Sport | 31.08.2013

Diemtigtal: Nicht des Siegermunis Ziel

Text von Flavia von Gunten | Bilder von Manuel Lopez
Ein entkrönter König und dominierende Berner - die Schwinger des Gastgeberkantones prägten den ersten Tag des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes in Burgdorf. Kein Grund aber, für die vier anderen Teilverbände, die Hoffnung zu verlieren.
  • Für den amtierenden Schwingerkönig Kilian Wenger wartete gleich im ersten Gang ein harter Brocken.

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  • Christian Stuck besiegt seinen Konkurenten nach einem kurzen Kam

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  • Eines der rund 600 Duelle die im Sägemehl von statten gingen.

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  • Es lebe die Schweiz und ihre schönsten Seiten.

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  • Zum Abschluss steht man nochmals an.

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Für den amtierenden Schwingerkönig Kilian Wenger wartete gleich im ersten Gang ein harter Brocken. Keinen geringeren als den ehemaligen Schwingerkönig Arnold Forrer galt es zu bezwingen. Die Nervosität war den beiden anzumerken – das Duell endete unentschieden, in Schwingersprache ausgedrückt, “gestellt”. Kein Grund für den Diemtigtaler, die Titelverteidigung abzuschreiben. Das änderte sich aber nach dem zweiten Gang, den der 23-Jährige gegen Martin Koch verlor. Mit seinen beiden Siegen im dritten und vierten Kampf darf er sich – trotz dem wohl geplatzten Königstraum – Hoffnungen auf einen Spitzenplatz machen.

Unbezwungen

Anders die Gemütslage bei seinen Verbandskollegen Christian Stucki und Matthias Sempach. Beide überstehen den Samstag, ohne eine Niederlage oder einen Gestellten in Kauf nehmen zu müssen. Als Überraschung des Tages gilt der 25-jährige Sigriswiler Bernhard Kämpf. Auch er verlässt den Sägemehlring stets als Sieger und führt das Klassement gemeinsam mit Stucki an.

Ausgeschwungen

Obwohl nach dem ersten Tag die Spitzenplätze von Athleten des Bernisch Kantonalen Verbandes dominiert werden, ist ein König aus dem Gastgeberkanton noch nicht gesetzt. Morgen, Sonntag stehen nochmals vier Gänge auf dem Programm. An diesen dürfen nach Reglement nur diejenigen Schwinger antreten, welche sich in die drei ersten Viertel des Klassements geschwungen haben. Für 70 Athleten nimmt deshalb das Abenteuer Burgdorf schon heute ein Ende.