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Jugendliche stürmen das Bundeshaus

Während vier Tagen setzten sich rund 200 Jugendliche zwischen 14-21 Jahren mit verschiedensten Themen auseinander, über welche sich normalerweise gestandene Politiker den Kopf zerbrechen. In den ersten zwei Tagen werden sie in Arbeitsgruppen ihre eigenen Lösungsansätze mit der Unterstützung von Parlamentarier und Experten ausarbeiten. Dass die jugendliche Sicht auf die Dinge fruchtbar ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Immer wieder wurden ihre Vorschläge von National- oder Ständeräten aufgegriffen und weiterverfolgt.

Nachdem im letzten Jahr die Abwesenheit des Bundesrats, ausgerechnet im Jubiläumsjahr, für Enttäuschung und Kritik sorgte (Tink berichtete), wird dieses Jahr gar die Bundespräsidentin zu den Jungpolitiker*innen sprechen. Diese Gelegenheit will sich Tink natürlich nicht entgehen lassen und wird mit Doris Leuthard ein italienisch- und deutschsprachiges Interview führen.

Den Abschluss und das Highlight der Jugendsession bildet der Sonntag: Ganz wie bei den »Grossen« übertragen wir die Session im Parlament, live und unzensiert. Ausserdem wollen wir Teilnehmer*innen aus allen Sprachregionen in kurzen Interviews zu den Vorlagen befragen. Den Link zum Livestream findest du ab Sonntag, 08:50, hier: tink.ch/livestream.

«Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock!»

Patent Ochsner, Parov Stelar, The BossHoss und viele mehr: Der dritte Tag des Open Airs Gampel war vielfältig. Auch das Komitee des Open Airs hatte etwas spezielles auf dem Programm: Das neue Logo wurde vor den Augen tausender Fans enthüllt – mit einer grossen Überraschung.

Open Season statt Sophie Hunger

Jegliche Bands, die am Samstag spielten, zeigten grossartige Shows und hätten es verdient, ein grosses Publikum zu haben, jedoch füllte erst die Ersatzband für Sophie Hunger, Open Season, den Platz vor der Bühne. Die Berner, die bereits mit dem Fussballer Guillaume Hoarau einen Song produzierten, liessen die Abwesenheit von Sophie Hunger in den Hintergrund rücken.

Es folgte das für viele Besucher beste Konzert des Open Airs: Büne Huber zeigte mit seiner Band Patent Ochsner eine Show der Extraklasse, spielte bekannte Lieder und das Publikum überfüllte das Bühnengelände bedeutend, um noch einen Blick von den Bernern zu erhaschen.

The BossHoss, eine deutsche Rockband, die schon zum dritten Mal am Open Air Gampel spielte, liess die Herzen der Konzertbesucherinnen höher schlagen. In engen Lederjacken und weissen Cowboyhüten standen sie auf der Bühne und zeigten, dass man ohne Problem eine Stunde lang herumtoben kann. Die Fans waren in bester Stimmung – vor allem nachdem der Frontsänger Alec Völkel ein Bad in der Menschenmenge nahm.

Parov Stelar mit Verspätung – grosse Freude bei der Logoenthüllung

Niemand wusste genau, wer Gerd & Da Polis genau ist; man wusste, dass der Festivalsong von ihnen stammt und dass sie um 23:15 – kurz vor Parov Stelar – auftreten sollten. Die tausendene Fans, die eigentlich auf den Act von Parov Stelar warteten, wurden aufgeklärt: «Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock.» Der angekündigte Logowechsel mit einem Wolf hatte im Vorfeld für viel Gesprächsstoff und Shitstorms gesorgt; nun wurde das echte Logo vom Open Air Gampel enthüllt: der Gampel-Bock war zurück.

Alle waren bereit für den Auftritt des Headliners Parov Stelar. Die Österreicher konnten jedoch nicht rechtzeitig mit ihrem Konzert beginnen, da einige Bandmaterialien mit einem Bus auf dem Nufenen stecken blieben.

Als die Band auf die Bühne stand, ging die Party los. Niemand konnte bei den Electro-Swing Tönen still stehen. Parov Stelar überzog mit ihrer Show: die Leute konnten nicht genug kriegen.

Der Abend bot leider auch noch unangenehme Überraschungen: Der heftige Wind fegte auf dem Zeltplatz einige Pavillons und Zelte weg, sodass der Eine oder Andere noch spät in der Nacht bei den Nachbarn – oder auf dem Rest des Zeltplatzes – sein Material zusammensuchen musste.

Trotz den Unannehmlichkeiten ist die Stimmung am Sonntagmorgen immer noch toll und die Festivalbesucher freuen sich auf die letzten Konzerte. Es treten unter anderem Müslüm, 7 Bombay Street und Bastian Baker auf.

Heisse Konzerte am Open Air Gampel

Der Freitag am Open Air Gampel war ausserordentlich heiss: zum einen wegen der starken Sonne, zum anderen wegen der Pyrotechnik während den Shows. Die Stimmung im Wallis ist grandios, auch wenn die Wetterprognosen nicht die besten sind.

Bereits nachmittags ein volles Gelände

Im Vergleich zum Vortag füllte sich gestern das Festivalgelände bereits früh. Die altbekannte Rap-Gruppe Breitbild stand auf der Bühne. Die Bündner wussten, wie sie an diesem heissen Nachmittag das Publikum begeistern können und bieteten eine bescheidene – aber tolle – Show. Bereits vor acht Jahren trat Breitbild am Open Air Gampel auf und sie freuten sich sichtlich, wieder hier sein zu dürfen.

Nach dem Auftritt von Breitbild wechselte die Musikrichtung krass: Asking Alexandria rockte die Hauptbühne. Die britische Metalcore-Band, die seit 2015 einen neuen Sänger hat, überzeugte mit harten Tönen und hochmelodischen Gitarrenriffs zugleich.

Mit den zwei nächsten Bands nahm die Härte der Musik ab, doch Clutch und Eagles Of Death Metal wussten das Publikum mit solidem Rock zu begeistern.

Es wurde heisser

Die australische Metalcore-Gruppe Parkway Drive war überwältigt vom Publikum und von der Landschaft des Open Airs Gampel: für den Frontsänger, Winston McCall, der schönste Auftrittsort ihrer Bandkarriere.

Sie belohnten den Einsatz des Publikums mit einer sensationellen Pyroshow. Das Publikum war begeistert und als mit Blumentopf noch eine grossartige Hip-Hop Band aus Deutschland auftrat, waren die Festivalgänger definitiv in Ekstase. Für ihre Abschiedstour feierte das Publikum die Deutschen regelrecht.

Robin Schulz, der zweite weltbekannte DJ am diesjährigen Open Air, legte um 23:00 auf. Im Gegensatz zu Alan Walker, der am Donnerstag auftrat, riss Robin Schulz das Publikum mit und nutzte die Pyrotechnik grosszügig aus.

Am Samstagmorgen war das Festivalgelände länger geschlossen als geplant, da das Gelände an das Wetter angepasst werden musste. Die Prognosen für heute versprechen zwar nicht das beste Wetter, aber die Zuschauer werden sich nicht aufhalten lassen, bei Acts wie Patent Ochsner, Parov Stelar, oder The BossHoss lautstark mitzusingen.

