Gesellschaft | 17.07.2015

Neunundfünfzigster Brief aus Deutschland

Nicht einmal ein Youtube-Video bringt die Tink-Leserinnen und Leser in Rage, bemängeln unsere Deutschen Kollegen von Eine Zeitung. Die Leserinnen und Lesern ernten Kritik, die Tink-Redaktion wird dafür gelobt.
Nicht mal die Taube kümmern die Briefe aus Deutschland. (
Bild: Katharina Good)

So, da sind wir schon wieder, hallo.

 

Vergangene Woche haben wir notgedrungen auf einen schriftlichen Brief verzichten müssen und dafür eine Audiomail geschickt, die die tink-Redaktion zu unserer eigenen Überraschung mit wunderschönen Bildern aufgewertet hat. An dieser Stelle noch einmal ein großes Lob von uns repräsentativ für ganz Deutschland (hier noch einmal zum Nachhören/-sehen. http://www.tink.ch/news/schweiz/gesellschaft/briefe-aus-deutschland/podcast/achtundfuenfzigster-brief-aus-deutschland/ Wer nur die Fotos sehen möchte, kann den Ton auch abstellen. Wir persönlich würden das Anschauen ohne Ton empfehlen!)

 

Jedenfalls hat diese etwas ungewohnte Art des Briefes für unglaublich viel Resonanz gesorgt, die wir so nicht erwartet hätten. Das Telefon stand nicht mehr still und unser Postfach war voll mit Mails und Leserbriefen.

 

Tja, sowas würden wir vermutlich schreiben, wenn wir das Teil nach Österreich oder England oder Italien oder in jedes gottverdammte andere Land geschickt hätten.

 

Aber nicht so in der Schweiz, wo ausschließlich lethargische, nicht gerade für ihr Temperament und ihre ausufernde Euphorie bekannte Einwohner leben. Die Resonanz war gleich null. Keine Leserbriefe. Kein Telefonanruf. Nix!

 

Wir bezweifeln mittlerweile, dass die Tink-Leser überhaupt gemerkt haben, dass es gar keinen Brief, sondern diesmal bloß eine Audiodatei gab.

 

Wir gehen sogar noch weiter und behaupten, dass ihr dachtet, es habe immer schon Briefe in Form von YouTube-Videos gegeben. Und das können wir euch auch gar nicht verübeln, denn wie jeder weiß, besitzt der Schweizer kein besonders gut entwickeltes Kurzzeitgedächtnis. Und Langzeitgedächtnis. Er besitzt eigentlich überhaupt kein Gedächtnis.

 

Wir haben gelesen, dass sich der Schweizer maximal zwei Minuten etwas merken kann.

 

Blöderweise haben wir das erst gestern gelesen. Damit hätten wir uns auch die Mühe all unserer bisherigen 58 Briefe sparen und stattdessen jede Woche denselben bringen können.

 

So, an dieser Stelle sind die zwei Minuten von Beginn dieses Briefes auch schon wieder um. Das heißt, Schweizer Leser können sich bereits jetzt schon nicht mehr an den Anfang dieser Zeilen erinnern.

 

Na, herrlich, das erspart uns weitere unnötige Zeilen.

 

In diesem Sinne:

 

So, da sind wir schon wieder, hallo.

 

Vergangene Woche haben wir notgedrungen auf einen schriftlichen Brief verzichten müssen und dafür eine Audiomail geschickt, die die tink-Redaktion zu unserer eigenen Überraschung mit wunderschönen Bildern aufgewertet hat. An dieser Stelle noch einmal ein großes Lob von uns repräsentativ für ganz Deutschland (hier noch einmal zum Nachhören/-sehen. http://www.tink.ch/news/schweiz/gesellschaft/briefe-aus-deutschland/podcast/achtundfuenfzigster-brief-aus-deutschland/ Wer nur die Fotos sehen möchte, kann den Ton auch abstellen. Wir persönlich würden das Anschauen ohne Ton empfehlen!)

 

Jedenfalls hat diese etwas ungewohnte Art des Briefes für unglaublich viel Resonanz gesorgt, die wir so nicht erwartet hätten. Das Telefon stand nicht mehr still und unser Postfach war voll mit Mails und Leserbriefen.

 

Tja, sowas würden wir vermutlich schreiben, wenn wir das Teil nach Österreich oder England oder Italien oder in jedes gottverdammte andere Land geschickt hätten.

 

Aber nicht so in der Schweiz, wo ausschließlich lethargische, nicht gerade für ihr Temperament und ihre ausufernde Euphorie bekannte Einwohner leben. Die Resonanz war gleich null. Keine Leserbriefe. Kein Telefonanruf. Nix!

 

Wir bezweifeln mittlerweile, dass die Tink-Leser überhaupt gemerkt haben, dass es gar keinen Brief, sondern diesmal bloß eine Audiodatei gab.

 

Wir gehen sogar noch weiter und behaupten, dass ihr dachtet, es habe immer schon Briefe in Form von YouTube-Videos gegeben. Und das können wir euch auch gar nicht verübeln, denn wie jeder weiß, besitzt der Schweizer kein besonders gut entwickeltes Kurzzeitgedächtnis. Und Langzeitgedächtnis. Er besitzt eigentlich überhaupt kein Gedächtnis.

 

Wir haben gelesen, dass sich der Schweizer maximal zwei Minuten etwas merken kann.

 

Blöderweise haben wir das erst gestern gelesen. Damit hätten wir uns auch die Mühe all unserer bisherigen 58 Briefe sparen und stattdessen jede Woche denselben bringen können.

 

So, an dieser Stelle sind die zwei Minuten von Beginn dieses Briefes auch schon wieder um. Das heißt, Schweizer Leser können sich bereits jetzt schon nicht mehr an den Anfang dieser Zeilen erinnern.

 

Na, herrlich, das erspart uns weitere unnötige Zeilen.

 

In diesem Sinne:

 

Bis nächste Woche,

 

Ihr Deutschland…