Gesellschaft | 24.06.2015

“Ich würde vorschlagen, nicht mit dem Flugzeug ins Krisengebiet zu fliegen”

In Nepal sind Hilfsorganisationen und Regierung immer noch dabei, die Nothilfe nach den schweren Erdbeben Ende April und Mitte Mai zu gewährleisten. Der nun aufziehende Monsun dürfte diese Arbeiten noch zusätzlich erschweren. Auch nach dieser Katastrophe spendete die Schweizer Bevölkerung grosszügig, die Glückskette vermeldete im internationalen Vergleich rekordhohe Eingänge. Dennoch fragen sich insbesondere junge Europäer, die nicht viel Geld spenden können, welche Art der Hilfe am sinnvollsten ist. Theo aus Deutschland hat gerade sein Medizin-Studium abgeschlossen und hilft in Nepal - allerdings praktisch ohne Hilfsmittel und Absprachen mit anderen Akteuren im Feld. "Wir schliessen die Lücke", so sagt er. "Das könnt ihr gar nicht", entgegnet Tracey Rames vom Internationalen Roten Kreuz, das in Nepal ebenfalls im Einsatz ist. Und sie richtet in unserem Podcast einen eindringlichen Appell an jene jungen Menschen, die helfen wollen.

Podcast: Matthias Strasser, Kathmandu
Bild: Matthias Strasser