Gurtenfestival 2016, Tag 3

Gurtenfestival 2016, Tag 2

Gurtenfestival 2016 Tag 1

Stars of Sounds 2016 Tag 2

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Jugendliche stürmen das Bundeshaus

Während vier Tagen setzten sich rund 200 Jugendliche zwischen 14-21 Jahren mit verschiedensten Themen auseinander, über welche sich normalerweise gestandene Politiker den Kopf zerbrechen. In den ersten zwei Tagen werden sie in Arbeitsgruppen ihre eigenen Lösungsansätze mit der Unterstützung von Parlamentarier und Experten ausarbeiten. Dass die jugendliche Sicht auf die Dinge fruchtbar ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Immer wieder wurden ihre Vorschläge von National- oder Ständeräten aufgegriffen und weiterverfolgt.

Nachdem im letzten Jahr die Abwesenheit des Bundesrats, ausgerechnet im Jubiläumsjahr, für Enttäuschung und Kritik sorgte (Tink berichtete), wird dieses Jahr gar die Bundespräsidentin zu den Jungpolitiker*innen sprechen. Diese Gelegenheit will sich Tink natürlich nicht entgehen lassen und wird mit Doris Leuthard ein italienisch- und deutschsprachiges Interview führen.

Den Abschluss und das Highlight der Jugendsession bildet der Sonntag: Ganz wie bei den »Grossen« übertragen wir die Session im Parlament, live und unzensiert. Ausserdem wollen wir Teilnehmer*innen aus allen Sprachregionen in kurzen Interviews zu den Vorlagen befragen. Den Link zum Livestream findest du ab Sonntag, 08:50, hier: tink.ch/livestream.

«Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock!»

Patent Ochsner, Parov Stelar, The BossHoss und viele mehr: Der dritte Tag des Open Airs Gampel war vielfältig. Auch das Komitee des Open Airs hatte etwas spezielles auf dem Programm: Das neue Logo wurde vor den Augen tausender Fans enthüllt – mit einer grossen Überraschung.

Open Season statt Sophie Hunger

Jegliche Bands, die am Samstag spielten, zeigten grossartige Shows und hätten es verdient, ein grosses Publikum zu haben, jedoch füllte erst die Ersatzband für Sophie Hunger, Open Season, den Platz vor der Bühne. Die Berner, die bereits mit dem Fussballer Guillaume Hoarau einen Song produzierten, liessen die Abwesenheit von Sophie Hunger in den Hintergrund rücken.

Es folgte das für viele Besucher beste Konzert des Open Airs: Büne Huber zeigte mit seiner Band Patent Ochsner eine Show der Extraklasse, spielte bekannte Lieder und das Publikum überfüllte das Bühnengelände bedeutend, um noch einen Blick von den Bernern zu erhaschen.

The BossHoss, eine deutsche Rockband, die schon zum dritten Mal am Open Air Gampel spielte, liess die Herzen der Konzertbesucherinnen höher schlagen. In engen Lederjacken und weissen Cowboyhüten standen sie auf der Bühne und zeigten, dass man ohne Problem eine Stunde lang herumtoben kann. Die Fans waren in bester Stimmung – vor allem nachdem der Frontsänger Alec Völkel ein Bad in der Menschenmenge nahm.

Parov Stelar mit Verspätung – grosse Freude bei der Logoenthüllung

Niemand wusste genau, wer Gerd & Da Polis genau ist; man wusste, dass der Festivalsong von ihnen stammt und dass sie um 23:15 – kurz vor Parov Stelar – auftreten sollten. Die tausendene Fans, die eigentlich auf den Act von Parov Stelar warteten, wurden aufgeklärt: «Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock.» Der angekündigte Logowechsel mit einem Wolf hatte im Vorfeld für viel Gesprächsstoff und Shitstorms gesorgt; nun wurde das echte Logo vom Open Air Gampel enthüllt: der Gampel-Bock war zurück.

Alle waren bereit für den Auftritt des Headliners Parov Stelar. Die Österreicher konnten jedoch nicht rechtzeitig mit ihrem Konzert beginnen, da einige Bandmaterialien mit einem Bus auf dem Nufenen stecken blieben.

Als die Band auf die Bühne stand, ging die Party los. Niemand konnte bei den Electro-Swing Tönen still stehen. Parov Stelar überzog mit ihrer Show: die Leute konnten nicht genug kriegen.

Der Abend bot leider auch noch unangenehme Überraschungen: Der heftige Wind fegte auf dem Zeltplatz einige Pavillons und Zelte weg, sodass der Eine oder Andere noch spät in der Nacht bei den Nachbarn – oder auf dem Rest des Zeltplatzes – sein Material zusammensuchen musste.

Trotz den Unannehmlichkeiten ist die Stimmung am Sonntagmorgen immer noch toll und die Festivalbesucher freuen sich auf die letzten Konzerte. Es treten unter anderem Müslüm, 7 Bombay Street und Bastian Baker auf.

Heisse Konzerte am Open Air Gampel

Der Freitag am Open Air Gampel war ausserordentlich heiss: zum einen wegen der starken Sonne, zum anderen wegen der Pyrotechnik während den Shows. Die Stimmung im Wallis ist grandios, auch wenn die Wetterprognosen nicht die besten sind.

Bereits nachmittags ein volles Gelände

Im Vergleich zum Vortag füllte sich gestern das Festivalgelände bereits früh. Die altbekannte Rap-Gruppe Breitbild stand auf der Bühne. Die Bündner wussten, wie sie an diesem heissen Nachmittag das Publikum begeistern können und bieteten eine bescheidene – aber tolle – Show. Bereits vor acht Jahren trat Breitbild am Open Air Gampel auf und sie freuten sich sichtlich, wieder hier sein zu dürfen.

Nach dem Auftritt von Breitbild wechselte die Musikrichtung krass: Asking Alexandria rockte die Hauptbühne. Die britische Metalcore-Band, die seit 2015 einen neuen Sänger hat, überzeugte mit harten Tönen und hochmelodischen Gitarrenriffs zugleich.

Mit den zwei nächsten Bands nahm die Härte der Musik ab, doch Clutch und Eagles Of Death Metal wussten das Publikum mit solidem Rock zu begeistern.

Es wurde heisser

Die australische Metalcore-Gruppe Parkway Drive war überwältigt vom Publikum und von der Landschaft des Open Airs Gampel: für den Frontsänger, Winston McCall, der schönste Auftrittsort ihrer Bandkarriere.

Sie belohnten den Einsatz des Publikums mit einer sensationellen Pyroshow. Das Publikum war begeistert und als mit Blumentopf noch eine grossartige Hip-Hop Band aus Deutschland auftrat, waren die Festivalgänger definitiv in Ekstase. Für ihre Abschiedstour feierte das Publikum die Deutschen regelrecht.

Robin Schulz, der zweite weltbekannte DJ am diesjährigen Open Air, legte um 23:00 auf. Im Gegensatz zu Alan Walker, der am Donnerstag auftrat, riss Robin Schulz das Publikum mit und nutzte die Pyrotechnik grosszügig aus.

Am Samstagmorgen war das Festivalgelände länger geschlossen als geplant, da das Gelände an das Wetter angepasst werden musste. Die Prognosen für heute versprechen zwar nicht das beste Wetter, aber die Zuschauer werden sich nicht aufhalten lassen, bei Acts wie Patent Ochsner, Parov Stelar, oder The BossHoss lautstark mitzusingen.

