Gesellschaft | 24.07.2017

YB lässt seine Fans träumen

Text von Jonas MBarki | Bilder von Thomas Hodel
Für die meisten Fussballfans geht eine lange fussballfreie Zeit zu Ende. Die Super League Saison 2017/2018 startete diesen Samstag. Dies mit einem regelrechten Kracher. Die Berner Young Boys empfingen im Stade de Suisse den Serienmeister aus Basel. Einige Persönlichkeitenrückten dabei in den Vordergrund. Raphael Wicky gab sein Super League Debüt als FCB-Trainer und bei YB stand die neue Nummer 1, David von Ballmoos, im Rampenlicht.
Guillaume Hoarau kämpft mit Marek Suchy um den Ball.
Bild: Thomas Hodel

Foto: Thomas Hodel

Viele Zweikämpfe

Die erste Halbzeit war geprägt von vielen hart geführten Zweikämpfen und zwei stark aufspielenden Abwehrketten. Nur selten konnten die Offensivspieler beider Mannschaften in eine gefährliche Position gebracht werden.

Weder Steffen beim FCB, noch Sulejmani konnten ihre Freiheiten ausnützen und so war das logische Halbzeitresultat 0-0.

Einzelleistungen entscheiden das Spiel

Das Heimteam kam stärker aus der Kabine und spielte mit viel Druck nach vorne. In der 58. Minute passte der stark aufspielende YB-Verteidiger Benito auf Yoric Ravet. Dieser lässt mit seinem Dribbling Luca Zuffi alt aussehen und schlenzt den Ball herrlich an Vaclik vorbei ins Tor. Das ausverkaufte Stade de Suisse stand kopf. Keine Minute später hatte Sulejmani das nächste Tor auf dem Fuss, doch er verzog kläglich.

In der 80. Minute besiegte Sulejmani schliesslich endgültig das FCB. Einen Freistoss aus rund 25 Metern versenkte er nahezu perfekt ins Tor.

YB-Debütant Christian Fassnacht war nach dem Spiel zufrieden: «Es ist natürlich toll, gegen den Meister zu gewinnen, aber das war bloss das erste Spiel und jetzt kommt Dynamo Kiew, dies ist noch ein härterer Brocken. Nach der zweiten Halbzeit von heute dürfen wir jedoch zuversichtlich sein.»