Gesellschaft | 30.05.2015

Zweiundfünfzigster Brief aus Deutschland

Bislang war unklar, wie viele Leserinnen und Leser die Briefe aus Deutschland zählen. Daran wollen unsere Kollegen aus Deutschland nun etwas ändern, und zwar mit einer brandaktuellen Messmethode: Aus den Zuschriften verärgerter Schweizer wollen sie die Gesamtleserzahl ihrer Kolumne ermitteln.
Kehrt die Brieftaube überhaupt wieder zurück nach Deutschland oder nehmen verärgerte Schweizer den Vogel wegen Transport von Hassschriften in Haft? (
Bild: Katharina Good)

Hallo Schweizer,

 

wir haben das Gefühl, dass uns keiner von Euch liest. Laut Erhebungen der Swisscom und Eures “Nachrichtendienstes” – der erstaunlich auskunftsfreudig ist – liegt die Gesamtleserschaft dieser Kolumne im kaum messbaren Bereich. Wir können das eigentlich gar nicht so recht glauben, weil wir uns immer so viel Mühe geben, und haben deshalb zusammen mit den oben genannten Institutionen ein Verfahren entwickelt, um die tatsächliche Resonanz dieser Briefe zu ermitteln.

 

Wir werden nun unserer Fantasie freien Lauf lassen und alle Beleidigungen, die uns im Zusammenhang mit der Schweiz und den Schweizern einfallen, hier unzensiert niederschreiben. Ihr dürft Euch übrigens alle persönlich angesprochen fühlen, wir unterscheiden bekanntlich nicht zwischen “guten” und “schlechten” Schweizern.

 

Das müsste eigentlich ausreichen, um einige böse Reaktionen von Euch zu erhalten und aus der Masse der Wut-Mails, die wir nun erwarten, eine exakte Zahl der Leserschaft hochrechnen zu können.

 

Los geht’s, Ihr Hohlköpfe:

Pissbacken

Arschlecker

Wichsmöhren

 

Oha, wird schon knifflig jetzt. Was gibt es denn noch so?

 

Arschlöcher

Deppen

Idioten

Dummköpfe

 

Hm. Moment, da gibt es doch noch viel mehr…

 

Spacken

Klowassertrinker

Fischfressen

Fickärsche

Idio— nee, hatten wir schon.

Blödmänner/-frauen

Scheißkerle/-tussis

Votzendings

 

Naja, das sollte ja nun auch mal reichen, um Euch so richtig auf die Palme zu bringen.

 

Okay, wir warten nun auf die Reaktionen von Euch. Gerne auch an info@eine-zeitung.net. Bitte nicht telefonisch, okay? Hier unten gibt es ja auch so ein Kommentarfeld, das könntet Ihr auch benutzen.

 

Jetzt sind wir mal gespannt. Ihr dürft übrigens auch immer daran denken, dass Tink von Steuermitteln unterstützt wird.

 

 

Danke, Ihr elenden Schluchtenscheißer,

 

Euer Euch verachtendes Deutschland.