Hat es sich bald ausgemodelt?

Dieses Jahr ging GNTM schon in die 10. Runde. Jeden Donnerstagabend um 20.15 Uhr schalteten meine Freundinnen und ich den Fernseher an und verfolgten halb ernst, halb ironisch das Geschehen, das sich immer weniger um das Modeln selbst zu drehen scheint. Es ist eine Unterhaltungsshow, die uns mitzieht. Warum genau, wissen wir eigentlich selbst nicht.

 

Altbekannte Diskussionen

Zum Auftakt der Sendungen häufen sich in den Medien die Berichte über die falschen Schönheitsideale, die durch die Sendung vermittelt werden und den schlechten Einfluss auf die jungen Mädchen, die sich die Kandidatinnen zum Vorbild machen. Mir wird jedes Jahr bewusster, wie erschreckend viel die Kandidatinnen auf sich nehmen, um eine Chance im Model-Business zu bekommen. Vorbei die Zeit, in der Heidi K. nur sagte: « Ich habe leider kein Foto für dich », ihr Jury-Kollege aber eines hinter seinem Rücken versteckte (wobei auch dies bei den Kandidatinnen schon enormen Stress hervorrufen dürfte).

 

Die Produzenten von GNTM wollen mehr als nur eine Castingshow sein. Sie wollen die Zuschauer unterhalten und an sich binden. Das zu schaffen wird immer schwerer, denn das Medium Fernsehen hat durch das Internet grosse Konkurrenz bekommen, zusätzlich gibt es inzwischen sehr viele Castingshows. Deshalb muss etwas Neues geboten werden. Das Modeln rückt hierbei in den Hintergrund. Wichtiger scheint zu sein, welches der Mädchen schon Beziehungen hatte oder welch schlimme Erfahrungen die Kandidatin in ihrer Kindheit machen musste.

 

Das 16- jährige Mädchen, das sich noch nicht schminkt, sich noch nicht allzu sehr für Jungs interessiert und eher zurückhaltend wirkt, hat in dieser Show nichts zu suchen. Hier werden laut Jury reife, offene, extrovertierte, grosse und schöne Mädchen gesucht, die genau wissen müssen, was sie wollen und wie sie sich zu verhalten haben. Gute Englischkenntnisse sind natürlich Pflicht und Heimweh gehört sich nicht. Man muss schliesslich professionell sein!

 

Privatsphäre ist ein Fremdwort

Zudem scheint es keine Privatsphäre mehr zu geben, keine Tabus und keine Schamgrenzen. Gleichzeitig gehen die Ideen aus. Jedes Jahr sind die gleichen Charaktere vertreten, wie beispielsweise die Schüchterne, die Zicke und die Ehrgeizige. Und jede wird irgendwann mit jeder anderen Teilnehmerin einen kleinen oder großen Streit haben.

 

 

Deshalb frage ich mich wieder: Was zieht die Zuschauerinnen und Kandidatinnen so magisch an? Es ist offensichtlich, welchen Psychospielchen die Kandidatinnen ausgesetzt sind und wie unnatürlich dünn die meisten sind. Vor allem sind sie aber viel zu jung und so könnte der Eindruck entstehen, dass sie von den Produzenten ausgenutzt werden.

 

Meiner Meinung nach wird durch die privaten Geschichten der Kandidatinnen und durch Skandale alles dafür getan, Zuschauer an sich zu binden, und das scheint zu funktionieren. Sicherlich kann alles, was GNTM ausstrahlt, hinterfragt werden: Ist diese Szene gestellt oder echt? Funktionieren die Dialoge nach einem Drehbuch? Was wissen die Kandidatinnen schon vor Drehbeginn? Was steht im Vertrag?

Auch die Jury ist kaum noch ernst zu nehmen. Denn neben Heidi und einem halb professionellen Fotografen, Designer oder Modelcoach, wird die dritte Person immer durch eine Witzfigur verkörpert. Sei es Bruce Darnell oder Jorge Gonzáles.

