logoType

Wo Journalismus beginnt

Où là commence
le journalisme

Dove il giornalismo inizia

Kultur

Blasse Stimme, geniale Musik

Das CD Cover von "Anywhere I lay my Head"

Bilder: Jill Zimmerli

Dass Scarlett Johansson eine talentierte Schauspielerin ist, steht ausser Frage. Jetzt hat sie ein neues Hobby: Das Singen. Und covert ausgerechnet Songs von Tom Waits. Eine Herausforderung, der sie nicht gewachsen ist.

Neun der zehn Stücke auf dem Album „Anywhere I lay my Head“ stammen aus der Feder von Waits. „Songs for Joe“ hat Johansson selber geschrieben. Das
ändert jedoch nicht viel am Gesamtbild der Scheibe. Die Musik ist genial, ihre Stimme aber ist nicht kräftig genug, um den SonAny whes gerecht zu werden. Zudem tönt es nicht wie Scarlett Johansson.

Die Voraussetzungen für ein tolles Album wären vorhanden gewesen. Als Produzenten hat sie sich David Sitek geangelt. Zudem sangen im Studio David Bowie und Nick Zinner (Yeah Yeah Yeahs) mit.

Eine Perle beinhaltet die CD dennoch – den von Johansson selbst geschriebenen Song „Songs for Joe“. Scarlett zeigt damit, dass sie Talent hat, Texte selber zu schreiben. Alles in allem reiht sich die CD von Scarlett Johansson aber nahtlos in die Ruhmeshalle der Möchtegern-Sängerinnen ein. Sie sollte sich weiter auf die Schauspielerei konzentrieren. In diesem Metier ist sie top.

Teilen

Link wurde kopiert!

Kommentare anzeigen