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Kultur

„Lateinischer Hiphop ist bewegender“

MC Gramo rappte in Orpund und Tink.ch traf ihn zum Interview.

Bilder: Lukas Hohl

Wie ist es dazu gekommen, dass du hier in der Schweiz auftrittst?  

Meine Mutter hat dem Organisationskomitee eine Demo von mir zugeschickt. Meine Musik hat ihnen gefallen und sie haben sich entschieden mir eine Chance zu geben, hier in der Arena zu rappen. Ich bin froh, dass ich in Orpund sein darf.   

Wie findest du die Leute hier?  

Die Leute hier in Orpund finde ich sehr lieb. Sie unterstützen dich überall wo sie können. Mir gefällt die Stimmung unter den Schweizern.    

Was für Unterschiede siehst du zwischen dem lateinamerikanischen und dem europäischen Publikum?  

Die Leute standen bei meinem Konzert zuerst einfach da, völlig erstaunt, da sie kein Spanisch verstanden. In Südamerika ist das anders. Dort verstehen sie mich und machen mehr mit. Trotzdem hat es mir sehr gefallen.  

Bei deinem Auftritt hatte es nicht viele Leute. Hat dich das gestört?

Ja, ein bisschen war ich enttäuscht. Es hat einige Änderungen in der Organisation gegeben, Sachen die halt passieren. Aber wenn ich auf der Bühne stehe und rappe, ist es mir egal, ob ich das vor zwei Zuschauern oder vor 5000 mache. Ich gebe immer mein Bestes.   

Gefällt dir der Schweizer Hiphop?  

Ja, er gefällt mir recht gut. Kennengelernt habe ich ihn am Fernsehen, hier in Biel, als ich Schweizer Musiksender geschaut habe.  

Was für Unterschiede siehst du zwischen dem Englischen, dem Schweizerischen und dem Lateinischen Hiphop?

Alle drei Styles sind sehr verschieden. Der Lateinische Hiphop ist bewegender und stimmungsvoller. 

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