Gurtenfestival 2016, Tag 3

Gurtenfestival 2016, Tag 2

Gurtenfestival 2016 Tag 1

Stars of Sounds 2016 Tag 2

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Jugendliche stürmen das Bundeshaus

Während vier Tagen setzten sich rund 200 Jugendliche zwischen 14-21 Jahren mit verschiedensten Themen auseinander, über welche sich normalerweise gestandene Politiker den Kopf zerbrechen. In den ersten zwei Tagen werden sie in Arbeitsgruppen ihre eigenen Lösungsansätze mit der Unterstützung von Parlamentarier und Experten ausarbeiten. Dass die jugendliche Sicht auf die Dinge fruchtbar ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Immer wieder wurden ihre Vorschläge von National- oder Ständeräten aufgegriffen und weiterverfolgt.

Nachdem im letzten Jahr die Abwesenheit des Bundesrats, ausgerechnet im Jubiläumsjahr, für Enttäuschung und Kritik sorgte (Tink berichtete), wird dieses Jahr gar die Bundespräsidentin zu den Jungpolitiker*innen sprechen. Diese Gelegenheit will sich Tink natürlich nicht entgehen lassen und wird mit Doris Leuthard ein italienisch- und deutschsprachiges Interview führen.

Den Abschluss und das Highlight der Jugendsession bildet der Sonntag: Ganz wie bei den »Grossen« übertragen wir die Session im Parlament, live und unzensiert. Ausserdem wollen wir Teilnehmer*innen aus allen Sprachregionen in kurzen Interviews zu den Vorlagen befragen. Den Link zum Livestream findest du ab Sonntag, 08:50, hier: tink.ch/livestream.

«Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock!»

Patent Ochsner, Parov Stelar, The BossHoss und viele mehr: Der dritte Tag des Open Airs Gampel war vielfältig. Auch das Komitee des Open Airs hatte etwas spezielles auf dem Programm: Das neue Logo wurde vor den Augen tausender Fans enthüllt – mit einer grossen Überraschung.

Open Season statt Sophie Hunger

Jegliche Bands, die am Samstag spielten, zeigten grossartige Shows und hätten es verdient, ein grosses Publikum zu haben, jedoch füllte erst die Ersatzband für Sophie Hunger, Open Season, den Platz vor der Bühne. Die Berner, die bereits mit dem Fussballer Guillaume Hoarau einen Song produzierten, liessen die Abwesenheit von Sophie Hunger in den Hintergrund rücken.

Es folgte das für viele Besucher beste Konzert des Open Airs: Büne Huber zeigte mit seiner Band Patent Ochsner eine Show der Extraklasse, spielte bekannte Lieder und das Publikum überfüllte das Bühnengelände bedeutend, um noch einen Blick von den Bernern zu erhaschen.

The BossHoss, eine deutsche Rockband, die schon zum dritten Mal am Open Air Gampel spielte, liess die Herzen der Konzertbesucherinnen höher schlagen. In engen Lederjacken und weissen Cowboyhüten standen sie auf der Bühne und zeigten, dass man ohne Problem eine Stunde lang herumtoben kann. Die Fans waren in bester Stimmung – vor allem nachdem der Frontsänger Alec Völkel ein Bad in der Menschenmenge nahm.

Parov Stelar mit Verspätung – grosse Freude bei der Logoenthüllung

Niemand wusste genau, wer Gerd & Da Polis genau ist; man wusste, dass der Festivalsong von ihnen stammt und dass sie um 23:15 – kurz vor Parov Stelar – auftreten sollten. Die tausendene Fans, die eigentlich auf den Act von Parov Stelar warteten, wurden aufgeklärt: «Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock.» Der angekündigte Logowechsel mit einem Wolf hatte im Vorfeld für viel Gesprächsstoff und Shitstorms gesorgt; nun wurde das echte Logo vom Open Air Gampel enthüllt: der Gampel-Bock war zurück.

Alle waren bereit für den Auftritt des Headliners Parov Stelar. Die Österreicher konnten jedoch nicht rechtzeitig mit ihrem Konzert beginnen, da einige Bandmaterialien mit einem Bus auf dem Nufenen stecken blieben.

Als die Band auf die Bühne stand, ging die Party los. Niemand konnte bei den Electro-Swing Tönen still stehen. Parov Stelar überzog mit ihrer Show: die Leute konnten nicht genug kriegen.

Der Abend bot leider auch noch unangenehme Überraschungen: Der heftige Wind fegte auf dem Zeltplatz einige Pavillons und Zelte weg, sodass der Eine oder Andere noch spät in der Nacht bei den Nachbarn – oder auf dem Rest des Zeltplatzes – sein Material zusammensuchen musste.

Trotz den Unannehmlichkeiten ist die Stimmung am Sonntagmorgen immer noch toll und die Festivalbesucher freuen sich auf die letzten Konzerte. Es treten unter anderem Müslüm, 7 Bombay Street und Bastian Baker auf.

Heisse Konzerte am Open Air Gampel

Der Freitag am Open Air Gampel war ausserordentlich heiss: zum einen wegen der starken Sonne, zum anderen wegen der Pyrotechnik während den Shows. Die Stimmung im Wallis ist grandios, auch wenn die Wetterprognosen nicht die besten sind.

Bereits nachmittags ein volles Gelände

Im Vergleich zum Vortag füllte sich gestern das Festivalgelände bereits früh. Die altbekannte Rap-Gruppe Breitbild stand auf der Bühne. Die Bündner wussten, wie sie an diesem heissen Nachmittag das Publikum begeistern können und bieteten eine bescheidene – aber tolle – Show. Bereits vor acht Jahren trat Breitbild am Open Air Gampel auf und sie freuten sich sichtlich, wieder hier sein zu dürfen.

Nach dem Auftritt von Breitbild wechselte die Musikrichtung krass: Asking Alexandria rockte die Hauptbühne. Die britische Metalcore-Band, die seit 2015 einen neuen Sänger hat, überzeugte mit harten Tönen und hochmelodischen Gitarrenriffs zugleich.

Mit den zwei nächsten Bands nahm die Härte der Musik ab, doch Clutch und Eagles Of Death Metal wussten das Publikum mit solidem Rock zu begeistern.

Es wurde heisser

Die australische Metalcore-Gruppe Parkway Drive war überwältigt vom Publikum und von der Landschaft des Open Airs Gampel: für den Frontsänger, Winston McCall, der schönste Auftrittsort ihrer Bandkarriere.

Sie belohnten den Einsatz des Publikums mit einer sensationellen Pyroshow. Das Publikum war begeistert und als mit Blumentopf noch eine grossartige Hip-Hop Band aus Deutschland auftrat, waren die Festivalgänger definitiv in Ekstase. Für ihre Abschiedstour feierte das Publikum die Deutschen regelrecht.

Robin Schulz, der zweite weltbekannte DJ am diesjährigen Open Air, legte um 23:00 auf. Im Gegensatz zu Alan Walker, der am Donnerstag auftrat, riss Robin Schulz das Publikum mit und nutzte die Pyrotechnik grosszügig aus.

Am Samstagmorgen war das Festivalgelände länger geschlossen als geplant, da das Gelände an das Wetter angepasst werden musste. Die Prognosen für heute versprechen zwar nicht das beste Wetter, aber die Zuschauer werden sich nicht aufhalten lassen, bei Acts wie Patent Ochsner, Parov Stelar, oder The BossHoss lautstark mitzusingen.

