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Kultur

Ein toller Hecht ohne Höhenwahn

"Fünf Typen, die Musik machen und gleichzeitig in ihrer Sprache singen wollen": Das ist Hecht.

Bilder: Chiara Nauer

Wie habt ihr den Auftritt empfunden?

Stefan Buck: Gut. Es ist nicht einfach, wenn du als Erster spielen musst, das Publikum ist noch kalt und du selber bist nervös. Es ist aber sehr gut gelaufen, die Leute hatten Freude und haben zugehört. Kurzum: Für uns war es super!

 

Welches der vier Konzerte von „Radar, New Musik On Tour“ war am besten?

Definitiv Zürich. Dort hatten wir viele Freunde, die extra wegen uns gekommen sind. Dazu war es noch ausverkauft und es hatte so viele Leute, die uns noch nie gesehen haben, da es erst unser sechste Konzert war und trotzdem sind sie abgegangen. Der Höhepunkt unserer „Musikkarriere“.

 

Wer steckt hinter Hecht?

Fünf Typen, die Musik machen und gleichzeitig in ihrer Sprache singen wollen. Diese ist uns wichtig, aber wir wollen deswegen unseren musikalischen Weg nicht verlassen. Das heisst, wir singen in Mundart statt in Englisch. Wir spielen seit 15 Jahren, demzufolge sind wir auch schon alle bei der 30er Grenze angelangt. Das ist Hecht.

 

Heisst das, dass Französisch eure Musik verfälschen würde?

Ja, gerade bei Live-Konzerten sollen die Menschen verstehen, um was es geht. Die Symbiose zwischen dem, was man sich im Kopf vornimmt und dem Rhytmus, den man spürt, sollte stimmen. Darum ist es etwas anderes, wenn wird in der Deutschschweiz unterwegs sind, weil die Leute uns hier verstehen. Als wir in Lausanne gespielt haben, war es zwar auch lustig und das Publikum hat es eigentlich gut verstanden. Da war jedoch wie eine Barriere, die es sonst nicht gibt.

 

Habt ihr in Lausanne alles auf Französisch gemacht?

Nein, für das wäre unser Französisch zu schlecht. Für die Einleitung und ein paar Anekdoten hat es knapp gereicht.

 

Wie gehts jetzt weiter?

Nächste Wochen haben wir zwei Konzerte mit 77 Bombay Street. Für uns ist das ein Highlight. Wir sind ihre Vorgruppe und es wird viel mehr Zuhörer geben. Eine Riesennummer für unser zehntes  Konzert. Momentan geht es sehr schnell voran.

 

Wie seid ihr mit 77 Bombay Street in Kontakt gekommen?

Durch das gemeinsame Plattenlabel. Es wurde arrangiert und bisher haben wir sie noch nicht kennengelernt. Das wird dann vor Ort geschehen.

 

Das Peinlichste, das euch passieren könnte während eines Auftritts?

In diesem Sinn haben wir keine Angst. Höchstens das die Technik versagen könnte und wir darum nicht auftreten könnten.

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