 

Der Erfolg spricht für sich

Aber was zugegeben werden muss: Alle Kandidatinnen, die mindestens unter die Top10 kamen, haben erfolgreich in ihrer Branche weitergearbeitet. Sei es klassisch als Model, oder aber als Moderatorin oder in anderen Medien- und Modeberufen. Was von « Deutschland sucht den Superstar » beispielsweise nicht behauptet werden kann.

Und deshalb werden wohl weiterhin viele Mädchen, deren Traum es ist, Model zu werden, GNTM als Sprungbrett nutzen. Dafür nehmen sie so einiges in Kauf – und das alle Jahre wieder.

« Niveauunterschied war sichtbar »

Vor 16’079 Zuschauern startete für YB die Europacup-Kampagne. Gegner in der 3. Qualifikationsrunde der Champions League ist die AS Monaco. Der neureiche Verein, gespickt mit Topspielern, stand letzte Saison im Viertelfinale der Königsklasse und ging als klarer Favorit in die Partie gegen YB.

Keine Chancen im ersten Durchgang

Die erste Halbzeit brachte keine nennenswerte Aktion mit sich. Die beiden Abwehrketten standen hinten sicher und die Offensivspieler beider Mannschaften kreierten zu wenig gefährliche Spielsituationen. So sind zwei Versuche von YB-Neuzuzug Sulejmani die einzigen Aktionen mit Gefahrenpotenzial im Ansatz.

Zwei neue Mannschaften in zweiter Halbzeit

Die zweite Halbzeit startete mit einem Paukenschlag. Nach einem Befreiungsschlag von Vilotic kam Kubo zum Abschluss. Sein Schuss in der 51. Minute traf allerdings nur den Pfosten. Plötzlich waren alle wieder wach. Nun powerten die Berner und zeigten ein starkes Spiel.

Kurz nach der Pause starteten die Young Boys ihre YB-Viertelstunde, doch am Abschluss fehlte es zuhauf: Bei den Schüssen von Hoarau und Kubo war reichlich Pech dabei. Hoarau köpfte einen Ball aus fünf Metern neben das Tor und Kubo sah seinen Schuss von Kurzawa auf der Linie geklärt.

Der monegassische Aussenverteidiger traf nur zwei Minuten später in der 64. Minute per Volley herrlich ins kurze Eck, nachdem er sträflich alleine gelassen wurde. Eine unverdiente, wenngleich auch unglaublich effiziente Führung. Acht Minuten später war es dann Carrillo, der nur kurze Zeit nach seiner Einwechslung einen Moutinho-Freistoss ins Tor köpfte.

YB gibt sich kämpferisch

Durch einen Gegenangriff gelang den Hauptstädtern zwar der Anschlusstreffer von Nuzzolo in der 74. Minute, aber nur eine Minute später baut Pasalic die Führung der Monegassen zum Endergebnis von 3-1 nochmals aus.

Scott Sutter brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: « Wir spielten ein sehr starkes Spiel, doch es war ein Spiel, in dem der Ball einfach nicht rein wollte. » Auf das Rückspiel bezogen meinte der YB-Verteidiger: « Wir müssen noch einmal so spielen und die Tore machen, ganz durch sind sie noch nicht. »

Raphael Nuzzolo, einziger YB-Torschütze, sagte: « Wenige Chancen, drei Tore. Man sah einfach den Niveauunterschied: »

The Show must go on – again

Ging es im ersten Teil von Pitch Perfect  noch darum, die A-capella-Meisterschaft in Amerika zu gewinnen, was der Gruppe Barden Bellas schlussendlich auch gelang, streben die Stimmakrobaten in der Fortsetzung höhere Ziele an.

 

Mehrmals hat die Gruppe rund um die Collegestudentinnen Fat Amy (Rebel Wilson), Becca (Anna Kendrick) und Chloe (Brittany Snow) bereits die Meisterschaften in Amerika gewonnen. Sie scheint offenbar eine nie enden wollende Glückssträhne zu haben.

