Kultur | 31.08.2013

Basel als Jugendkulturmekka

Jugend und Kultur: Ein Festival in Basel feiert zur Zeit die Symbiose von beidem. Das Jugendkulturfestival bietet jungen Menschen eine Plattform. Bei über 180 Acts hat der Besucher an diesem Wochenende - 30. und 31. August - die Qual der Wahl. Ob Musik, Theater, Literatur, Sport, Tanz oder Freestyle: Basel ist zur Zeit das Mekka für Jugendkultur.
Stimmung vor den Bühnen des Jugendkulturfestivals.
Bild: zvg / Brigitte Fässler

Bereits 2011 war das JKF in Basel ein voller Erfolg. Über 60’000 Besucher waren Teil des Festivals. Auch dieses Jahr wird mit dieser Zahl gerechnet. Junge Menschen aus der ganzen Schweiz und anderen Ländern reisen an, um am JKF mitzuwirken. Auf über 11 Bühnen drinnen und draussen zeigen junge Musiker, Tänzer, Sportler, Schauspieler, Filmemacher oder Slampoeten ihren Beitrag zur Jugendkultur.

 

Eine kleine Auswahl

 

Die Bühnen des JKF bieten viel. Wer das Programm anschaut, kann sich vermutlich kaum entscheiden, welchen Darbietungen er beiwohnen möchte. Und doch entdeckt man bereits beim ersten Durchschauen Interessantes – aus der Region Basel, aus entfernteren Ecken der  Schweiz oder auch aus anderen Ländern. Das Programm bietet Vielfalt, darunter Exotisches oder Ausgeflipptes. Sportbegeisterte sollten zum Beispiel „Boxeo“ nicht verpassen. Da werden die Sportarten Teakwando, Kuntaiko und Boxen gezeigt. Für Liebhaber von Theater empfiehlt sich „Theatersport“, wo sich Theatergruppen in Improvisation messen oder das Stück „Biedermann und die Brandstifter“, welches am 31. August am JKF Premiere feiert. In der Sparte Tanz sticht die Basler Gruppe Flamenco Sangre Joven mit ihrer spanischen Tanzart unter Hiphop-, Show- und Streedancegruppen heraus. Für Fans von musikalischen Darbietungen wird die Auswahl vermutlich am schwierigsten. Die Sparte bietet die grösste Auswahl. Da aber viele Konzerte Openair stattfinden, ist die beste Lösung, in der Stadt umherzugehen und den Ohren zu folgen.

 

Junge Künstler ohne Gage

 

Um beim JKF dabei zu sein, bewarben sich die Formationen online. Aus den über 300 Anmeldungen aus der ganzen Schweiz wurde per Onlinevoting und Juryentscheid bestimmt, welche 180 Acts tatsächlich auftreten. Wie auch 2011 sind Bewerbungen für musikalische Darbietungen in der Überzahl. Alleine über 200 Bewerbungen gehen auf das Konto von Bands und anderen Musikern. Die jungen Künstler betrachten das Festival wohl als Plattform, denn bezahlt werden sie nicht. „Die Künstler verzichten auf eine Gage“, steht in einem Festivaldokument geschrieben.

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