Kultur | 14.10.2014

Die Metalcore-Elite in Solothurn

Text von David Schneider | Bilder von zVg)
Das Solothurner Kofmehl ist bekannt dafür, Schwergewichte aus dem Bereich der schwergewichtigen Musik auf dem Programm zu haben. Auch am Mittwoch werden die Grundfesten des Kofmehls zum Wackeln gebracht, und zwar gleich von vier globalen Metal-Grössen.
Asking Alexandria und Freunde gastieren am 15. Oktober im Solothurner Kofmehl. (
Bild: zVg)

Im Jahr 2003 unter dem Namen Amongst Us gestartet, gehören Asking Alexandria aus England mittlerweile zu den Zugpferden der heutigen Metalcore-Welle. Unter den zahlreichen Bands aus dem englischen und amerikanischen Raum, die schnelle und komplexe Gitarrenläufe mit mächtigen Drums und Screaming-Vocals verbinden, gehören die fünf Freunde zu den energiegeladensten und produktivsten Köpfen.

 

Schall und Rauch

Die Band hat nicht vergessen, wie hart der Weg nach oben war. Nach zahlreichen Demos und mehreren EPs stellte sich ab 2007 Erfolg ein. Die Band änderte ein letztes Mal ihren Namen. Die Musik blieb.

 

Die Band ist damit heute erfolgreicher als je zuvor. Trotz des Erfolges wollen sie ihr Rampenlicht weiterhin mit anderen Bands teilen. Deswegen haben die Krawallmacher ihre momentane “From Death to Destiny”-Tour mit drei weiteren grossen Namen aus ihrer Sparte ausgeschmückt. Unter ihnen niemand geringeres als The Ghost Inside aus Los Angeles, die seit ihrer Gründung vor sechs Jahren fast mit jeder bekannten Metalcore-Gruppe aus den Staaten auf Tour waren. Innerhalb dieser kurzen Zeit haben sie mehr Fans um sich geschart, als sie sich je hätten erträumen können.

 

Die jungen Wilden

Auch dem Nachwuchs soll diese Art von Tour eine Chance bieten. So sind nebst The Ghost Inside und Asking Alexandria die vier Post-Hardcore-Köpfe von Secrets aus San Diego mit auf Tournee.  Ebenfalls begleitet werden sie von Crown the Empire, eine Band aus Dallas, Texas, die mit sechs Mitgliedern mehr Energie auf die Bühne bringt, als manch ein Mainstream-Act mit überragender Show. Ihr zweites Album “The Resistance: Rise of The Runaways”, das 2014 auf den Markt kam, stieg in den USA direkt in die Top Ten der Charts ein und bescherte den jungen Musikern allseits positive Kritiken.

 

Jeder Metalcore-Fan, der etwas auf sich hält, sollte sich deshalb den 15. Oktober im Kalender fett markieren. Es bleibt zu hoffen, dass die Konzerthalle der Wucht dieses einzigartigen Line-Ups standhält.