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Athletissima

Bilder: Manuel Lopez

Auch die 37. Ausgabe der Athletissima in Lausanne begeisterte. 15’000 Zuschauer kamen am vergangenen Donnerstag in den Genuss von mehreren Highlights und Wettkämpfen, bei denen sich Superstars auf höchstem Niveau massen. Zwar war der mutmasslich schnellste Mann der Welt, Usain Bolt, nicht am Start, aber Lausanne hatte dennoch seine Attraktion: Tyson Gay, der in diesem Jahr an den US-Meisterschaften über 100 Meter die Jahresweltbestzeit von 9.75 Sekunden lief, enttäuschte nicht und blieb auch in Lausanne nur vier Hundertstel über seiner Bestzeit in der Königsdisziplin.

Überraschender Bondarenko

Während der Sieg von Gay trotz Konkurrenten wie dem Jamaikaner Asafa Powell oder dem Amerikaner Michael Rodgers keine grosse Überraschung ist, ist was sich im Hochsprung der Männer ereignete doch eine Sensation: Der Ukrainer Bohdan Bondarenko, dessen Bestleistung vor dem Meeting auf der Pontaise bei 2.36m lag, übersprang 2.41m. Dies ist gleichbedeutend mit der dritthöchsten je übersprungenen Höhe und dem höchsten Sprung seit 1994.

Frauenstaffel mit Rekord

Langeweile kam bei zahlreichen Topleistungen bestimmt keine auf und falls doch, hatten die Organisatoren vorgesorgt. Cooly, die kultige Kuh, die bereits an der Eishockey-WM 2009 in Bern und Zürich als Maskottchen und Alleinunterhalter fungierte, sorgte auch in Lausanne für Stimmung bei den Zuschauern. Die Tartanbahn scheint Cooly mehr zu behagen als die Eishalle, und so wird sie auch an der Leichtathletik-EM in einem Jahr in Zürich wieder im Einsatz sein. Denn an der Eishockey-WM enttäuschte das Schweizer Team und klassierte sich lediglich auf dem neunten Rang. In Lausanne hingegen folgte ganz zum Schluss dieses unterhaltsamen Abends ein weiteres Highlight: Die Schweizer 4x100m-Staffel der Frauen mit Mujinga Kambundji, Fanette Humair sowie Ellen und Léa Sprunger siegte vor den Holländerinnen mit neuer Schweizer Rekordzeit von 43.48 Sekunden. Léa Sprunger, die auch über 200m an den Start ging, dort aber die B-Limite für die WM in Moskau knapp verpasste, liess der Holländischen Schlussläuferin keine Chance und sicherte den Schweizerinnen den denkwürdigen Sieg an einem denkwürdigen Abend.

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