Gesellschaft | 27.03.2017

Im Bild: Forumtheater gegen Islamophobie

Text von Ramona Unterberg | Bilder von Ramona Unterberg
Am Freitag fand die erste Aufführung von »Köpfchen mit Tuch« im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus statt. Beim Forumtheater gegen Islamophobie geht es darum, sich anhand einer Szene aus dem Leben von muslimischen, kopftuchtragenden Frauen spielerisch und interaktiv mit Islamophobie auseinanderzusetzen und alternative Lösungen für den vorgeführten sozialen Konflikt zu finden. Eine weitere Aufführung findet am Montag, 27. März 2017 um 20 Uhr in der Französischen Kirche (Zeughausgasse 8)statt. Hier ein kleiner Einblick.
  • Lamya Hennache (Mitte vorne) wehrt sich mit dem Theaterprojekt gegen Pauschalisierung und Herabwürdigung.

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  • Kurz vor 20 Uhr im Käfigturm. Alle Stühle sind besetzt, auch auf dem Boden, auf Tischen und entlang der Wände gibt es fast keinen Platz mehr – mit so viel Andrang hatten die Veranstelterinnen wohl nicht gerechnet.

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  • Juristin und Aktivistin Lamya Hennache (m.) begrüsst das Publikum und stellt ihr Projekt „Köpfchen mit Tuch“, vor. Die Theatergruppe arbeitet mit Janna Mohr (r.) vom Forum Theater Schweiz und der Integrationsstelle für Ausländerinnen- und Ausländerfragen

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  • Ein Blick in die Szene: „Rückständig“ „Terroristin“ „unterdrückt“ „ungebildet“ - alltägliche Pauschalisierungen und Diffamierungen gegenüber Musliminnen mit Kopftuch.

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  • Ungezwungen und interaktiv: Eine Zuschauerin schlägt eine Intervention vor...

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  • ... und übernimmt eine Rolle, um ihren Vorschlag in der Szene auszuprobieren.

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