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Kultur

Party trotz Standpauke

Die Berner Hip-Hop-Gruppe Fygeludi heizte dem Publikum kräftig ein.

Bilder: Manuel Lopez

Benutzt wurde das Mischpult gleich von drei verschiedenen Schweizer Hip-Hop-Künstlern. Den Abend eröffnen durfte „Boys On Pills“ – Mitglied Jonny Bunko. Er heizte das junge Publikum kräftig auf für das darauffolgende Konzert der Berner Jungs von „Fygeludi“. Für die drei Hip-Hopper von Fygeludi war ihr Gig ein Warmlaufen auf Thuner Boden, denn Ende Jahr werden sie in der Café Bar Mokka ein Klubkonzert spielen. Dies aus Anlass ihres im August erscheinenden Albums „Jesses“, von dem sie bereits einige Songs vorstellten. Die Stücke stiessen auf Begeisterung, mit ihren berndeutschen Texten scheinen die Hip-Hopper genau den Nerv der jungen Generation zu treffen.

 

Abgeschlossen wurde die Performance von „Fygeludi“ – was im Altberndeutschen soviel wie „prächtig zurecht gemacht“ heisst – mit einer Standpauke vom „Am Schluss“-Organisator und Mokka-Chef Pädu Anliker persönlich. Ihm entging nicht, dass ein Grossteil der Besuchenden ihr Bier selbst mitbrachte und nicht fachgerecht entsorgte. Er bezeichnete die Musikfans als „huereverdammti tschankigseuschaft“. Obwohl diese Worte durch Anlikers Stimme nicht sehr böse klangen, schien die Botschaft anzukommen. Anliker ist und bleibt – unmotiviert klingender Tonfall hin oder her – eine Respektperson.

 

Nach einer kurzen Umbauphase schlossen die „Chlyklass Allstars“ den von Beats und hochgehobenen Händen geprägten Abend ab.

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