Sport | 12.02.2013

Bet and Win

Text von Simon Scheidegger | Bilder von Simon Scheidegger
Tink.ch Reporter Simon Scheidegger kommentiert die wöchentlichen Sportereignisse aus einer erfrischenden Perspektive. Kritisch, aber nicht immer ganz ernst zu nehmen.
Der sportliche Überblick der Woche: Sportissimo von Simon Scheidegger.
Bild: Simon Scheidegger

Endlich. Auch in der Schweiz sind seit diesem Wochenende die Wettbüros wieder geöffnet. Äh, kann man wieder Spiele manipulieren, äh verdienen Betrüger wieder viel Geld und zerstören den Sport. Sie wissen was ich meine: Die Winterpause ist vorbei und in der Super League wird wieder Fussball gespielt.

 

Endlich sagen auch die Fans, deren Leben jetzt wieder etwas mehr Sinn zu haben scheint. Allerdings hinderten die eisigen Temperaturen doch einige Supporter daran, den Weg ins Stadion auf sich zu nehmen. Und wie jedes Jahr hört man auf den Tribünen wieder die Diskussionen, warum nicht im Sommer länger Fussball gespielt werde und der Spielbetrieb dafür im Februar noch ruhen würde. Eine plausible Antwort konnte noch niemand liefern, und dass in St. Gallen das Spiel gegen Thun wegen unbespielbaren Terrains abgesagt werden musste, spricht auch nicht für eine Wiederaufnahme der Meisterschaft im Februar.

 

Aber Moment: Wenn der Rasen gefroren ist, rutschen die Spieler schneller aus, und es ist einfacher Tore nicht zu erzielen. Früher war das Ziel im Fussball, Tore zu erzielen. Aber das ist seit den jüngsten Entwicklungen nicht mehr ganz so klar: Dimitar Rangelov stürmt im Spiel von Luzern gegen YB aufs Tor zu und stolpert über seine eigenen Füsse. Der Schiedsrichter gibt Penalty und eine rote Karte für den Verteidiger. Ein Schelm, wer Böses denkt.