Gesellschaft | 13.02.2017

Vom Schaf in den Shop – der Weg meiner Kleidung

Text von GORILLA | Bilder von zVg
48 Stunden Lastwagen-Fahrt, 12 Stunden schaukelnder Frachtschiff-Transport und 5 Stunden durch die Luft im Flugtransport. So in etwa könnte der Weg deiner Kleidung aussehen. Dazwischen liegen viele Stationen.
Woher kommt eigentlich unsere Kleidung? Unser Partner GORILLA ging dieser Frage nach.
Bild: zVg

Hast du dich schon mal gefragt, woher eigentlich deine Kleidung kommt und wie sie hergestellt wird?

Die Frage macht Sinn, findet GORILLA, denn du entscheidest mit deinem Kauf, ob du Kleider kaufen möchtest, die fair und umweltfreundlich produziert wurden oder nicht.

1. Rohstoff-Produktion: Aus welchem Rohstoff besteht dein Pulli, Hose, Shirt etc.?

Baumwolle, Schafwolle, Leinen, Viskose, ja sogar recycelte Petflaschen werden verwendet, um Kleider herzustellen. Die Hersteller entscheiden sich bewusst für oder gegen ökologisch und fair gewonnene Rohstoffe. Glücklicherweise gibt es zunehmend Kleidermarken, die sich für umweltfreundliche und soziale Bedingungen bei der Produktion einsetzen – beispielsweise biologisch hergestellte Baumwolle verwendet und darauf achtet, dass die Baumwoll-Bauern faire Löhne erhalten. Kleidermarken, die z.B. das Label »GOTS« tragen, wurden umwelt- und sozialfreundlich hergestellt.

2. Stoffherstellung: Wie umweltfreundlich/-schädlich wurde der Stoff deiner Kleidung produziert?

Beim nächsten Schritt, der Stoffproduktion, wird gesponnen, gebleicht, gefärbt, gestrickt und gewoben. Das Label »Bluesign« achtet unter anderem darauf, dass keine Giftstoffe ins Wasser gelangen.

3. Konfektion: Wie geht’s den Näherinnen, die deinen Pulli fertigen?

Bei der Konfektion wird geschnitten, genäht und bedruckt. Hier entstehen T-Shirts, Hosen, Jacken, usw. Da die NäherInnen häufig unter Zeitdruck arbeiten müssen, sind eine hohe Sicherheit am Arbeitsplatz und eine faire Entlöhnung lebenswichtig. Marken mit der Zertifizierung Fair Wear Foundation achten auf faire und sichere Arbeitsbedingungen.

4. Verkauf: Jetzt liegt’s an dir!

Du entscheidest, wo du deine nächsten Kleider kaufst. Wusstest du, dass auch bei GORILLA die meisten Kleider ökologisch und fair hergestellt werden? GORILLA bemüht sich zudem, künftig noch mehr auf umwelt- und sozialgerechte Herstellung zu achten.

5. Gebrauch, Recycling, Upcycling: Don’t waste your clothes!

Brauche deine Kleider so laaaange wie möglich! Wer weiss, vielleicht sind deine alten Jeans, in zwei Jahren wieder trendy. Oder mach aus deinem alten T-Shirt einen coolen Stoff-Bag.

Dylan und der Timoa von CTV erklären euch nochmals, wie das mit dem «vom Schaf bzw. von der Baumwolle zum Kleidungsstück im Laden« funktioniert.

Dieser Artikel ist am 26. Januar 2017 auf dem Blog von unserem Partner GORILLA erschienen.