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«Mit Neugier begegnen, statt in Schablonen denken»

In der Schweiz gibt es zwischen 21 und 37 Nikab-Trägerinnen.

Bild: Larisssa Puma, Tink.ch

Das Verbot betrifft nicht nur die Gesichtsbedeckung durch Burka und Nikab, sondern auch Vermummungen, wie sie Hooligans tragen. Der indirekte Gegenvorschlag verlangt, dass jemand sein Gesicht nur zeigen muss, wenn beispielsweise bei der Billett- oder Polizeikontrolle eine Identifizierung nötig ist. In den Kantonen Tessin und St. Gallen gibt es seit ein paar Jahren schon ein solches Verbot schon. Hingegen lehnte das Berner Kantonsparlament bereits 2010 eine entsprechende Motion ab. Und auch in Kantonen wie Zürich und Solothurn kam es zu keiner Abstimmung.

Eine Debatte um die Religion?

«Hierzulande hat der Islam das schlechteste Image von allen Religionen. Das hängt mit den Anschlägen in aller Welt zusammen, für die Terroristen sich auf den Islam berufen», erklärt Andreas Tunger-Zanetti. Er ist promovierter Islamwissenschaftler und arbeitet am Zentrum Religionsforschung der Universität Luzern. Zur Burka-Debatte in der Schweiz erschien sein Buch «Verhüllung» im «Hier und Jetzt» Verlag.

Forderungen nach Einschränkungen islamischer Kultur in der Schweiz sind nicht neu: 2009 nahm die Schweizer Bevölkerung an der Urne ein vom Egerkinger Komitee lanciertes Minarett-Verbot an. Auch die Frage, ob muslimische Schülerinnen im Unterricht ein Kopftuch tragen dürfen, sorgte für Diskussionen.

«In den Medien und auf Plakaten wird ein Zusammenhang konstruiert zwischen Schweizer Frauen, die einen Gesichtsschleier tragen, Ländern oder Regimen mit unterdrückerischen Verhältnissen und mit Terrorismus», betont Tunger-Zanetti. Für ihn steht fest, dass das Verhüllungsverbot die gleichen Motive habe, wie die Minarett-Initiative. Es entstehe dadurch eine Abgrenzung und Zurückweisung von Personen und Religionen. Man könne leichter über ein Phänomen fantasieren, dass man nicht kennt oder wenig sieht. Tunger-Zanetti empfiehlt deshalb: «Weniger Zeitung lesen und mehr mit den Menschen Tee trinken». Das heisst, man solle offener gegenüber anderen Kulturen sein und nicht mit Vorurteilen auf Menschen zugehen. «Mit Neugier begegnen, statt in Schablonen denken».

Der Religionswissenschaftler hat durch die Recherche für das Buch und durch ein Gespräch mit einer Nikab-Trägerin festgestellt: «Die Motive, weshalb eine Muslimin ein Gesichtsschleier trägt, sind sehr persönlich und individuell».

Stephanie Gartenmann, SVP Frauen Kanton Bern, findet bei der Abstimmung geht es um den Aspekt der Sicherheit. «In einem so freiheitlichen und gleichberechtigten Land muss sich niemand verhüllen», meint Gartenmann.

Laut der zweiten Abstimmungsumfrage von 20 Minuten/Tamedia würden 65 Prozent der Volksinitiative zustimmen und 34 Prozent würden dagegen stimmen. Tunger-Zanetti sieht den «Hoffnungsschimmer» bei der jungen Generation. Die Jugendlichen seien offener und vertraut mit Diversität und damit gelassener. «Für mich ist es daher entscheidend, wie viele junge Menschen am 7. März abstimmen gehen».

Wo ist der Nikab?

