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Kultur

Der größte Mann der Welt im Kaufleuten

Stark an Bob Dylan erinnernd und doch nicht abkupfernd: Die Musik von Kristian Mattson.

Bilder: zvg

Seit er 15 ist, steht Kristian Mattson auf der Bühne: Er war Frontsänger bei der weniger bekannten Band „The Montezumas“, bevor er seine Solokarriere begann. Drei Alben hat der Schwede seitdem veröffentlicht, das bisher letzte – „The Wild Hunt“ – 2010. In all seinen Songs erzählte der 29-Jährige mit authentischem Gesang, minimalistischen Instrumentenspiel und ausgewählten Worten eine Geschichte vom Grossen und vom Kleinen.

 

Nicht bloß Dylan-esque

Wenn die brüchige, charakteristische Stimme einsetzt und von den Wirrungen des Lebens und der Verlorenheit in dieser Welt singt, schaut man vielleicht doch kurz nach, ob nicht fälschlicherweise ein Song von Bob Dylan spielt. Sein Einfluss auf den Schweden ist unüberhörbar.

 

Doch den Sänger nur darauf zu reduzieren, scheint zu einfach. Selbstverständlich sind seine Lieder nicht ohne weitere Einflüsse geblieben und er versucht darüber hinaus seinen eigenen Stil zu kreieren.

 

Schlicht und eingehend

Besonders wichtig ist die Verbindung zwischen Stimme und Gitarre. Darauf basiert Mattsons Musik. Glaubt man, dies alles bereits in der besten Zeit der Folkmusik gehört zu haben, irrt man sich. Bei seinen Auftritten beweist The Tallest Man on Earth immer wieder, dass sich die schlichte Kombination von Gitarre und einer intensiven, jedes Gefühl auskostenden und wiederspiegelnden Stimme noch lange nicht abgetragen hat.

 

Am 8. Oktober 2012 ist The Tallest Man on Earth im Kaufleuten zu sehen. Live gilt der Sänger als besonders sympathisch und mitreissend. Er braucht keine große Band, Kostüme oder Choreographie, um dem Publikum einen stimmungsvollen, verzaubernden Musikabend bieten zu können.

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