Gesellschaft | 11.04.2016

Wer ist Basil Koller?

Text von Annina Häusli | Bilder von Anne-Lea Berger
Basil weiss trotz seines jungen Alters schon, was er mal machen will: «Hauptsache etwas mit Texten.»
Basil Koller
Bild: Anne-Lea Berger

Basil Koller sitzt mit einem Bier in der Hand im Garten hinter dem Sitzungsraum der Berner Tinks. Der 20-jährige Medienwissenschaftsstudent ist seit eineinhalb Jahren bei Tink.ch – wegen seiner Mitbewohnerin. «Sie hat mich einmal an eine Redaktionssitzung mitgeschleift. Freiwillig natürlich», erzählt Basil, während er an seinem Bier nippt. «Ich bin gekommen wegen dem Journalismus und geblieben wegen der Freiheit.» Einfach schreiben zu können, über was und wann er möchte, das schätzt Basil an Tink.ch.

Er würde gern mehr schreiben, doch neben Studium und Hobbys bleibt ihm momentan wenig Zeit. Wäre er Präsident von Tink.ch, dann würde Basil die Dauer der Mitgliederversammlungen drastisch kürzen. Was er in fünf Jahren macht, weiss er noch nicht so genau. «Beim Magazin Die Zeit zu arbeiten wäre schön. Oder vielleicht ein Theaterstück à la Shakespeare schreiben», sinniert der Basler mit Zuger Wurzeln. «Aber Hauptsache etwas mit Texten.»

Auf die Frage nach seiner lustigsten Anekdote bei Tink.ch erzählt Basil von der Nacht, als er sich aus dem Medienzentrum Bundeshaus ausgeschlossen hatte. «Ich stand mit nichts vor verschlossenen Türen, glücklicherweise kam dann die Rettung in Form eines anderen Tink-Mitglieds.» Sein Lieblingswort ist «Saftladen» – weil es einfach so viele Dinge passend beschreibt. Er lese in seiner Freizeit sehr viel, erzählt er. Am liebsten Artikel von Journalist Constantin Seibt. «Jeder Tag, der mit Seibt beginnt, wird ein guter Tag», so Basil.