Gesellschaft | 08.05.2013

Raum für junge Leute und ihre Projekte

Am Zentralschweizer Projektforum an der diesjährigen Luzerner Gewerbsausstellung LUGA hatten junge Leute die Chance, ihr Projekt unter anderem Fachpersonen und Medien zu präsentieren. Tink.ch hat die Gelegenheit auch genutzt.
Lea Fuchs stellt das Jugendparlament Kanton Luzern vor. Laura Oberbolz und Mira Weingart präsentieren Tink.ch. Nachdem sich jedes Projekt vorgestellt hat, setzen sich Expertinnen und Experten zusammen mit den Teilnehmenden an einen Tisch.
Bild: Kaspar Rechsteiner

“Mein Ziel war es, dass sich junge Leute gute Tipps und Ratschläge von Fachpersonen abholen und sich austauschen können”, erzählt Projektleiter Elias Vogel begeistert. Er macht zurzeit ein Praktikum im Infoklick-Büro in Luzern, welches jungen Menschen konkrete Hilfestellungen in sämtlichen Lebenssituationen bietet und verantwortlich ist für das Zentralschweizer Projektforum. Als Abschlussarbeit seines Studiums in Soziokultur hat er die Idee, ein Projektforum zu organisieren, lanciert. “Ich hoffe natürlich, dass sich durch diesen heutigen Austausch mit Fachpersonen, die Projekte von engagierten Jugendlichen weiterentwickelt werden können”, so Elias Vogel.

 

“Gemeinsam erreicht man mehr!”

Fünf verschiedene Gruppen nutzten diesen Anlass um anderen Leuten ihre Projekte näher zu bringen. Darunter zum Beispiel das Jugendparlament der Stadt Luzern oder der Verein Parkour Luzern. Auch von Seiten der Kultur stellte sich ein Projekt vor: Revoltaproduction. Die beiden begeisterten Fotografen, Musiker und Filmer Simeon und Jann sind die Gründer der Revoltaproduction. Durch Zufall liefen sie sich an der Kantonsschule Frauenfeld über den Weg und haben beschlossen ein gemeinsames Projekt zu etablieren. Die Mischung aus Musik, Film und Fotografie interessiert sie sehr und das macht ihre Arbeit aus. Die beiden Thurgauer produzieren unter anderem Musik- und Werbevideos.

 

Jann und Simeon sind momentan in der Entwicklungsphase und daher noch zu wenig bekannt, um auch über den Freundeskreis hinaus den Durchbruch zu schaffen. Daher ist es ihnen ein Anliegen, sich vorstellen zu können und neue Möglichkeiten zu finden, sich weiter zu entwickeln. Darum ist Jann nach Luzern gefahren, um sein Projekt am Projektforum vorzustellen. “Unser Projekt ist nur möglich, weil wir gemeinsam arbeiten. Gemeinsam erreicht man mehr. Das ist alleine schon beim Equipment zu sehen. Wir kaufen eine Kamera und es können sie danach vielleicht 20 verschiedene Leute nutzen. Das ist extrem wichtig für grosse Projekte von uns. Aber auch wenn andere Schülerinnen und Schüler froh sind, eine gute Ausrüstung für eine Arbeit ausleihen zu können, dann können wir helfen.”, erklärt uns Jann.

 

Hoffnung auf Erfolg in der Zukunft

Im Anschluss an die  Projektvorstellungen fand der Austausch mit den Fachpersonen statt. Peter Bucher und Andrea Gmür aus dem Kantonsrat oder die Grafikerin Saskia Noll waren vor Ort, um den Jugendlichen Ratschläge zu geben oder sich genauer über die verschiedenen Projekte zu informieren. Wichtige Bekanntschaften wurden geknüpft für eine gemeinsame Zusammenarbeit in der Zukunft. “Ich bin überrascht, wie effektiv der Austausch war und zugleich glücklich, dass das Projektforum so reibungslos geklappt hat”, so der Initiant des Projekts, Elias Vogel.

 

Auch für Tink.ch war es eine Möglichkeit, sich vorzustellen. Alles in allem war es für die verschiedenen Projektgruppen eine interessante und erfolgreiche Austauschrunde. Mit einem Rucksack voller neuen Ideen und guten Ratschlägen verliess man das Projektforum. “Die Vernetzung junger Menschen in Kombination mit Ratschlägen von Fachpersonen ist mir eindeutig geglückt.”, meint Elias Vogel abschliessend.