Gurtenfestival 2016, Tag 3

Gurtenfestival 2016, Tag 2

Gurtenfestival 2016 Tag 1

Stars of Sounds 2016 Tag 2

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Jugendliche stürmen das Bundeshaus

Während vier Tagen setzten sich rund 200 Jugendliche zwischen 14-21 Jahren mit verschiedensten Themen auseinander, über welche sich normalerweise gestandene Politiker den Kopf zerbrechen. In den ersten zwei Tagen werden sie in Arbeitsgruppen ihre eigenen Lösungsansätze mit der Unterstützung von Parlamentarier und Experten ausarbeiten. Dass die jugendliche Sicht auf die Dinge fruchtbar ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Immer wieder wurden ihre Vorschläge von National- oder Ständeräten aufgegriffen und weiterverfolgt.

Nachdem im letzten Jahr die Abwesenheit des Bundesrats, ausgerechnet im Jubiläumsjahr, für Enttäuschung und Kritik sorgte (Tink berichtete), wird dieses Jahr gar die Bundespräsidentin zu den Jungpolitiker*innen sprechen. Diese Gelegenheit will sich Tink natürlich nicht entgehen lassen und wird mit Doris Leuthard ein italienisch- und deutschsprachiges Interview führen.

Den Abschluss und das Highlight der Jugendsession bildet der Sonntag: Ganz wie bei den »Grossen« übertragen wir die Session im Parlament, live und unzensiert. Ausserdem wollen wir Teilnehmer*innen aus allen Sprachregionen in kurzen Interviews zu den Vorlagen befragen. Den Link zum Livestream findest du ab Sonntag, 08:50, hier: tink.ch/livestream.

«Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock!»

Patent Ochsner, Parov Stelar, The BossHoss und viele mehr: Der dritte Tag des Open Airs Gampel war vielfältig. Auch das Komitee des Open Airs hatte etwas spezielles auf dem Programm: Das neue Logo wurde vor den Augen tausender Fans enthüllt – mit einer grossen Überraschung.

Open Season statt Sophie Hunger

Jegliche Bands, die am Samstag spielten, zeigten grossartige Shows und hätten es verdient, ein grosses Publikum zu haben, jedoch füllte erst die Ersatzband für Sophie Hunger, Open Season, den Platz vor der Bühne. Die Berner, die bereits mit dem Fussballer Guillaume Hoarau einen Song produzierten, liessen die Abwesenheit von Sophie Hunger in den Hintergrund rücken.

Es folgte das für viele Besucher beste Konzert des Open Airs: Büne Huber zeigte mit seiner Band Patent Ochsner eine Show der Extraklasse, spielte bekannte Lieder und das Publikum überfüllte das Bühnengelände bedeutend, um noch einen Blick von den Bernern zu erhaschen.

The BossHoss, eine deutsche Rockband, die schon zum dritten Mal am Open Air Gampel spielte, liess die Herzen der Konzertbesucherinnen höher schlagen. In engen Lederjacken und weissen Cowboyhüten standen sie auf der Bühne und zeigten, dass man ohne Problem eine Stunde lang herumtoben kann. Die Fans waren in bester Stimmung – vor allem nachdem der Frontsänger Alec Völkel ein Bad in der Menschenmenge nahm.

Parov Stelar mit Verspätung – grosse Freude bei der Logoenthüllung

Niemand wusste genau, wer Gerd & Da Polis genau ist; man wusste, dass der Festivalsong von ihnen stammt und dass sie um 23:15 – kurz vor Parov Stelar – auftreten sollten. Die tausendene Fans, die eigentlich auf den Act von Parov Stelar warteten, wurden aufgeklärt: «Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock.» Der angekündigte Logowechsel mit einem Wolf hatte im Vorfeld für viel Gesprächsstoff und Shitstorms gesorgt; nun wurde das echte Logo vom Open Air Gampel enthüllt: der Gampel-Bock war zurück.

Alle waren bereit für den Auftritt des Headliners Parov Stelar. Die Österreicher konnten jedoch nicht rechtzeitig mit ihrem Konzert beginnen, da einige Bandmaterialien mit einem Bus auf dem Nufenen stecken blieben.

Als die Band auf die Bühne stand, ging die Party los. Niemand konnte bei den Electro-Swing Tönen still stehen. Parov Stelar überzog mit ihrer Show: die Leute konnten nicht genug kriegen.

Der Abend bot leider auch noch unangenehme Überraschungen: Der heftige Wind fegte auf dem Zeltplatz einige Pavillons und Zelte weg, sodass der Eine oder Andere noch spät in der Nacht bei den Nachbarn – oder auf dem Rest des Zeltplatzes – sein Material zusammensuchen musste.

Trotz den Unannehmlichkeiten ist die Stimmung am Sonntagmorgen immer noch toll und die Festivalbesucher freuen sich auf die letzten Konzerte. Es treten unter anderem Müslüm, 7 Bombay Street und Bastian Baker auf.

Heisse Konzerte am Open Air Gampel

Der Freitag am Open Air Gampel war ausserordentlich heiss: zum einen wegen der starken Sonne, zum anderen wegen der Pyrotechnik während den Shows. Die Stimmung im Wallis ist grandios, auch wenn die Wetterprognosen nicht die besten sind.

Bereits nachmittags ein volles Gelände

Im Vergleich zum Vortag füllte sich gestern das Festivalgelände bereits früh. Die altbekannte Rap-Gruppe Breitbild stand auf der Bühne. Die Bündner wussten, wie sie an diesem heissen Nachmittag das Publikum begeistern können und bieteten eine bescheidene – aber tolle – Show. Bereits vor acht Jahren trat Breitbild am Open Air Gampel auf und sie freuten sich sichtlich, wieder hier sein zu dürfen.

Nach dem Auftritt von Breitbild wechselte die Musikrichtung krass: Asking Alexandria rockte die Hauptbühne. Die britische Metalcore-Band, die seit 2015 einen neuen Sänger hat, überzeugte mit harten Tönen und hochmelodischen Gitarrenriffs zugleich.

Mit den zwei nächsten Bands nahm die Härte der Musik ab, doch Clutch und Eagles Of Death Metal wussten das Publikum mit solidem Rock zu begeistern.

Es wurde heisser

Die australische Metalcore-Gruppe Parkway Drive war überwältigt vom Publikum und von der Landschaft des Open Airs Gampel: für den Frontsänger, Winston McCall, der schönste Auftrittsort ihrer Bandkarriere.

Sie belohnten den Einsatz des Publikums mit einer sensationellen Pyroshow. Das Publikum war begeistert und als mit Blumentopf noch eine grossartige Hip-Hop Band aus Deutschland auftrat, waren die Festivalgänger definitiv in Ekstase. Für ihre Abschiedstour feierte das Publikum die Deutschen regelrecht.

Robin Schulz, der zweite weltbekannte DJ am diesjährigen Open Air, legte um 23:00 auf. Im Gegensatz zu Alan Walker, der am Donnerstag auftrat, riss Robin Schulz das Publikum mit und nutzte die Pyrotechnik grosszügig aus.

Am Samstagmorgen war das Festivalgelände länger geschlossen als geplant, da das Gelände an das Wetter angepasst werden musste. Die Prognosen für heute versprechen zwar nicht das beste Wetter, aber die Zuschauer werden sich nicht aufhalten lassen, bei Acts wie Patent Ochsner, Parov Stelar, oder The BossHoss lautstark mitzusingen.