Die Universität Luzern hat sich mit Andreas Tunger-Zanetti auf Spurensuche gemacht. Es resultiert daraus, dass es in der Schweiz zwischen 21 und 37 Nikab-Trägerinnen gibt, die von diesem Gesetz betroffen wären. Dies bedeutet einen Anteil von 0.00085 % der in der Schweiz wohnhaften Frauen. Eigentliche Burkas, also die Vollverhüllung des afghanischen Typs, sind in der Schweiz nicht anzutreffen.

«Ist ein Verfassungsartikel dafür verhältnismässig?», fragt sich Tugba Kara. Sie schreibt derzeit ihre Semesterarbeit an der Universität Freiburg über die Stellung der Frau im Koran. Darin steht nichts über das Tragen einer Verschleierung. Der Islam empfiehlt einzig, dass Frauen und Männer ihre Reize verstecken, und das kann unterschiedlich ausgelegt werden. «Eher finde ich Walter (vom Spiel «Wo ist Walter?»), bevor ich einen Nikab in der Schweiz finde».

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Der Westen muss sich neu erfinden, jetzt oder nie

Trump, seine Anhänger und der Marsch auf das Capitol.

Bilder: Arianna de Angelis, Arianna de Angelis

Einfach gesagt: dem Westen geht es geopolitisch nicht gut. Wenn man die Tendenzen über einen längeren Zeitraum untersucht stellt man fest, dass sein Untergang eine Realität ist. Auf demografischer, wirtschaftlicher und militärischer Ebene verliert der Westen immer mehr an Gewicht, aber dagegen kann wenig unternommen werden. Gravierender ist, dass der Westen auch auf der Ebene der Kultur und des Werteexports immer weniger überzeugt. Freedom House meldet denn auch, dass die Demokratie auf internationaler Ebene seit 14 Jahren rückläufig ist[1]. Die Pandemie und der Ausbruch von Gewaltakten im amerikanischen Parlament helfen nicht.

Die Pandemie hat gezeigt, dass autoritäre Länder wie China, aufgrund der Unterdrückung der Bürgerrechte und deren Freiheiten, den Virus besser kontrollieren konnten als Europa und die USA. Die naheliegendste Antwort ist, dass eine höhere Zahl der Todesfälle und Infektionen der Preis ist, den man für die Freiheit einer demokratischen Gesellschaft bezahlen muss. Dieses Argument, auch wenn es stimmt, wird durch die Szenen einer Bananenrepublik, die gerade in Washington geschehen sind, und den Reaktionen auf die Pandemie mit Polizeistaaten in gewissen europäischen Ländern, getrübt. Unter den gegebenen Bedingungen kann man sich fragen: was kann der Westen tun, um seine Werte wieder glaubhafter und attraktiver zu machen? Kotzias hat es schön gesagt: er muss sich erneuern.

Sich zu erneuern bedeutet sich zu entwickeln, aber auch zu den Werten zu stehen, die man vorgibt zu repräsentieren. Die westlichen Demokratien sind Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte alt, aber sie haben sich wenig geändert im Laufe der Geschichte. Das Wahlrecht wurde auf die ganze Bevölkerung ausgeweitet, aber danach gab es nur kleinere Veränderungen. Heute noch haben die Bürger in vielen Demokratien den gleichen (geringen) Einfluss auf die Politik wie zu Zeiten, als ein Drittel der Bevölkerung Analphabeten waren. Diese Argumentation gilt nicht für die Schweiz, wo die direkte Demokratie es ermöglicht hat, ihre Bürger ins System zu integrieren. Wenn es bei uns schwierig ist zu behaupten, das Volk hätte keine Möglichkeiten, zu sagen was seine Meinung ist, stellt sich diese Frage aber bei Ländern wie den USA, Frankreich oder Italien, wo zu oft zwischen zwei oder drei Kandidaten entschieden werden muss, wo nicht einmal einer überzeugend ist. Wenn dazu das Geld zu oft noch die Politik diktiert (dieses Problem ist auch in der Schweiz bekannt), ist es einfach nachvollziehbar, wie der Mythos der Demokratie an Überzeugungskraft verliert: Sogar in ihren Heimatländern gerät die Demokratie ins Taumeln. Trump und seine Gleichgesinnten Europäer sind dessen Symptome. Die westlichen Demokratien müssen sich entwickeln – die direkte Demokratie und die Transparenz sind der richtige Weg dazu.

