Kultur | 03.09.2013

Bald die erste CD

Text von Ursina Schmidt | Bilder von Thi My Lien Nguyen
Während 40 Minuten haben sie die Bühne auf dem Barfüsserplatz zum Beben gebracht. Tink.ch hat Van Zippa, Broken Bone und DJ Double J von Gin on the Rockz nach ihrem Konzert am Jugendkulturfestival in Basel getroffen. Ende Jahr wollen sie ihre erste offizielle CD herausgeben.
Van Zippa, Broken Bone und DJ Double J will inzwischen weg vom Gansterrap, mit dem sie sich nicht mehr identifizieren können.
Bild: Thi My Lien Nguyen

Mit dem Konzert waren die drei zufrieden, das ist ihnen anzusehen. Sie wirken, als hätten sie Spass bei der Sache und nach dem Konzert bleiben sie, um mit der nächsten Band weiter zu feiern. Auf die Frage, ob sie denn hier viele Stammgäste haben, heisst es, dass sie in Riehen schon so etwas wie eine Fangemeinschaft haben. In Basel sind sie jedoch in letzter Zeit nicht mehr aufgetreten. Früher haben sie regelmässig in den Basler Clubs gespielt. Einmal hatten sie einen Auftritt an einer Hip-Hop Party im Entlebuch.

 

Gemütlichere Musik

In letzter Zeit ist anderes wichtiger, namentlich das CD-Projekt: Das erste Album soll diesen Dezember erscheinen. Etwas Offizielles haben sie bisher noch nicht herausgegeben und so haben sie hohe Ansprüche an das Vorhaben. Gin on the Rockz wollen etwas Gutes, das sie auch in ein paar Jahren noch toll finden. Die Musik, die sie früher gemacht haben, gefällt ihnen zum Teil nicht mehr. Sie wollen keinen harten Gangsterrap mehr machen, mit dem sie sich nicht identifizieren können, sondern etwas Lockereres.  Sehr gemütlich hört sich auch der geplante Albumname an: „Zu bemüht fürs Gemüt“. Die Idee haben sie aus dem Film „Lammbock“. Obwohl sie vieles nicht gut finden, was sie früher gemacht haben, wollen sie unbedingt ihren Bandnamen behalten. „Gin on the Rockz“ sei eingängig und einzigartig, darin sind sie sich einig.

 

Das zweite Mal dabei

Gelacht haben sie über die Frage, ob Van Zippa und Broken Bone Brüder sind. Das wurden sie schon oft gefragt. Vor allem als sie zwei Monate gemeinsam in Asien herumgereist sind. Brüder sind sie nicht, ausser natürlich in der Band.

Wir haben draussen noch ein paar Fotos gemacht und uns dann von den sympathischen Musikern verabschiedet. Vielleicht sind sie ja wieder einmal beim Jugendkulturfestival zu hören, dieses Jahr waren sie nämlich schon zum zweiten Mal dabei.