 

Jetzt soll es die Weltmeisterschaft sein. Aber durch einen Patzer bei der Geburtstagsfeier von Präsident Barack Obama verlässt das Glück die Gruppe. Fat Amy baumelt von der Decke und singt Wrecking Ball, dann passiert es, ihr reisst die Hose. Zu allem Unheil trägt sie keine Unterwäsche und ist dadurch plötzlich nackt vor Obama und seiner Geburtstagsgesellschaft.

 

Die Gruppe wird kurzerhand bestraft. Sie darf nicht mehr an den Meisterschaften in Amerika teilnehmen und keine neuen Mitglieder aufnehmen, ausser sie gewinnen die Weltmeisterschaft in Kopenhagen. Einziges Problem dabei: Noch nie zuvor hat eine amerikanische Gruppe diese gewonnen, weil angeblich die ganze Welt eine Antipathie gegenüber Amerika habe.

 

Die internationale Konkurrenz an der Weltmeisterschaft ruht nicht, gegen die deutsche Gruppe « Das Sound Machine » anzukommen, scheint unmöglich. Als wäre das nicht schon Problem genug, scheint auch die Gruppe auseinanderzubrechen. Jedes Mitglied der Barden Bellas hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Der gemeinsame Sound scheint verloren zu sein.

 

Nichts Neues

Der zweite Teil von Pitch Perfect bringt nicht wirklich viel Neues. Wieder geht es darum, eine Meisterschaft zu gewinnen, zudem um persönliche Probleme in der Liebe und im Job sowie Zukunftsängste, aber auch um eine A-capella Gruppe, die Mühe hat, ihren eigenen Sound zu finden. Doch was ist überhaupt neu? Abgesehen davon, dass jetzt alles eine Dimension grösser ist als im ersten Teil – die regionalen und nationalen amerikanischen Meisterschaften weichen der Weltmeisterschaft – hat sich nichts verändert.

 

Auch die Probleme blieben die altbekannten: Becca hat den Karrieresprung noch immer nicht geschafft und arbeitet jetzt als Praktikantin in einem Tonstudio. Mit Streit kann sie wie im ersten Teil nichts anfangen und läuft vor Auseinandersetzungen lieber einfach davon.

 

Chloe (Brittany Snow) hat ihre Angst vor einer ungewissen Zukunft nicht überwunden. Schon dreimal ist sie durch die Abschlussprüfungen gefallen, damit sie sich nicht um eine Arbeitsstelle für die Zeit nach dem College kümmern muss.

 

Immer wieder bringt Fat Amy das Publikum zum Lachen, sei es durch ihre Dialoge oder ihre Geständnisse persönlicher Geheimnisse. Doch auch hier unterscheidet sich der Charakter nicht wesentlich vom ersten Teil. Wer die komische Art von Rebel Wilsons Rolle mag, dem ist auch schon mit dem ersten Teil gedient.

 

Am Ende überwiegt die Langeweile, da ausser neuer Konkurrenz und einem neuen Wettbewerb nichts Neues vorkommt. Für Leute, die Komödien mögen und den ersten Teil noch nicht kennen, ist Pitch Perfect 2 zu empfehlen. Wem die Handlung des ersten Teils jedoch bekannt ist, der könnte von der ähnlich gestrickten Story enttäuscht werden.

 

Während viele altbekannte Gesichter wieder mit von der Partie sind, bekommt man die neuen Figuren, wie etwa die Deutschen von « Das Sound Machine », nur wenig zu Gesicht. Dafür flimmern in kurzen Szenen auch mal prominente Gesichter über die Leinwand. Zum Beispiel Snoop Dogg, der im Tonstudio seines Neffen Weihnachtslieder aufnehmen will, oder Barack Obama mit seiner Frau Michelle bei seiner Geburtstagsfeier. Dem Auftritt von Snoop Dogg fehlt jedoch die Spannung. Selbst sein lustiger Einfall, beim Lied Jingle Bells neben seiner Stimme noch Hunde bellen zu lassen, vermag daran nichts zu ändern.