Gurtenfestival 2016, Tag 3

Gurtenfestival 2016, Tag 2

Gurtenfestival 2016 Tag 1

Stars of Sounds 2016 Tag 2

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Jugendliche stürmen das Bundeshaus

Während vier Tagen setzten sich rund 200 Jugendliche zwischen 14-21 Jahren mit verschiedensten Themen auseinander, über welche sich normalerweise gestandene Politiker den Kopf zerbrechen. In den ersten zwei Tagen werden sie in Arbeitsgruppen ihre eigenen Lösungsansätze mit der Unterstützung von Parlamentarier und Experten ausarbeiten. Dass die jugendliche Sicht auf die Dinge fruchtbar ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Immer wieder wurden ihre Vorschläge von National- oder Ständeräten aufgegriffen und weiterverfolgt.

Nachdem im letzten Jahr die Abwesenheit des Bundesrats, ausgerechnet im Jubiläumsjahr, für Enttäuschung und Kritik sorgte (Tink berichtete), wird dieses Jahr gar die Bundespräsidentin zu den Jungpolitiker*innen sprechen. Diese Gelegenheit will sich Tink natürlich nicht entgehen lassen und wird mit Doris Leuthard ein italienisch- und deutschsprachiges Interview führen.

Den Abschluss und das Highlight der Jugendsession bildet der Sonntag: Ganz wie bei den »Grossen« übertragen wir die Session im Parlament, live und unzensiert. Ausserdem wollen wir Teilnehmer*innen aus allen Sprachregionen in kurzen Interviews zu den Vorlagen befragen. Den Link zum Livestream findest du ab Sonntag, 08:50, hier: tink.ch/livestream.

«Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock!»

Patent Ochsner, Parov Stelar, The BossHoss und viele mehr: Der dritte Tag des Open Airs Gampel war vielfältig. Auch das Komitee des Open Airs hatte etwas spezielles auf dem Programm: Das neue Logo wurde vor den Augen tausender Fans enthüllt – mit einer grossen Überraschung.

Open Season statt Sophie Hunger

Jegliche Bands, die am Samstag spielten, zeigten grossartige Shows und hätten es verdient, ein grosses Publikum zu haben, jedoch füllte erst die Ersatzband für Sophie Hunger, Open Season, den Platz vor der Bühne. Die Berner, die bereits mit dem Fussballer Guillaume Hoarau einen Song produzierten, liessen die Abwesenheit von Sophie Hunger in den Hintergrund rücken.

Es folgte das für viele Besucher beste Konzert des Open Airs: Büne Huber zeigte mit seiner Band Patent Ochsner eine Show der Extraklasse, spielte bekannte Lieder und das Publikum überfüllte das Bühnengelände bedeutend, um noch einen Blick von den Bernern zu erhaschen.

The BossHoss, eine deutsche Rockband, die schon zum dritten Mal am Open Air Gampel spielte, liess die Herzen der Konzertbesucherinnen höher schlagen. In engen Lederjacken und weissen Cowboyhüten standen sie auf der Bühne und zeigten, dass man ohne Problem eine Stunde lang herumtoben kann. Die Fans waren in bester Stimmung – vor allem nachdem der Frontsänger Alec Völkel ein Bad in der Menschenmenge nahm.

Parov Stelar mit Verspätung – grosse Freude bei der Logoenthüllung

Niemand wusste genau, wer Gerd & Da Polis genau ist; man wusste, dass der Festivalsong von ihnen stammt und dass sie um 23:15 – kurz vor Parov Stelar – auftreten sollten. Die tausendene Fans, die eigentlich auf den Act von Parov Stelar warteten, wurden aufgeklärt: «Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock.» Der angekündigte Logowechsel mit einem Wolf hatte im Vorfeld für viel Gesprächsstoff und Shitstorms gesorgt; nun wurde das echte Logo vom Open Air Gampel enthüllt: der Gampel-Bock war zurück.

Alle waren bereit für den Auftritt des Headliners Parov Stelar. Die Österreicher konnten jedoch nicht rechtzeitig mit ihrem Konzert beginnen, da einige Bandmaterialien mit einem Bus auf dem Nufenen stecken blieben.

Als die Band auf die Bühne stand, ging die Party los. Niemand konnte bei den Electro-Swing Tönen still stehen. Parov Stelar überzog mit ihrer Show: die Leute konnten nicht genug kriegen.

Der Abend bot leider auch noch unangenehme Überraschungen: Der heftige Wind fegte auf dem Zeltplatz einige Pavillons und Zelte weg, sodass der Eine oder Andere noch spät in der Nacht bei den Nachbarn – oder auf dem Rest des Zeltplatzes – sein Material zusammensuchen musste.

Trotz den Unannehmlichkeiten ist die Stimmung am Sonntagmorgen immer noch toll und die Festivalbesucher freuen sich auf die letzten Konzerte. Es treten unter anderem Müslüm, 7 Bombay Street und Bastian Baker auf.

Heisse Konzerte am Open Air Gampel

Der Freitag am Open Air Gampel war ausserordentlich heiss: zum einen wegen der starken Sonne, zum anderen wegen der Pyrotechnik während den Shows. Die Stimmung im Wallis ist grandios, auch wenn die Wetterprognosen nicht die besten sind.

Bereits nachmittags ein volles Gelände

Im Vergleich zum Vortag füllte sich gestern das Festivalgelände bereits früh. Die altbekannte Rap-Gruppe Breitbild stand auf der Bühne. Die Bündner wussten, wie sie an diesem heissen Nachmittag das Publikum begeistern können und bieteten eine bescheidene – aber tolle – Show. Bereits vor acht Jahren trat Breitbild am Open Air Gampel auf und sie freuten sich sichtlich, wieder hier sein zu dürfen.

Nach dem Auftritt von Breitbild wechselte die Musikrichtung krass: Asking Alexandria rockte die Hauptbühne. Die britische Metalcore-Band, die seit 2015 einen neuen Sänger hat, überzeugte mit harten Tönen und hochmelodischen Gitarrenriffs zugleich.

Mit den zwei nächsten Bands nahm die Härte der Musik ab, doch Clutch und Eagles Of Death Metal wussten das Publikum mit solidem Rock zu begeistern.

Es wurde heisser

Die australische Metalcore-Gruppe Parkway Drive war überwältigt vom Publikum und von der Landschaft des Open Airs Gampel: für den Frontsänger, Winston McCall, der schönste Auftrittsort ihrer Bandkarriere.

Sie belohnten den Einsatz des Publikums mit einer sensationellen Pyroshow. Das Publikum war begeistert und als mit Blumentopf noch eine grossartige Hip-Hop Band aus Deutschland auftrat, waren die Festivalgänger definitiv in Ekstase. Für ihre Abschiedstour feierte das Publikum die Deutschen regelrecht.

Robin Schulz, der zweite weltbekannte DJ am diesjährigen Open Air, legte um 23:00 auf. Im Gegensatz zu Alan Walker, der am Donnerstag auftrat, riss Robin Schulz das Publikum mit und nutzte die Pyrotechnik grosszügig aus.

Am Samstagmorgen war das Festivalgelände länger geschlossen als geplant, da das Gelände an das Wetter angepasst werden musste. Die Prognosen für heute versprechen zwar nicht das beste Wetter, aber die Zuschauer werden sich nicht aufhalten lassen, bei Acts wie Patent Ochsner, Parov Stelar, oder The BossHoss lautstark mitzusingen.

