennen dennoch pünktlich starten.

Ted Ligety bestritt als Erster den Slalom, nach ihm war Ivica Kostelic an der Reihe. Der Kroate galt als Mitfavorit, denn Kostelic ist bekannt für seine steigende Formkurve im Januar und seine Vorliebe für das Lauberhorn. Hier stand er bereits zwölf Mal auf dem Podest. Doch dem sonst so sicheren Fahrer unterlief ein Einfädler, damit schied früh ein Mitfavorit auf den Sieg aus.

Vorjahressieger

Als Vierter griff Vorjahressieger Alexis Pinturault in das Rennen ein. Der Franzose stellte mit 1.22 Sekunden Vorsprung auf Ligety die neue Bestzeit auf. Diese sollte bestehen bis zum Ende des ersten Laufs.

Für die Schweiz nahmen sechs Läufer den Slalom in Angriff. Sie lieferten ein solides Teamergebnis ab. Mit Sandro Viletta auf Platz 6 und Carlo Janka auf Platz 9 lagen gleich zwei Fahrer in Lauerstellung für den zweiten Lauf.

Der begann für Beat Feuz ungewollt früh. Ein grober Schnitzer im Slalom bescherte ihm Zwischenrang 27. Auch der frühe Start in die Abfahrt brachte nicht die erhoffte Spitzenrangierung. Am Schluss schaute Platz 19 heraus.

Viletta in Sotschi

Carlo Janka gelang in der Abfahrt keine Steigerung. Als Elfter wurde er zweitbester Schweizer. Das Schweizer Team bot eine solide Mannschaftsleistung, jedoch vermochte, abgesehen von einem Läufer, keiner über sich hinauszuwachsen. Die eine Ausnahme schaffte es, Aksel Lund Svindals Bestzeit, die unter anderem Bode Miller und Christof Innerhofer getrotzt hatte, zu unterbieten. Diese eine Schweizer Ausnahme heisst Sandro Viletta. Nach dem Slalom auf Platz 6 zwischenklassiert, steigerte sich der Bündner in der Abfahrt auf Schlussrang 4, was gleichzeitig die Erfüllung der Vorgaben für eine Olympia-Qualifikation bedeutet.

Rote Zahlen

Kurz durfte das Publikum sogar auf einen Schweizer Podestplatz hoffen. Das Führungstrio, bestehend aus Pinturault, Ligety und dem Kroaten Natko Zrncic-Dim, patzte aber nicht, und so verpasste Viletta das Podest schliesslich um 30 Hundertstel.

Einzig die Medallien wurden innerhalb der ersten drei umverteilt. Obwohl Pinturault 1.22 Sekunden Reserve auf Ligety in die Abfahrt mitnahm, leuchtete im Ziel eine rote Zahl und Platz 2 auf. Damit gewinnt Ligety seine erste Super-Kombination überhaupt, vor Pinturault und Zrncic-Dim.

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