 

Will überhaupt jemand noch A-capella hören?

Hat A-capella in der richtigen Welt überhaupt eine Chance? Wie es scheint schon. Denn Pitch Perfect ist ein erfolgreicher Kinohit: Während der erste Teil weltweit insgesamt 112 Millionen Dollar einspielte, sind bei dessen Fortsetzung bis dato bereits mehr als das Doppelte an Geldern (239 Millionen Dollar) zusammengekommen.

 

Das Lied « Cups », welches Anna Kendrick im ersten Teil von Pitch Perfect coverte, war so erfolgreich, dass es in den in den Billboard Charts unter den Top 100 landete. Zudem war der Soundtrack des ersten Teils der meistverkaufte des Jahres 2013 und wurde in den USA im April 2014 anschliessend zum meistverkauften digitalen Soundtrack aller Zeiten gekürt.

 

Aber nicht nur der Film scheint den Geschmack des Publikums zu treffen. Die A-capella-Gruppe Pentatonix, die einen kurzen Gastauftritt im Film hat, feiert auch im echten Leben Erfolge. Im Moment tourt sie durch die ganze Welt und war am 15. April für ein Konzert im Zürcher Club X-Tra zu besuch. Auch im Internet sind sie erfolgreich: Auf Youtube folgen ihnen über 8 Millionnen Menschen. A-capella ist längst keine Nische mehr, sondern ein sehr populäres Genre. Fazit: Ja, die Leute wollen noch A-capella hören!

La quarantième rugissante

 

La 40ème édition du Paléo Festival s’est achevée hier soir. Robbie Williams, Sting ou Johnny Hallyday sont les nombreux artistes qui ont fait vibrer les quelques 270’000 spectateurs présents au fil des jours sur la plaine de l’Asse. Retour sur la semaine écoulée.

 

 

Pour célébrer son anniversaire, le Paléo Festival a commencé un jour plus tôt que d’habitude. Ainsi, ce n’est pas loin de 280 concerts et spectacles qui ont fait danser les 270’000 spectateurs présents durant ces sept jours. Et à  Daniel Rossellat de résumer la semaine écoulée en cinq mots : émotion, affection, amitié, partage et respect.

 

 

Des légendes sur scène

 

Robbie Williams, star de cette 40ème édition, a ouvert les festivités lundi soir. Les billets se sont arrachés en 20 minutes ! Et l’artiste britannique de 41 ans n’a pas déçu les quelques 38’000 spectateurs présents devant la grande scène avec son show grandiose.

 

 

Autre artiste anglais très attendu : Sting. Avec ses chansons « Roxanne » et « Message in the Bottle », l’ancien chanteur de The Police a fait danser les festivaliers, malgré la pluie et la boue. L’english man in New-York a offert à  Paléo un magnifique concert en présentant ses plus grands succès devant une foule mouillée mais conquise.

 

 

Johnny Hallyday, tête d’affiche de jeudi soir, a quant à  lui confirmé qu’il est bel et bien resté vivant. 19 ans après son fameux « Bonsoir Genève », il a fait son grand retour sur la plaine de l’Asse et a enchaîné ses succès dans son spectacle très rock.

 

 

Finalement, samedi soir la plaine de l’Asse a pris des airs de Woodstock. Avec Joan Baez, Patti Smith et Robert Plant, les festivaliers ont replongé avec nostalgie dans les années 1970. Emotions et souvenirs ont marqué cette soirée.

 

 

Ainsi, cette 40ème édition a été riche en découverte musicale, bonne humeur et évidemment, avec beaucoup de pluie !

