Sport | 12.08.2017

Erster Dämpfer für YB

Text von Jonas MBarki | Bilder von Thomas Hodel
Fulminant startete YB in die neue Saison. Drei Siege, kein Gegentreffer und der Einzug in die Playoffs der Champions-League. Viele erhofften sich endlich eine spannende Saison, in welcher die Berner dem Serienmeister aus Basel Paroli bieten könnten. Viele dieser Leute wurden gestern Abend wieder zurück auf den Boden der Realität geholt.
Roger Assalé wird in die Zange genommen.
Bild: Thomas Hodel

Passives YB

Viel Sehenswertes bot die erste Halbzeit nicht und dennoch führten die Gäste aus Thun gleich mit 0-3. Die Oberländer konnten bislang kein Spiel gewinnen und so überraschte das Halbzeitresultat umso mehr. Bei YB passte nichts zusammen und die Kreativität in der Offensive, die aus den letzten Spielen gelobt wurde, kam nicht zum Vorschein.

So wurde YB von der eigenen Eckballvariante aus dem Spiel gegen Lausanne von Thun ausgehebelt. Sandro Lauper erzielte nach 13 Minuten die Führung für den FC Thun. Gefolgt war diese Ecke von einer weiteren, bei welcher Marco Bürki Gelmi gewähren liess. Der Verteidiger des FC Thun erzielte somit bereits das 0-2 für das Gästeteam.

Nun kam es aber in der 43. Minute noch dicker für den passiven Leader aus Bern: Spielmann wurde nach einem Fehlpass aus der YB-Verteidigung sofort lanciert und blieb Sieger im Duell gegen David von Ballmoos.

Offensivdruck ohne Erfolg

Adi Hütter brachte nach der Pause mit Guillaume Hoarau und Leo Bertone zwei geschonte Stammspieler. Diese brachten zwar etwas Schwung mit und YB spielte sich hochkarätige Chancen heraus, trotzdem scheiterten die Hauptstädter an ihrem eigenen Unvermögen oder am stark aufspielenden Thun-Goalie Ruberto.

Es kam wie es kommen musste und so erzielte der FC Thun nach einer schön herausgespielten Aktion sogar das 0-4. Die Berner waren bedient und mussten das erste Mal in dieser Saison Punkte liegen lassen. Die Art und Weise lässt jedoch die eine oder andere Frage offen.