Politik | 10.11.2017

Wir wissen es besser

Text von Sara Heiniger | Bilder von Raphael Hünerfauth
Tink und die Juse: Eine Partnerschaft, die nicht nur funktioniert, weil sie schon so lange besteht, sondern weil sowohl Tink als auch die Jugendsession in ihren Bestrebungen im Grunde das gleiche Ziel verfolgen. Beide wollen jungen Menschen eine Plattform bieten, auf der sie gefordert, gefördert und vor allem ernst genommen werden. Ein Kommentar von Tink-Präsidentin Sara Heiniger.
Das Tor zur Demokratie: Die Jugendsession und Tink.
Bild: Raphael Hünerfauth

Jedes Jahr treffen sich im Herbst junge Menschen aus allen Sprachregionen im Alter von 14 bis 21 Jahren im Bundehaus in Bern zu einem der wertvollsten politischen Anlässe für Jugendliche in der Schweiz: zur Jugendsession. Seit elf Jahren begleitet Tink als Medienpartner die Plattform. Sie ermöglicht Jugendlichen den niederschwelligen Zugang zu Politik und Engagement, und bietet einen Rahmen, um den Anliegen ihrer Generation auf einer politischen Ebene Gehör verschaffen zu können.

Dieses Konzept ist auch Tink nicht allzu fremd. Auch wir bieten jungen Menschen die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln in einem Bereich, in den sie normalerweise nicht ohne weiteres Zutritt erhalten.

Solche Plattformen sind enorm wichtig, wenn es darum geht, interessierten und engagierten Jugendlichen die nötigen Werkzeuge und Kompetenzen zu vermitteln, um in einer demokratischen Gesellschaft zu bestehen und ihrer eigenen Generation eine Stimme geben. Denn in einer Demokratie, die heute Entscheidungen für morgen trifft, muss die Stimme derer, die morgen mit diesen Entscheidungen zu leben haben, unbedingt gehört werden.

Wir mögen vielleicht noch nicht so viel Erfahrung haben wie gestandene Politikerinnen oder Journalisten,in einem Punkt kann uns aber niemand das Wasser reichen: Wenn es darum geht, die Anliegen und Meinungen unserer Generation herauszufiltern, in Worte zu fassen und lautstark zu vertreten, ist niemand besser als wir, die junge Generation.