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Europhorie

Die Fanzone in Olten ist gut besucht und die Menschenmenge ist friedlich.

Bilder: Mehmet Coskun

Der erste Spieltag der Euro verlief ganz im Zeichen der Freundschaft. Tausende verfolgten das erste Spiel der Schweizer Nationalmannschaft vor einer Grosleinwand. Bei ausgelassener Stimmung wurde Bier, Bratwüste und andere Leckereien genossen. Einem gemütlichen Abend stand also nichts mehr im Weg, insbesondere auch, weil das Spiel Schweiz – Tschechien für die Polizei nicht als Risikospiel eingestuft werden musste.

Olten als Musterbeispiel

Wie vielen Anderenorts auch, versammelte sich in Olten eine Menschenmasse vor der Grosleinwand. Kurz nach der Eröffnungsfeier, die auf der Grossleinwand verfolgt wurde, erwartete man den Anpfiff. Die Europhorie ging mit dem Anpfiff los. Eine super Partie, grossartiges Publikum im und ausserhalb des Stadions. Auch in Olten, das nicht unbedingt für gute Schlagzeilen bekannt ist, stand fairplay an oberster Stelle. Das Publikum stellte ein Musterbeispiel für faires Verhalten und friedliche Stimmung.

Nach dem Schlusspfiff war die Enttäuschung nicht zu übersehen. Trotz der Niederlage der Schweizer waren die „Hopp Schwiiz“ Rufe nicht zu stoppen. Die Fans sangen weiter und feierten ein grosses Fussballfest.

Auch nach der Partie Portugal – Türkei war die Menschenmenge friedlich gestimmt. Trotz der Niederlage der Schweizer, oder gerade weil die Niederlage nur so knapp ausfiel, ist die Euphorie in der Schweiz endgültig ausgebrochen.

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