Gesellschaft | 24.06.2017

Der nachhaltige Filmtipp – Code of Survival

Text von Filme für die Erde | Bilder von zVg
Der Boden muss am Leben erhalten werden, damit sich die Menschheit nachhaltig ernähren kann - so die Aussage des Films «Code of Survival». Der kürzlich erschienene Film vergleicht wie kein anderer zuvor die industrielle und biologische Landwirtschaft und zeigt, wie die Bodenfruchtbarkeit ohne den Einsatz von Gentech-Pflanzen und Herbiziden verbessert wird.
Biologische Landwirtschaft als Heilmittel gegen degenerierte Böden? Für die Macher von "Code of Survival" ist die Antwort ja.
Bild: zVg

«Eigentlich sollte man den besten Anzug anziehen, wenn man auf den Acker geht. Man muss Ehrfurcht vor dem Boden haben, denn er ist unsere Lebensgrundlage», sagt Bio-Bauer Franz Aunkofer im Film. Er war einer der ersten Bio-Bauern Deutschlands und erwirtschaftet inzwischen praktisch denselben Ertrag wie im konventionellen Anbau – ohne Gift und im Einklang mit der Natur. Der Alltag in der industriellen Landwirtschaft sieht anders aus. Dort bauen die Landwirte seit vielen Jahren Gentech-Pflanzen an und behandeln sie mit Glyphosat-haltigen Herbiziden wie Roundup. Die Resultate: resistentes Unkraut, das sich unkontrolliert vermehrt und harte Böden, auf denen nichts mehr wächst.

Regisseur Bertram Verhaag stellt der industriellen Landwirtschaft in den USA drei Beispiele aus Deutschland, Ägypten und Indien gegenüber. Er zeigt, wie die biologische Landwirtschaft dort aus kaputten Böden fruchtbare Äcker macht, welche hohe Qualität produzieren und die Artenvielfalt steigern. Die Formel des Überlebens – der Code of Survival – liegt in der nachhaltigen und biologischen Bewirtschaftung des Bodens, wie es Jane Goodall am Ende des Films formuliert: «Wir sollten mit der Natur zusammenarbeiten, nicht gegen sie. Nur dann können wir es schaffen, die Natur und das Land wiederherzustellen»

Dieser Film sowie weitere Filme zu diesem Thema sind auf der Filmseite Gentech + Saatgut aufgelistet.

Die DVD des Films ist hier erhältlich.

Dieser Eintrag erschien am 06.06.2017 auf dem Blog von unserem Partner Filme für die Erde.