Gesellschaft | 17.10.2014

Achtundzwanzigster Brief aus Deutschland

Dass die Schweiz nicht so unschuldig ist, wie sie sich nach aussen präsentiert, ahnte mancher schon lange. Die Historiker von Eine Zeitung liefern jetzt erstmals handfeste Beweise, die diesen Vermutungen verifizieren.
Dürfte nach Annahme der ECOPOP-Initiative nicht mehr ohne Weiteres einreisen: Die deutsche Friedensbrieftaube von Eine Zeitung. (
Bild: Katharina Good)

Guten Morgen, guten Mittag, guten Abend liebe Schweizer (das hängt ein wenig davon ab, wann Sie diesen Brief lesen).

 

Nachdem wir vergangene Woche über die miese deutsche Schulbildung geklagt haben und dies keinerlei Reaktionen von fassungslosen Lesern hervorgerufen hat, haben wir uns dennoch für diesen Brief etwas besser vorbereitet und uns mal ganz ausgiebig mit der Geschichte Ihres Landes beschäftigt.

 

Die vergangene Woche verbrachten wir viel in Bibliotheken und in verschiedenen internationalen Internets.

 

Wir hatten uns lange gewundert, warum die Schweiz eigentlich so neutral ist und warum Sie nicht in Ihrer Geschichte so dunkle Kapitel hatten wie einen Hitler in Deutschland, einen Saddam im Irak, einen Franco in Spanien oder einen Bush in den USA.

 

Doch dann sahen wir, dass das ja gar nicht stimmt. Die Geschichte der Schweiz ist geprägt von Gewalt, Missgunst, Größenwahn und Gewalt. Ja, dass dieses Wort gleich zwei Mal aufgezählt wird, ist kein Zufall, sondern bloße Übertreibung. Aber nah an der Wahrheit.

 

Wir mussten nicht lange suchen bis wir das Standardwerk der Geschichte der Schweiz gefunden haben: den Schweizerhammer (Malleus Helveticum) aus dem Jahr 2013. Das Werk stützt sich nicht auf die manipulierte etablierte Geschichtsforschung, die die Schweiz im Lichte der Demokratie und Selbstbestimmung darstellt. Vielmehr haben die Verfasser sich die Mühe gemacht, tief in die Faktengrube zu greifen und zu recherchieren, was das Zeug hält. Nächstes Jahr erscheint übrigens von denselben Autoren das Buch “Die Wahrheit über Amerika und die Neger”. Wir erwarten spannende Fakten!

 

Aber zurück zum Schweizerhammer. Nicht mal der gemeine Schweizer weiß, dass seine geliebte Heimat über Jahrhunderte hinweg weite Teile Europas gnadenlos unterdrückte und nicht vor abscheulichsten Völkermorden zurückschreckte (zum Beispiel wurden die BiauthenFrotschen und Sabalachen soweit ausgerottet, dass selbst heute niemand mehr etwas von diesen einst stolzen Völkern weiß.)

 

Grund war der berühmten Schwabli-Clan, einer Schweizer Großfamilie, die über Jahrhunderte und Generationen hinweg mit eiserner Hand die Schweiz regierte und Angst und Furcht verbreitete. Besonders im Gedächtnis bleibt Gobi Schwabli (1623 bis 1641, genannt “Der Kleine”), der bereits im Alter von fünf Jahren den brutalen Weg seines großen Bruders Gregor fortsetzte und jedem damals bekannten Land den Krieg erklärte.

 

Erst 1892 wurde die Schwabli-Herrschaft abrupt beendet, nachdem der letzte Schwabli-Überlebende Reto (“Der Schwule”) starb und zuvor vergaß, Nachkommen zu zeugen. Übrig bleibt ein Erbe voller Blut, Tränen und – ja, das muss man so klar sagen – gleichgeschlechtlichem Sex. Es folgten der Zerfall des Grosseidgenössischen Heiligen Reiches Schweizer Nation, noch ein paar Jahre Krieg und Tod und dann war die Schweiz zu dem zurechtgestutzt, was es heute ist.

 

Berechnungen der Historiker zufolge hat die Schweiz mehr Menschen auf dem Gewissen als Ecuador und Costa Rica zusammen. Die Völker Europas haben nach dem Ende des Reiches vereinbart, Stillschweigen über die unrühmliche Vergangenheit zu bewahren und begannen, alles aus den Büchern zu entfernen, was daran erinnerte. Ja, so war das.

 

Wieder was gelernt,

Ihr Deutschland