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Gesellschaft

Prospekte und Werbegeschenke sammeln

Hochkonzentriert arbeiteten die Teilnehmenden der Berufsmeisterschaften. Fotos: oba.sg

Vom 5. bis 9. September fand in St.Gallen zum 15. Mal die Ostschweizer Berufsausstellung (OBA) statt. Mit 22600 Gästen darf man sich über einen neuen Besucherrekord freuen. Tausende von Schülerinnen und Schülern besuchten diese Berufsausstellungen in den riesigen Olmahallen in St. Gallen. 117 Berufe, darunter Logistiker, Chemielaborant, Lehrer, Polizist und Metallbauer, wurden vorgestellt. Unter anderem wurden auch 158 Fachhochschulen und Weiterbildungsmöglichkeiten in der ganzen Schweiz vorgestellt.

Berufswünsche
Die Schülerinnen und Schüler schlenderten von Stand zu Stand, sammelten Prospekte und Werbegeschenke und zuletzt Informationen. Tink.ch mischte sich unter die Besucher und hörte sich um. “ Mir hat es Spass gemacht durch die Hallen zu laufen. Am meisten habe ich mich für den Beruf Koch interessiert, weil Kochen Spass macht und man etwas für andere Menschen tun kann“, erzählte ein Schüler. Ganz anders klingt es bei den Mädchen, so sagte eine Schülerin: “ Ich habe mich bei den Fachhochschulen für die PH (Pädagogische Hochschule) interessiert weil ich gerne Kindergärtnerin werden würde. In den anderen Berufen interessierte mich Textildesignerin, weil man kreativ sein kann und Kleider verschönern kann.“

Praktische Einblicke
Ein besonderes Highlight der OBA waren zudem die Berufsmeisterschaften. Drei Tage lang kämpften 56 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Wettbewerben der Berufsmeisterschaften hochkonzentriert um den Schweizertitel oder die Regionalausscheidungen zur Schweizermeisterschaft. Unter den Augen der OBA-Besucher und der Aufsicht der Experten mussten die Nachwuchsprofis in einer vorgegebenen Zeit schwierige Aufgaben lösen. Egal, ob die Jugendlichen bereits einen Berufswunsch hegen oder sich erst unter all den Möglichkeiten für etwas entscheiden müssen, sie alle konnten von dem riesigen Informationsangebot und dem praktischen Einblick profitieren. Wo sonst können sie hautnah dabei sein, wenn Menschen ihre unterschiedlichsten Berufe ausüben?  

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