Gesellschaft | 09.07.2013

Drei Tage Country-Luft

Text von Lara Capelli | Bilder von zvg
Dieses Jahr fand in Interlaken das 20. Internationale Trucker- und Country-Festival statt. Es trafen Lastwagenfans auf Motoradfahrer und Line Dancer auf Cowgirls. Neben einer Truckermeile, einem Motorbike Square, wurden die Besucher vor allem mit viel Country-Musik versorgt.
Am Country-Festival in Interlaken waren auch Trucks zu bestaunen, die im Verkehr nicht täglich anzutreffen sind. Andreas Guntern und Urs Wisler von den Streetfighters Switzerland bauten vor den interessierten Blicken des Publiukums in Interlaken Motorräder um. Damit sich die Gäste bei dieser Übung nicht die Garderobe verschmutzten, verteilten die Organisatoren Overalls. Das Festivalgelände auf dem Militärflugplatz in Interlaken ist riesig.
Bild: zvg

Seit 20 Jahren findet das Trucker- und Country-Festival in Interlaken statt. Jeweils an drei Tagen können Besucher in die Welt der Country-Musik eintauchen. Doch nicht nur für Country-Liebhaber ist dieser Anlass einen Besuch wert.

 

Die Truckermeile

Von überall kamen sie her, die Lastwagen die sich auf der Truckermeile fein säuberlich aneinander gereiht hatten. Neben Lastwagen, denen man so auf der Strasse begegnen könnte, stehen wahre Prachtexemplare, in welche einiges an Zeit investiert wurde. Eine andere Besonderheit ausserhalb dieses Abschnitts war die Abteilung “US Cars”, hier wurden amerikanische Oldtimer zur Schau gestellt.

 

Umbau hautnah

Weniger gross als die Truckermeile, aber nicht weniger eindrücklich, präsentierte sich der Motorbike Square. Hier fand sich neben den ausgestellten Motorrädern auch noch der sogenannte “Fighters Corner”. Dort wurden vor Publikum Motorräder von den “Streetfighters Switzerland” umgebaut. Die Streetfighters  sind ein Team bestehend aus Andreas Guntern und Urs Wisler, welche seit Jahren im Bereich Motorradumbau tätig sind. Dabei verändern sie die Motorräder innerlich und äusserlich. Neue Seitenspiegel, neuer Lack, mehr PS, ganz nach Wunsch des Kunden.

 

Fun Cross

Wem das blosse Anschauen von Fahrzeugen zu langweilig war, kam beim Fun Cross auf seine Kosten. Hier konnten die Besucher des Interlakner Festivals selber Fahrzeuge durch den Schlamm fahren. Die Schwierigkeit bestand darin, während der Fahrt nicht von der Bahn abzukommen. Vor jeder Fahrt wurden Spezialanzüge verteilt, die verhinderten, dass man nach dem Vergnügen nicht aussah, als ob man in einen Misthaufen gefallen wäre.

 

Hoch das Bein

Für passende Musik war ebenfalls gesorgt. Auf dem Areal gab es vier kleine Aussenbühnen, auf denen immer wieder Musik gespielt wurde. Da sich unter den Zuschauern auch viele Line Dancer befanden, wurde vor den kleinen Bühnen getanzt was das Zeug hielt. Die grossen Stars der County-Szene jedoch, waren nur im grossen Festzelt anzutreffen. Wer sich den Eintritt ins Festzelt leistete, konnte unter anderem die Bellamy Brothers & Friends hören. Ein Tageseintritt in das Festzelt kostete 75 Franken. Moderiert wurde der Abend von Moderator Sven Epiney und Radiomoderatorin Judith Wernli.

 

Am diesjährigen Trucker- und Country-Festival traf man auf viele Fahrzeuge, ein gemischtes Publikum, stimmungsvolle Musik, Spass und gutes Essen.