Gurtenfestival 2016, Tag 3

Gurtenfestival 2016, Tag 2

Gurtenfestival 2016 Tag 1

Stars of Sounds 2016 Tag 2

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Jugendliche stürmen das Bundeshaus

Während vier Tagen setzten sich rund 200 Jugendliche zwischen 14-21 Jahren mit verschiedensten Themen auseinander, über welche sich normalerweise gestandene Politiker den Kopf zerbrechen. In den ersten zwei Tagen werden sie in Arbeitsgruppen ihre eigenen Lösungsansätze mit der Unterstützung von Parlamentarier und Experten ausarbeiten. Dass die jugendliche Sicht auf die Dinge fruchtbar ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Immer wieder wurden ihre Vorschläge von National- oder Ständeräten aufgegriffen und weiterverfolgt.

Nachdem im letzten Jahr die Abwesenheit des Bundesrats, ausgerechnet im Jubiläumsjahr, für Enttäuschung und Kritik sorgte (Tink berichtete), wird dieses Jahr gar die Bundespräsidentin zu den Jungpolitiker*innen sprechen. Diese Gelegenheit will sich Tink natürlich nicht entgehen lassen und wird mit Doris Leuthard ein italienisch- und deutschsprachiges Interview führen.

Den Abschluss und das Highlight der Jugendsession bildet der Sonntag: Ganz wie bei den »Grossen« übertragen wir die Session im Parlament, live und unzensiert. Ausserdem wollen wir Teilnehmer*innen aus allen Sprachregionen in kurzen Interviews zu den Vorlagen befragen. Den Link zum Livestream findest du ab Sonntag, 08:50, hier: tink.ch/livestream.

«Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock!»

Patent Ochsner, Parov Stelar, The BossHoss und viele mehr: Der dritte Tag des Open Airs Gampel war vielfältig. Auch das Komitee des Open Airs hatte etwas spezielles auf dem Programm: Das neue Logo wurde vor den Augen tausender Fans enthüllt – mit einer grossen Überraschung.

Open Season statt Sophie Hunger

Jegliche Bands, die am Samstag spielten, zeigten grossartige Shows und hätten es verdient, ein grosses Publikum zu haben, jedoch füllte erst die Ersatzband für Sophie Hunger, Open Season, den Platz vor der Bühne. Die Berner, die bereits mit dem Fussballer Guillaume Hoarau einen Song produzierten, liessen die Abwesenheit von Sophie Hunger in den Hintergrund rücken.

Es folgte das für viele Besucher beste Konzert des Open Airs: Büne Huber zeigte mit seiner Band Patent Ochsner eine Show der Extraklasse, spielte bekannte Lieder und das Publikum überfüllte das Bühnengelände bedeutend, um noch einen Blick von den Bernern zu erhaschen.

The BossHoss, eine deutsche Rockband, die schon zum dritten Mal am Open Air Gampel spielte, liess die Herzen der Konzertbesucherinnen höher schlagen. In engen Lederjacken und weissen Cowboyhüten standen sie auf der Bühne und zeigten, dass man ohne Problem eine Stunde lang herumtoben kann. Die Fans waren in bester Stimmung – vor allem nachdem der Frontsänger Alec Völkel ein Bad in der Menschenmenge nahm.

Parov Stelar mit Verspätung – grosse Freude bei der Logoenthüllung

Niemand wusste genau, wer Gerd & Da Polis genau ist; man wusste, dass der Festivalsong von ihnen stammt und dass sie um 23:15 – kurz vor Parov Stelar – auftreten sollten. Die tausendene Fans, die eigentlich auf den Act von Parov Stelar warteten, wurden aufgeklärt: «Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock.» Der angekündigte Logowechsel mit einem Wolf hatte im Vorfeld für viel Gesprächsstoff und Shitstorms gesorgt; nun wurde das echte Logo vom Open Air Gampel enthüllt: der Gampel-Bock war zurück.

Alle waren bereit für den Auftritt des Headliners Parov Stelar. Die Österreicher konnten jedoch nicht rechtzeitig mit ihrem Konzert beginnen, da einige Bandmaterialien mit einem Bus auf dem Nufenen stecken blieben.

Als die Band auf die Bühne stand, ging die Party los. Niemand konnte bei den Electro-Swing Tönen still stehen. Parov Stelar überzog mit ihrer Show: die Leute konnten nicht genug kriegen.

Der Abend bot leider auch noch unangenehme Überraschungen: Der heftige Wind fegte auf dem Zeltplatz einige Pavillons und Zelte weg, sodass der Eine oder Andere noch spät in der Nacht bei den Nachbarn – oder auf dem Rest des Zeltplatzes – sein Material zusammensuchen musste.

Trotz den Unannehmlichkeiten ist die Stimmung am Sonntagmorgen immer noch toll und die Festivalbesucher freuen sich auf die letzten Konzerte. Es treten unter anderem Müslüm, 7 Bombay Street und Bastian Baker auf.

Heisse Konzerte am Open Air Gampel

Der Freitag am Open Air Gampel war ausserordentlich heiss: zum einen wegen der starken Sonne, zum anderen wegen der Pyrotechnik während den Shows. Die Stimmung im Wallis ist grandios, auch wenn die Wetterprognosen nicht die besten sind.

Bereits nachmittags ein volles Gelände

Im Vergleich zum Vortag füllte sich gestern das Festivalgelände bereits früh. Die altbekannte Rap-Gruppe Breitbild stand auf der Bühne. Die Bündner wussten, wie sie an diesem heissen Nachmittag das Publikum begeistern können und bieteten eine bescheidene – aber tolle – Show. Bereits vor acht Jahren trat Breitbild am Open Air Gampel auf und sie freuten sich sichtlich, wieder hier sein zu dürfen.

Nach dem Auftritt von Breitbild wechselte die Musikrichtung krass: Asking Alexandria rockte die Hauptbühne. Die britische Metalcore-Band, die seit 2015 einen neuen Sänger hat, überzeugte mit harten Tönen und hochmelodischen Gitarrenriffs zugleich.

Mit den zwei nächsten Bands nahm die Härte der Musik ab, doch Clutch und Eagles Of Death Metal wussten das Publikum mit solidem Rock zu begeistern.

Es wurde heisser

Die australische Metalcore-Gruppe Parkway Drive war überwältigt vom Publikum und von der Landschaft des Open Airs Gampel: für den Frontsänger, Winston McCall, der schönste Auftrittsort ihrer Bandkarriere.

Sie belohnten den Einsatz des Publikums mit einer sensationellen Pyroshow. Das Publikum war begeistert und als mit Blumentopf noch eine grossartige Hip-Hop Band aus Deutschland auftrat, waren die Festivalgänger definitiv in Ekstase. Für ihre Abschiedstour feierte das Publikum die Deutschen regelrecht.

Robin Schulz, der zweite weltbekannte DJ am diesjährigen Open Air, legte um 23:00 auf. Im Gegensatz zu Alan Walker, der am Donnerstag auftrat, riss Robin Schulz das Publikum mit und nutzte die Pyrotechnik grosszügig aus.

Am Samstagmorgen war das Festivalgelände länger geschlossen als geplant, da das Gelände an das Wetter angepasst werden musste. Die Prognosen für heute versprechen zwar nicht das beste Wetter, aber die Zuschauer werden sich nicht aufhalten lassen, bei Acts wie Patent Ochsner, Parov Stelar, oder The BossHoss lautstark mitzusingen.

