24.03.2017

Workshop

 

Medien bringen Sachverhalte ans Licht und beeinflussen die öffentliche Meinung. Die Einflusskraft der sogenannten vierten Gewalt ist gross und daher ist die Rolle der Medien in einer Demokratie sehr bedeutend.
«Mit grosser Macht kommt grosse Verantwortung«, wie man so schön sagt. Doch was heisst es, als Journalist*in Verantwortung zu übernehmen?

An diesem Workshop werden wir gemeinsam mit zwei spannenden Persönlichkeiten über diese Frage nachdenken.

«Eine kleine journalistische Rebellion«: so bezeichnet die Crew von Project R ihr Vorhaben. Christof Moser ist Journalist und eine der Personen, die diese Rebellion konzipiert hat. Am Samstagmorgen wird er uns direkt vor Ort in den Lokalen des Project R empfangen. Er wird uns erklären, aus welcher Motivation das Project R entstanden ist und von seinen eigenen Erfahrungen als Publizist berichten. Er wird ebenfalls mit uns erkunden, was die Funktion der Medien in einer demokratischen Gesellschaft ist.

Worte können verletzen und eine unüberlegte Berichterstattung kann Menschen unnötig schaden. Medien sind Teil der Gesellschaft und können Dynamiken reproduzieren, die sehr problematisch sind. Die ehemalige Kantonsrätin und Journalistin Jolanda Spiess-Hegglin war letztes Jahr die meistgegooglete Frau der Schweiz und hat an der eigenen Haut erfahren, wie problematisch Berichterstattung sein kann. Sie wird uns erzählen, was ihr widerfahren ist, wieso sie die Organisation #netzcourage gegründet hat und wie zukünftige Journalist*innen Verantwortung übernehmen sowie Fehler vermeiden können, die verheerende Konsequenzen für das Leben der Betroffenen haben können.

Treffpunkt: 9h45 vor dem Hotel Rothaus, Sihlhallenstrasse 1, 8004 Zürich Ende: 16h00 in den Lokalen des okaj Zürich, Zentralstrasse 156, 8003 Zürich Verpflegung: Für Verpflegung ist gesorgt (inkl. vegane Option).
Kosten: 10.- für Nichtmitglieder, Gratis für Mitglieder.

Anmeldung: Bis 31. März 2017 an melanie.baierle@tink.ch

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