Die andere grosse Schwäche des Westens ist dessen wirtschaftliches Modell, das sich praktisch auf der ganzen Welt ausgebreitet hat, und sich nun als irreführend herausstellt: einerseits hat es enormen Reichtum generiert, anderseits hat es jedoch diesen Reichtum völlig ungleichmässig verteilt. Dabei richtete es an unserem Ökosystem, von dem unsere Leben abhängen, schwere Schäden an. Das Märchen des rationalen und egoistischen Konsumenten, des immer fortbestehenden Marktes, ist eine Droge, die zusammen mit dem Erdöl die BIP-Kurve in die Höhe gepumpt hat. Dies kann aber nicht mehr das Licht sein, dass den Frauen und Männer des XXI. Jahrhunderts den Weg weist. Der Westen könnte wieder mehr an Wichtigkeit gewinnen, indem er ein neues ökonomisches Credo, das wirklich den Menschen und die Umwelt ins Zentrum stellt, fördert und darin eine Vorreiterrolle einnimmt, aber er muss sich beeilen. Wenn auch in diesem Bereich autoritäre Staaten wie China es schaffen, schnellere und überzeugende Antworten auf die Probleme zu geben, dann gibt es für den Westen nur noch wenig zu tun. 


[1]  https://freedomhouse.org/report/freedom-world/2020/leaderless-struggle-democracy


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«Für ältere Menschen sind soziale Kontakte elementar und sehr wichtig»

Einsamkeit ist ein grosses Thema für ältere Menschen, auch schon vor der Coronakrise.

Bild: Pixabay.com

Herr Burri, wie unterscheidet sich die Arbeit von Pro Senectute aktuell im Vergleich zu vor dem Coronavirus?

Die Zeit ist geprägt von sich immer wieder ändernden Rahmenbedingungen. Beispielsweise bei unserem Kursangeboten: Pro Senectute bietet normalerweise zehntausende von Kursen an, die momentan nicht oder nur äusserst eingeschränkt punktuell stattfinden können. Wir müssten Kurse einstellen, mehrmals umorganisieren oder gar neue konzipieren. Die Arbeit erfordert von allen eine riesige Flexibilität und die normale Praxis ist nur noch in Einzelfällen anwendbar. Unsere Beratungen mussten wir online oder per Telefon anbieten, was oft nicht ganz einfach ist, schliesslich geht es bei diesen Gesprächen oft um sehr existenzielle Fragen rund um das Altwerden.  Als weiterer Aspekt kam zum schon starken wachsenden Interesse der Öffentlichkeit an Altersfragen eine pandemiebedingte zusätzliche Belastung durch ein berechtigtes Informationsbedürfnis der breiten Öffentlichkeit dazu. Das Interesse an den Themen von Pro Senectute war und ist riesig. 

Mit welchen Problemen treten ältere Menschen mit Ihnen und Pro Senectute in letzter Zeit in Kontakt? Können Sie ein paar Beispiele ausführen, um ein Bild davon zu zeichnen, was ältere Menschen beschäftigt?