Gurtenfestival 2016, Tag 3

Gurtenfestival 2016, Tag 2

Gurtenfestival 2016 Tag 1

Stars of Sounds 2016 Tag 2

Category Archives: Bild

Jugendliche stürmen das Bundeshaus

Während vier Tagen setzten sich rund 200 Jugendliche zwischen 14-21 Jahren mit verschiedensten Themen auseinander, über welche sich normalerweise gestandene Politiker den Kopf zerbrechen. In den ersten zwei Tagen werden sie in Arbeitsgruppen ihre eigenen Lösungsansätze mit der Unterstützung von Parlamentarier und Experten ausarbeiten. Dass die jugendliche Sicht auf die Dinge fruchtbar ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Immer wieder wurden ihre Vorschläge von National- oder Ständeräten aufgegriffen und weiterverfolgt.

Nachdem im letzten Jahr die Abwesenheit des Bundesrats, ausgerechnet im Jubiläumsjahr, für Enttäuschung und Kritik sorgte (Tink berichtete), wird dieses Jahr gar die Bundespräsidentin zu den Jungpolitiker*innen sprechen. Diese Gelegenheit will sich Tink natürlich nicht entgehen lassen und wird mit Doris Leuthard ein italienisch- und deutschsprachiges Interview führen.

Den Abschluss und das Highlight der Jugendsession bildet der Sonntag: Ganz wie bei den »Grossen« übertragen wir die Session im Parlament, live und unzensiert. Ausserdem wollen wir Teilnehmer*innen aus allen Sprachregionen in kurzen Interviews zu den Vorlagen befragen. Den Link zum Livestream findest du ab Sonntag, 08:50, hier: tink.ch/livestream.

«Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock!»

Patent Ochsner, Parov Stelar, The BossHoss und viele mehr: Der dritte Tag des Open Airs Gampel war vielfältig. Auch das Komitee des Open Airs hatte etwas spezielles auf dem Programm: Das neue Logo wurde vor den Augen tausender Fans enthüllt – mit einer grossen Überraschung.

Open Season statt Sophie Hunger

Jegliche Bands, die am Samstag spielten, zeigten grossartige Shows und hätten es verdient, ein grosses Publikum zu haben, jedoch füllte erst die Ersatzband für Sophie Hunger, Open Season, den Platz vor der Bühne. Die Berner, die bereits mit dem Fussballer Guillaume Hoarau einen Song produzierten, liessen die Abwesenheit von Sophie Hunger in den Hintergrund rücken.

Es folgte das für viele Besucher beste Konzert des Open Airs: Büne Huber zeigte mit seiner Band Patent Ochsner eine Show der Extraklasse, spielte bekannte Lieder und das Publikum überfüllte das Bühnengelände bedeutend, um noch einen Blick von den Bernern zu erhaschen.

The BossHoss, eine deutsche Rockband, die schon zum dritten Mal am Open Air Gampel spielte, liess die Herzen der Konzertbesucherinnen höher schlagen. In engen Lederjacken und weissen Cowboyhüten standen sie auf der Bühne und zeigten, dass man ohne Problem eine Stunde lang herumtoben kann. Die Fans waren in bester Stimmung – vor allem nachdem der Frontsänger Alec Völkel ein Bad in der Menschenmenge nahm.

Parov Stelar mit Verspätung – grosse Freude bei der Logoenthüllung

Niemand wusste genau, wer Gerd & Da Polis genau ist; man wusste, dass der Festivalsong von ihnen stammt und dass sie um 23:15 – kurz vor Parov Stelar – auftreten sollten. Die tausendene Fans, die eigentlich auf den Act von Parov Stelar warteten, wurden aufgeklärt: «Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock.» Der angekündigte Logowechsel mit einem Wolf hatte im Vorfeld für viel Gesprächsstoff und Shitstorms gesorgt; nun wurde das echte Logo vom Open Air Gampel enthüllt: der Gampel-Bock war zurück.

Alle waren bereit für den Auftritt des Headliners Parov Stelar. Die Österreicher konnten jedoch nicht rechtzeitig mit ihrem Konzert beginnen, da einige Bandmaterialien mit einem Bus auf dem Nufenen stecken blieben.

Als die Band auf die Bühne stand, ging die Party los. Niemand konnte bei den Electro-Swing Tönen still stehen. Parov Stelar überzog mit ihrer Show: die Leute konnten nicht genug kriegen.

Der Abend bot leider auch noch unangenehme Überraschungen: Der heftige Wind fegte auf dem Zeltplatz einige Pavillons und Zelte weg, sodass der Eine oder Andere noch spät in der Nacht bei den Nachbarn – oder auf dem Rest des Zeltplatzes – sein Material zusammensuchen musste.

Trotz den Unannehmlichkeiten ist die Stimmung am Sonntagmorgen immer noch toll und die Festivalbesucher freuen sich auf die letzten Konzerte. Es treten unter anderem Müslüm, 7 Bombay Street und Bastian Baker auf.

Heisse Konzerte am Open Air Gampel

Der Freitag am Open Air Gampel war ausserordentlich heiss: zum einen wegen der starken Sonne, zum anderen wegen der Pyrotechnik während den Shows. Die Stimmung im Wallis ist grandios, auch wenn die Wetterprognosen nicht die besten sind.

Bereits nachmittags ein volles Gelände

Im Vergleich zum Vortag füllte sich gestern das Festivalgelände bereits früh. Die altbekannte Rap-Gruppe Breitbild stand auf der Bühne. Die Bündner wussten, wie sie an diesem heissen Nachmittag das Publikum begeistern können und bieteten eine bescheidene – aber tolle – Show. Bereits vor acht Jahren trat Breitbild am Open Air Gampel auf und sie freuten sich sichtlich, wieder hier sein zu dürfen.

Nach dem Auftritt von Breitbild wechselte die Musikrichtung krass: Asking Alexandria rockte die Hauptbühne. Die britische Metalcore-Band, die seit 2015 einen neuen Sänger hat, überzeugte mit harten Tönen und hochmelodischen Gitarrenriffs zugleich.

Mit den zwei nächsten Bands nahm die Härte der Musik ab, doch Clutch und Eagles Of Death Metal wussten das Publikum mit solidem Rock zu begeistern.

Es wurde heisser

Die australische Metalcore-Gruppe Parkway Drive war überwältigt vom Publikum und von der Landschaft des Open Airs Gampel: für den Frontsänger, Winston McCall, der schönste Auftrittsort ihrer Bandkarriere.

Sie belohnten den Einsatz des Publikums mit einer sensationellen Pyroshow. Das Publikum war begeistert und als mit Blumentopf noch eine grossartige Hip-Hop Band aus Deutschland auftrat, waren die Festivalgänger definitiv in Ekstase. Für ihre Abschiedstour feierte das Publikum die Deutschen regelrecht.

Robin Schulz, der zweite weltbekannte DJ am diesjährigen Open Air, legte um 23:00 auf. Im Gegensatz zu Alan Walker, der am Donnerstag auftrat, riss Robin Schulz das Publikum mit und nutzte die Pyrotechnik grosszügig aus.

Am Samstagmorgen war das Festivalgelände länger geschlossen als geplant, da das Gelände an das Wetter angepasst werden musste. Die Prognosen für heute versprechen zwar nicht das beste Wetter, aber die Zuschauer werden sich nicht aufhalten lassen, bei Acts wie Patent Ochsner, Parov Stelar, oder The BossHoss lautstark mitzusingen.