 

Schweden-Rock im Luzerner Saal

Um 22:15 Uhr ist es endlich soweit: der lang ersehnte Import aus Schweden, eines der grossen Highlights des diesjährigen Blueballs Festival, erscheint auf der Bühne. Man merkt sofort, dass die fünf mittlerweile nicht mehr ganz so jungen Musiker es kaum abwarten können, das Konzert zu beginnen. So geht es auch dem Publikum: Die vorher eher ruhigere Stimmung schlägt sofort um, es ist eine gewaltige Energie im Raum spürbar, die sich durch das ganze Konzert zieht und sich sogar stets steigert.

 

Mando Diao – ein Bandname, der an keinem vorbeigeht. Die Poprocker aus Bölange feiern schon seit mehr als 15 Jahren internationalen Erfolg – Singles wie Gloria, Dance With Somebody und Black Saturday haben sie auch ausserhalb von Schweden bekannt gemacht.

 

Besonders in der Schweiz kommt ihr spezieller Musikstil, der aus teils sehr rockigen, teils sehr balladigen Zügen gemischt mit elektronischem Synth Rock besteht, gut an. Dies beweist sich auch diesem Abend wieder: Der Saal ist ausverkauft, das hauptsächlich weibliche, aber demografisch ziemlich durchmischte Publikum tanzt und singt mit, was das Zeug hält.

 

Das Konzert beginnt mit eher unbekannteren Songs und steigert sich nach und nach immer mehr; die Jungs rund um Leadsänger Björn Djxgård sind zwar in ruhigem Schwarz gekleidet, geizen aber überhaupt nicht mit Bühnenpräsenz und geben vollen Einsatz, was wiederum das Publikum völlig mitreisst. Dieses flippt regelmässig aus, wenn Björn sich auf die Boxen stellt, das Publikum beim Hit « Gloria » den Refrain singen lässt oder aber erst recht, als er sein nass geschwitztes Shirt ins Publikum wirft.

 

Ganz zum Schluss geben sie noch eine Kostprobe auf Zukünftiges mit auf den Weg, die Band spielt einen Song auf Schwedisch, der vom Vermissen handelt und nach eigenen Angaben « voller Emotionen » sei. Man kann also gespannt sein, was noch kommen wird und wie sich die Band mit ihrer neuen schwedischsprachigen Richtung weiterentwickeln wird.

Tu sais que tu as été au Paléo si…

Chaque année au moment de l’annonce de la programmation des concerts du Paléo Festival, les critiques fusent, les gens se plaignent et sont mécontents. Et pourtant, depuis 39 ans il y a toujours plus de paléistes qui dansent sur la plaine de l’Asse. L’année dernière, il y avait près de 230’000 spectateurs ! Alors comment expliquer le succès du Paléo ? Qu’est-ce qui le rend si particulier ? Au fil des jours, les festivaliers nous répondent.

 

 

1. D’abord, il y a la météo. Un Paléo sans averse ce n’est pas possible. Après deux premiers jours de canicule et de ciel bleu, la pluie est arrivée et a détrempé la plaine de l’Asse. Des jeunes festivaliers nous expliquent leur stratégie face à  cette météo capricieuse : « Avec mes potes, nous avons tous notre paire de basket qu’on utilise seulement pour le Paléo et qu’on sacrifie dans la poussière, la boue et la pluie ! » Et lors d’un orage, nous pouvons noter le comportement typique du festivalier : chercher un abri pour être au sec, être fatalement mouillé, finir par abandonner et se retrouver sous la pluie trempé et boueux mais en profitant des concerts. « Etre au Paléo c’est avoir un goût de poussière dans la bouche, mettre des bottes de pluie quand le temps est sec est venir en basket quand il pleut » continue en rigolant notre groupe de jeunes paléistes.