Vergisst man für einmal alle Fragen zu Corona, sind wir vorwiegend mit Fragestellungen rund um Finanzen, sprich Altersarmut, der persönlichen Vorsorge, der eigenen Freizeitgestaltung, Einsamkeit und der Auseinandersetzung mit dem Tod beschäftigt. Weiter beschäftigen wir uns auch sehr stark mit Unterstützung und Hilfen zu Hause für ältere Menschen. Schliesslich möchten praktisch alle Menschen einmal in den eigenen vier Wänden alt werden können. Dies funktioniert für die allermeisten Personen in der Schweiz noch. Heute leben 96 Prozent der über 65-Jährigen zu Hause, und nur deren vier Prozent in einem Alters- oder Pflegeheim. Das bedeutet, dass rund 1,6 Millionen Menschen über 65 potenziell irgendeinmal auf Hilfe und Unterstützungen bei sich zu Hause angewiesen sein könnten. Hier müssen wir jetzt die richtigen Weichen stellen, damit dies gewährleistet werden kann.

In Corona-Zeiten blieben die Sorgen der Seniorinnen und Senioren gleich, respektive akzentuierten sich leider noch etwas. Für ältere Menschen sind soziale Kontakte elementar und sehr wichtig. Wenn diese, wie es aktuell der Fall ist, eingeschränkt werden, stellt das ein sehr grosses Problem dar. 

Sehen Sie einen Widerspruch darin, dass ältere Menschen von der öffentlichen Debatte grösstenteils fernbleiben, aufgrund weniger Medienpräsenz und da Sie ihre Meinung weniger auf digitalen Kanälen kommunizieren, und gleichzeitig aber richten sich die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus zu einem grossen Teil an ältere Menschen?

Wir führen momentan eine gefährliche Diskussion über sogenannte wirtschaftliche Folgeschäden versus Gesundheit oder Leben. Diese Fragen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Den Wert eines Lebens kann man nicht einfach aufrechnen. Eine erfolgreiche Wirtschaft funktioniert nur mit gesunden Menschen. Oft wird vergessen, erstaunlicherweise trotz der vielen Todesfälle, dass es darum geht, unser Gesundheitssystem vor einem Kollaps zu retten. Führt man sich vor Augen, wer momentan auf den Intensivstationen behandelt wird, sind dies zur Hälfte jüngere Patienten, sprich Personen im erwerbstätigen Alter. Es geht also darum, alle zu schützen.

Schützen die Massnahmen ältere Personen und tun somit vorwiegend Gutes oder überwiegen negative physische und psychische Folgen? Wie lautet Ihre Einschätzung?

Wir stellen fest, dass momentan um die Schweiz herum die Massnahmen restriktiver sind. Der Eindruck könnte durchaus entstehen, dass wir wahrscheinlich – im Gesamten gesehen – etwas zu lasch unterwegs sind. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Massnahmen wieder verstärkt werden müssen.

Am 10. Dezember fand ein nationaler Tag zum Thema psychische Gesundheit zu Zeiten von Corona statt. Wir war die Durchführung des Aktionstages «Darüber reden. Hilfe finden.» für Pro Senectute?

Wir haben die Aktion sehr begrüsst und natürlich auch sehr aktiv mitgemacht. Für uns ist mit dem Aktionstag das Thema aber nicht vorbei. Wir bieten alle Angebote weiter an. Die Thematik, der psychischen Belastung – insbesondere der Umgang mit Einsamkeit in der Weihnachtszeit – erhielt und erhält für einmal etwas mehr Publizität. Von dieser Aufmerksamkeit, sprich den Angeboten, können letztendlich die Menschen profitieren, welchen es im Moment nicht gut geht. Das ist sehr positiv. 

Fazit

Pro Senectute Schweiz engagiert sich mit 24 kantonalen und interkantonalen Pro Senectute Organisation für das Wohl der älteren Schweizer Bevölkerung. Herr Burri steht im Interview dafür ein, dass in erster Linie die Menschenleben zählen sollen und die Wirtschaftlichkeit an zweiter Stelle kommen muss. Älteren Menschen sind genauso wie jungen Menschen die Kontakte wichtig. Es sind die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Abwechslung im Alltag, die fehlen.

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Gesellschaft

Treib gut, bald bin ich kein Wikinger mehr

Ein Wikinger schreibt sich durch.