Gurtenfestival 2016, Tag 3

Gurtenfestival 2016, Tag 2

Gurtenfestival 2016 Tag 1

Stars of Sounds 2016 Tag 2

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Jugendliche stürmen das Bundeshaus

Während vier Tagen setzten sich rund 200 Jugendliche zwischen 14-21 Jahren mit verschiedensten Themen auseinander, über welche sich normalerweise gestandene Politiker den Kopf zerbrechen. In den ersten zwei Tagen werden sie in Arbeitsgruppen ihre eigenen Lösungsansätze mit der Unterstützung von Parlamentarier und Experten ausarbeiten. Dass die jugendliche Sicht auf die Dinge fruchtbar ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Immer wieder wurden ihre Vorschläge von National- oder Ständeräten aufgegriffen und weiterverfolgt.

Nachdem im letzten Jahr die Abwesenheit des Bundesrats, ausgerechnet im Jubiläumsjahr, für Enttäuschung und Kritik sorgte (Tink berichtete), wird dieses Jahr gar die Bundespräsidentin zu den Jungpolitiker*innen sprechen. Diese Gelegenheit will sich Tink natürlich nicht entgehen lassen und wird mit Doris Leuthard ein italienisch- und deutschsprachiges Interview führen.

Den Abschluss und das Highlight der Jugendsession bildet der Sonntag: Ganz wie bei den »Grossen« übertragen wir die Session im Parlament, live und unzensiert. Ausserdem wollen wir Teilnehmer*innen aus allen Sprachregionen in kurzen Interviews zu den Vorlagen befragen. Den Link zum Livestream findest du ab Sonntag, 08:50, hier: tink.ch/livestream.

«Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock!»

Patent Ochsner, Parov Stelar, The BossHoss und viele mehr: Der dritte Tag des Open Airs Gampel war vielfältig. Auch das Komitee des Open Airs hatte etwas spezielles auf dem Programm: Das neue Logo wurde vor den Augen tausender Fans enthüllt – mit einer grossen Überraschung.

Open Season statt Sophie Hunger

Jegliche Bands, die am Samstag spielten, zeigten grossartige Shows und hätten es verdient, ein grosses Publikum zu haben, jedoch füllte erst die Ersatzband für Sophie Hunger, Open Season, den Platz vor der Bühne. Die Berner, die bereits mit dem Fussballer Guillaume Hoarau einen Song produzierten, liessen die Abwesenheit von Sophie Hunger in den Hintergrund rücken.

Es folgte das für viele Besucher beste Konzert des Open Airs: Büne Huber zeigte mit seiner Band Patent Ochsner eine Show der Extraklasse, spielte bekannte Lieder und das Publikum überfüllte das Bühnengelände bedeutend, um noch einen Blick von den Bernern zu erhaschen.

The BossHoss, eine deutsche Rockband, die schon zum dritten Mal am Open Air Gampel spielte, liess die Herzen der Konzertbesucherinnen höher schlagen. In engen Lederjacken und weissen Cowboyhüten standen sie auf der Bühne und zeigten, dass man ohne Problem eine Stunde lang herumtoben kann. Die Fans waren in bester Stimmung – vor allem nachdem der Frontsänger Alec Völkel ein Bad in der Menschenmenge nahm.

Parov Stelar mit Verspätung – grosse Freude bei der Logoenthüllung

Niemand wusste genau, wer Gerd & Da Polis genau ist; man wusste, dass der Festivalsong von ihnen stammt und dass sie um 23:15 – kurz vor Parov Stelar – auftreten sollten. Die tausendene Fans, die eigentlich auf den Act von Parov Stelar warteten, wurden aufgeklärt: «Der Wolf ist tot. Es lebe der Bock.» Der angekündigte Logowechsel mit einem Wolf hatte im Vorfeld für viel Gesprächsstoff und Shitstorms gesorgt; nun wurde das echte Logo vom Open Air Gampel enthüllt: der Gampel-Bock war zurück.

Alle waren bereit für den Auftritt des Headliners Parov Stelar. Die Österreicher konnten jedoch nicht rechtzeitig mit ihrem Konzert beginnen, da einige Bandmaterialien mit einem Bus auf dem Nufenen stecken blieben.

Als die Band auf die Bühne stand, ging die Party los. Niemand konnte bei den Electro-Swing Tönen still stehen. Parov Stelar überzog mit ihrer Show: die Leute konnten nicht genug kriegen.

Der Abend bot leider auch noch unangenehme Überraschungen: Der heftige Wind fegte auf dem Zeltplatz einige Pavillons und Zelte weg, sodass der Eine oder Andere noch spät in der Nacht bei den Nachbarn – oder auf dem Rest des Zeltplatzes – sein Material zusammensuchen musste.

Trotz den Unannehmlichkeiten ist die Stimmung am Sonntagmorgen immer noch toll und die Festivalbesucher freuen sich auf die letzten Konzerte. Es treten unter anderem Müslüm, 7 Bombay Street und Bastian Baker auf.

Heisse Konzerte am Open Air Gampel

Der Freitag am Open Air Gampel war ausserordentlich heiss: zum einen wegen der starken Sonne, zum anderen wegen der Pyrotechnik während den Shows. Die Stimmung im Wallis ist grandios, auch wenn die Wetterprognosen nicht die besten sind.

Bereits nachmittags ein volles Gelände

Im Vergleich zum Vortag füllte sich gestern das Festivalgelände bereits früh. Die altbekannte Rap-Gruppe Breitbild stand auf der Bühne. Die Bündner wussten, wie sie an diesem heissen Nachmittag das Publikum begeistern können und bieteten eine bescheidene – aber tolle – Show. Bereits vor acht Jahren trat Breitbild am Open Air Gampel auf und sie freuten sich sichtlich, wieder hier sein zu dürfen.

Nach dem Auftritt von Breitbild wechselte die Musikrichtung krass: Asking Alexandria rockte die Hauptbühne. Die britische Metalcore-Band, die seit 2015 einen neuen Sänger hat, überzeugte mit harten Tönen und hochmelodischen Gitarrenriffs zugleich.

Mit den zwei nächsten Bands nahm die Härte der Musik ab, doch Clutch und Eagles Of Death Metal wussten das Publikum mit solidem Rock zu begeistern.

Es wurde heisser

Die australische Metalcore-Gruppe Parkway Drive war überwältigt vom Publikum und von der Landschaft des Open Airs Gampel: für den Frontsänger, Winston McCall, der schönste Auftrittsort ihrer Bandkarriere.

Sie belohnten den Einsatz des Publikums mit einer sensationellen Pyroshow. Das Publikum war begeistert und als mit Blumentopf noch eine grossartige Hip-Hop Band aus Deutschland auftrat, waren die Festivalgänger definitiv in Ekstase. Für ihre Abschiedstour feierte das Publikum die Deutschen regelrecht.

Robin Schulz, der zweite weltbekannte DJ am diesjährigen Open Air, legte um 23:00 auf. Im Gegensatz zu Alan Walker, der am Donnerstag auftrat, riss Robin Schulz das Publikum mit und nutzte die Pyrotechnik grosszügig aus.

Am Samstagmorgen war das Festivalgelände länger geschlossen als geplant, da das Gelände an das Wetter angepasst werden musste. Die Prognosen für heute versprechen zwar nicht das beste Wetter, aber die Zuschauer werden sich nicht aufhalten lassen, bei Acts wie Patent Ochsner, Parov Stelar, oder The BossHoss lautstark mitzusingen.

Gurtenfestival 2016, Tag 3

Gurtenfestival 2016, Tag 2