 

 

2. Essayer de retrouver ses amis avec lesquels on s’était donné rendez-vous. « Je suis censée retrouver des amis vers la grande scène pour Charlie Winston, je les cherche depuis 30 minutes » répond amusé une paléiste. Entre la foule, les réseaux qui sont saturés et l’impossibilité de téléphoner tellement il y a du bruit, c’est un vrai challenge que de se donner rendez-vous au Paléo ! Alors on repart bredouille, on croise d’autres amis et on passe une belle soirée.

 

 

 

3. Apprécier la proximité avec les autres festivaliers dans le train Nyon St-Cergue. Chaque année on se dit qu’on y échappera en arrivant plus tôt, mais il est bien difficile de changer les bonnes vieilles habitudes. « Cette année, nouvelle résolution. On part à  pied depuis la gare de Nyon » explique un groupe aux allures de rockeur et au tee-shirt à  l’effigie de Johnny Hallyday, qui s’est présenté jeudi soir sur la grande scène. « C’est Johnny ce soir ! Y’aura du monde ! Et on a plus 20 ans alors être coincés comme des sardines dans le train ce n’est plus pour nous » poursuit amusé le joyeux groupe.

 

 

 

4. Découvrir le Village du Monde, ses animations et ses stands de nourriture. Cette année, l’Extrême-Orient était l’invité d’honneur. Danses traditionnelles et nourritures asiatiques ont enthousiasmés les festivaliers. Car le Paléo c’est cela aussi, découvrir et voyager le temps d’une soirée dans d’autres pays.

 

 

 

5. Arriver au dernier jour du festival et se dire que dès le lendemain il faudra reprendre une vie normale. Terminé le champ de boue et de paille, les rentrées à  3h du matin et les oreilles qui sifflent. « Chaque année je suis un peu nostalgique une fois le Paléo terminé. Mais il reste encore un jour et je compte bien en profiter » confie un paléiste.

 

 

120 secondes présente Paléo

Hier soir à  21h30, place à  l’humour sur la grande scène. Les deux Vincent de 120 secondes proposent un spectacle unique pour plonger dans les coulisses du Paléo. Découverte de l’envers du décor du festival et éclats de rire sont au programme !

 

Le spectacle commence sous le déluge

Au début du spectacle un bref mais violent orage s’abat sur la plaine de l’Asse. Les spectateurs se cachent sous les parapluies et les anoraks et les moins courageux quittent la grande scène pour aller s’abriter. Mais cet intermède orageux ne perturbe pas les deux Vincent : « C’est que de l’eau ! Vous n’êtes pas en sucre ! » s’époumone le lieutenant-colonel Karl-Heinz Inäbnit, premier invité de ce spectacle élaboré spécialement pour la 40ème édition du Paléo. Le spectacle continu sous les éclairs et la pluie, mais cela ne décourage heureusement pas la grande majorité des festivaliers présents devant la grande scène. « Après cette journée caniculaire, la pluie était simplement une pointe d’humour supplémentaire durant ce spectacle » raconte amusée une festivalière trempée, qui n’avait prévu ni bottes ni parapluie pour la soirée.

 

Humour et musique

Pendant 1h30 les invités s’enchaînent les uns après les autres sur scène pour nous parler des coulisses du festival : sécurité, économie, nourriture, camping,…rien n’est laissé de côté. Serge Jaquet, invité de choix !, vient nous parler de ses expériences en tant que campeur. Et pendant son intervention, le public jette une pluie de gobelets consignés vers la grande scène ! A Serge Jaquet de répondre : « Merci, vous avez doublé ma rente AI ».

Coup de projecteur sur les scènes helvétiques

Si Robbie Williams, Sting ou Johnny Hallyday déchaînent les foules et font danser la plaine de l’Asse devant la grande scène, les artistes suisses sont également bien présents pour cette 40ème édition du Paléo Festival. Coup de projecteur sur les scènes helvétiques.

 

 

Diversité musicale….