Bild: Larissa Puma, Tink.ch

Scheinbar stamme ich aus Norwegen, eine Tatsache, aus der ich seither meine geballte Überwindungskraft ziehe. Ich stamme von norwegischen Wikingern ab. Ich bin die Tochter, die Enkelin, die Urenkelin, die Urururenkelin hartgesottener Eroberer.

„Lassen sie sich besser alle Weisheitszähne auf einmal ziehen, dann ist es vorbei“, sagte meine Zahnärztin. Und ich sagte ja und dachte an die Wikinger.

Daran dachte ich, als ich in der Schule eine Akrobatik- Choreo vorturnen musste, ich, bei der nach dem Purzelbaum Schluss ist. Der Gedanke begleitete mich in meiner ersten Nacht in der Wohngemeinschaft, weg von zuhause, beim Versuch, erwachsen zu werden, von einer Nacht auf die andere. Der Kühlschrank war leer, irgendein Geschäft, ohne Kühlregale hatte mir spätnachts, als mir beim Loch in meinem Bauch das Loch im Kühlschrank aufgefallen ist, noch einen Liter Mandelmilch und ein Zimtmüesli im Angebot. Ich dachte an die norwegischen Wikinger, die es sich auf hoher See nicht leisten konnten, zu verzweifeln oder sich zu fürchten. Dann ass ich um ein Uhr morgens mein Zimtmüesli mit Mandelmilch, liess die Worte „ich bin ein Wikinger “, in einer Dauerschlaufe durch meinen Kopf laufen und fühlte mich tapfer. Seither bin ich auf hoher See. 

Wir waren einmal Wikinger. Meine Vorfahren haben Amerika entdeckt. Ich sollte stark sein, stur, eigensinnig. Aber was ist von dem Wikinger tatsächlich noch übrig, ausser einem kleinen Stück Wickie und die starken Männer? 

Das wikingerähnlichste, was bei meinen Ururgrosseltern noch zurückzuverfolgen ist, sind ein paar wortkarge Eigenbrötler, die in Norddeutschland gelebt haben, ganz oben, an der Grenze. Künstler waren viele von ihnen, Wikinger waren sie keine mehr. Aber die sind jetzt auch weg.  

Ich bin, was von den Wikingern noch übrig bleibt. 

Macht mich das Schreiben vielleicht zum Wikinger? Erobere ich neue Ozeane, entdecke ich neue Länder? Ich suche schreibend nach kleinen unentdeckten Inseln. Womöglich gibt es da draussen Felsen, die noch keiner kennt und die ich finden werde, wenn ich mich Welle für Welle durchschwimme.

Wenn ich noch ein Wikinger bin, dann ein schiffbrüchiger. Ich lasse mich treiben. Meistens ist es schon zu spät, wenn ich die dreieckige Rückenflosse eines Haifischs aus dem Wasser ragen sehe. Dann gibt es kein Entkommen mehr. Der Räuber beisst ein paar Sätze weg, die gerne noch etwas weitergelebt hätten, aber der Mut hat gefehlt. Der starke, sture Seefahrer war plötzlich nirgendwo mehr. Wenn ich mich aufrappeln kann um weiter zu schwimmen, denke ich an den Wikinger, um mich aufzubauen. Aber immer wieder beissen die Haifische ein Stück ab. Die Eroberer kannten ihre Ozeane wie ihre Westentaschen. Ich kenne meinen Ozean überhaupt nicht. Ich weiss nicht, wie viele Haie noch da unten schlafen und wie viele noch beissen werden. Ein Wikinger kann nicht alleine neue Inseln entdecken. Es wird Zeit, dass ein neuer Wikingerclan die Meere unsicher macht. Zeit, ein neues Boot zu bauen und sich zu neuen Ufern aufzumachen. 

Denn Wikinger bleibt Wikinger. Zumindest das, was davon übrigbleibt. 

wikinger

literatur

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