Politik | 12.11.2016

25 Jahre Jugendsession

Text von Linda Tellenbach | Bilder von Auline Sanchez
Linda ist unsere jüngste Reporterin an der Jugendsession. Sie wollte von der Verantwortlichen der Jugendsession wissen, wie die Veranstaltung organisiert wird und die Gruppenleitenden über ihre Erfahrungen befragen.
Unsere jüngste Reporterin an der Jugendsession bei der Arbeit.
Bild: Auline Sanchez

Nun gibt es schon 25 Jahre die Jugendsession. Dort können Jugendliche zwischen 14-21 Jahre politische Forderungen erarbeiten. In Gruppen können sie über verschiedene Themen diskutieren und ihre Meinungen austauschen. Eine Jugendsession zu organisieren, ist ein grosser Aufwand. Es braucht dafür 1 Jahr. Es braucht viele Leute, die zu ihrem Gelingen beitragen: Die Projektleiter, das OK (Organisationskomitee), die Gruppenleiter und die Security sind nur einige davon.

Eine gelungene Jugendsession braucht gute Themen

Die Teilnehmenden können mit einer Online Routine die Themen mitbestimmen, die besprochen werden sollen. Wenn dann die Themen gewählt wurden, schreiben die Freiwilligen Texte dazu. Es ist schwierig, gute Themen zu finden und darüber zu schreiben, doch der Jugendsession sind gute und passende Themen wichtig.

Werbung – eine Herausforderung

Die Projektleiterin für die Jugendsession Mathilde Hofer wusste als sie in der Schule war noch gar nicht, dass es die Jugendsession gab. Auch heute gibt es Jugendliche die die Jugendsession nicht kennen. Deshalb versucht das SAJV so viel Werbung zu machen wie möglich. Insbesondere muss es mit Lehrerinnen und Lehrern zusammenarbeiten, damit sie die Schülerinnen und Schüler motivieren, mitzumachen.

Die Expertinnen und Experten

Für das Gelingen der Jugendsession braucht es ausserdem den Beitrag von Personen, die den Jugendlichen zur Seite stehen, um ihnen die Themen näherzubringen. Diese Expertinnen und Experten aber auch Politikerinnen und Politiker sind nicht immer einfach zu erreichen. Dann muss das SAJV mehrmals anrufen. Doch zum Glück gelingt es dem SAJV meistens Expertinnen und Experten und Politikerinnen und Politiker aufzutreiben. So waren dieses Jahr 25 Politikerinnen und Politiker anwesend.

Eine wichtige Veranstaltung

Mathilde Hofer ist überzeugt, dass die Jugendsession wichtig ist. Jugendliche sollen auch eine Stimme bekommen, um über politische Themen zu sprechen.


Tink.ch wollte wissen, wie zwei Gruppenleiter die Jugendsession erleben.

Interview mit Gruppenleiter Daniel Fernandez (23)

Hast du schon früher mal bei einer Jugendsession teilgenommen?

Ja, ich war schon mehrmals an der Jugendsession. Ich finde die Jugendsession sehr cool und ich schätze es.

Warum hast du dich als Gruppenleiter angemeldet?

Da ich nicht mehr mitmachen kann wegen dem Alter, aber ich trotzdem noch helfen wollte. Ich finde es auch wichtig, dass die Jugendliche an der Jugendsession teilnehmen.

Was genau ist deine Aufgabe?

Als Gruppenleiter ist es meine Aufgabe, möglichst vielen Teilnehmern in der Gruppe zu helfen. Nicht im Inhalt sondern sie sollten sich wirklich frei entscheiden, was sie wollen und welche Forderungen sie nehmen wollen. Ich leite und begleite sie.

Was ist schwierig an deiner Aufgabe?

Ich finde es schwierig, neutral zu bleiben, meine Meinung im Hintergrund zu lassen. Ich muss die Diskussionen nur anhören und sie leiten.

Hast du Spass an deiner Aufgabe?

Es macht sehr Spass und es ist sehr cool, die neuen jungen Leuten kennenzulernen und unsere Meinungen auszutauschen.

Denkst du, dass du nächstes Jahr wieder dabei sein wirst?

Ja, ich denke schon, entweder als Gruppenleiter oder als Mitglied des OK (Organisationskomitee). Ich bin auf jeden Fall wieder dabei!

Interview mit Gruppenleiter David Pavlu (18)

Hast du schon früher mal bei einer Jugendsession teilgenommen?

Ja, letztes Jahr als Teilnehmer. Ich fand es sehr spannend.

Warum hast du dich als Gruppenleiter angemeldet?

Ich finde es spannend, Neues zu erfahren, da ich es schon letztes Jahr sehr spannend fand, wollte ich dieses Mal die Jugendsession von der anderen Seite erleben.

Was genau ist deine Aufgabe?

Meine Aufgabe ist als Gruppenleiter, die Gruppe zu managen und moderieren. Mein Ziel ist: Dass die Teilnehmer ihre eigene Ideen aufnehmen.

Was ist schwierig an deiner Aufgabe?

Das Thema Schweiz 2041 ist recht schwierig, da es ein breites Thema ist. Es gibt viel Freiheit, um etwas zu fokussieren. Seit heute morgen probieren wir, uns auf etwas zu einigen. Etwas, das man in 2 Tagen zusammenfassen kann.

Hast du Spass an deiner Aufgabe?

Ja, es macht sehr Spass. Aber es ist auch anstrengend, eine Gruppe zuleiten.

Denkst du, dass du nächstes Jahr wieder dabei sein wirst?

Ich glaube schon.