Cette année, c’est une jolie palette musicale qui est proposée au Paléo Festival, avec 24 groupes ou artistes suisses programmés, pour la majorité d’entre eux, au Club Tent, une scène qui peut accueillir 2000 personnes. Si ce sont principalement les artistes de Suisse romande qui sont représentés, comme Olivia Pedroli, Fabian Tharin ou Duck Duck Grey Duck, les groupes de Suisse alémanique ou du Tessin sont également présents pour offrir une belle diversité durant le Paléo Festival. En effet, les styles musicaux sont variés et colorés : rock, chanson française ou électro, la scène suisse ne semble pas être teintée d’une couleur musicale particulière. « Il y a beaucoup d’artistes suisses cette année et c’est avec plaisir que je découvre certains groupes, car le Paléo pour moi c’est aussi découvrir les nouveaux talents » confie un jeune festivalier enthousiaste pendant le concert du groupe genevois « Hell’s Kitchen ».

 

 

… et humour au programme

Si la scène musicale suisse offre une belle programmation durant toute la semaine au Paléo, l’humour helvétique n’est pas en reste. En effet, après avoir fait rire la Suisse romande et une partie de la France, 120 secondes foule une dernière fois la scène pour venir taquiner les festivaliers de la plaine de l’Asse. « J’étais certaine que 120 secondes serait présent au Paléo ! J’ai déjà  vu leur spectacle, mais j’ai hâte de le revoir » raconte une festivalière impatiente. Alors ce soir sur la grande scène, le duo comique promet à  nouveau de faire rire toute la Suisse romande le temps d’une soirée.

Angus & Julia Stone

Vierzig Jahre nach den ersten Auftritten von Angus und Malcolm Young alias AC/DC bringt das nicht gerade als Musikexportweltmeister bekannte Australien mit Angus und Julia Stone ein neues Geschwister-Duo hervor. Statt mit Mega-Shows voller Pathos bestechen die «Sydney-Siblings» bei ihren Auftritten mit seelenvoller Simplizität.

Hippie Chic-Kleidung, zotteliges Haar und akustische Introspektion ummanteln die kontrastreichen Stimmfarben des Folk-Duos und unterstreichen dabei die zentralen Themen hinter ihren Songs: bedingungslose Liebe, unaufhaltsamer Wandel und der ewige Wunsch nach Freiheit.

Erinnerungen an einen alten Freund

Während des eineinhalbstündigen Konzerts führten die Stones-Geschwister ihr Publikum durch eine musikalische Fortentwicklung ihres bisherigen Schaffens und verknüpften dabei die Früchte ihrer Solo-Projekte mit den herausstechendsten Resultaten ihres gemeinsamen Wirkens.

Namhafte Hits wie «Big Jet Plane» aus dem zweiten Album «Down the Way», das direkt auf Platz eins der australischen Charts landete und den Stones-Geschwistern fünf Awards der Australian Record Industry Assocation (ARIA) bescherte, bildeten während des Abends einen unbefangenen Kontrastreichtum zu unbekannteren Songs aus früheren EPs und den Solo-Werken: Eine Prachtentfaltung an Facetten, durch die sich auch ihre 2010 erschienene Compilation «Memories of an Old Friend» auszeichnet.

Schöpferischer Aufbruch

Gegen Ende des Konzerts wichen die nostalgischen Gefühle an frühere Hits dem Hauptaugenmerk auf das neuste Album, das Angus und Julia Stone kurzerhand nach sich selbst benannten. Mit Hilfe der Producer-Legende Rick Rubin, der generell als einer der einflussreichsten und angesehensten Produzenten der Gegenwart gilt, brachen die Australier mit ihren bittersüssen und melancholischen Melodien zu neuen Ufern auf und verliehen ihren gefühlvollen Hymnen ans Leben mehr Kraft und Mainstream-Potenzial.

So universell und vielgestaltig sich die Musik von Angus und Julia Stone noch ausfalten wird: was bleibt, ist ihr mysteriöser und verträumter Charme, der auch nach fünf Jahren noch ungetrübt strahlt.