Sport | 11.09.2012

Surfen in Italien

Die Bildstrecke vom Comersee zeigt, was alles zum Windsurfen gehört. Und, wie Studenten auf kreative Weise Geld verdienen können. Salome Schneider ist Sportstudentin in Bern. Während den Semesterferien im Sommer geht Sie ihrer Leidenschaft, dem Windsurfen nach. In Domaso, am Comersee in Italien arbeitet sie in der Windsurfschule WSCD und unterrichtet Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Gruppen oder Privatlektionen. Was sich zunächst als Vergnügen anhört erweist sich als durchaus stressigen Alltag, denn der Terminkalender ist täglich dicht gedrängt und auch abseits des Wassers gibt es genügend zu tun. Unser Fotograf Oliver Hochstrasser ist eingetaucht in die Welt des Windsurfens und hat Salome einen Tag lang begleitet.
  • Windsurfer stehen dann auf dem Brett, wenn der Wind gut ist. Da steht man schon gerne mal um fünf Uhr in der Früh auf und fährt eine halbe Stunde mit dem Auto.

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  • Das Leben spielt sich sodann zwischen Surfbus, Wohnwagen und Wasser ab.

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  • Das Segel, das aus verschiedenen Materialien besteht und im Neuwert gut 1000 Franken kosten kann, wird aufgeriggt.

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  • Je nach Windstärke misst es zwischen vier und acht Quadratmeter. Diese müssen mit viel Kraft getrimmt werden.

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  • Um die Arme zu entlasten und mit dem Körpergewicht als Gegendruck zur WIndkraft zu wirken trägt der geübte Windsurfer das sogenannte Trapez um die Hüfte.

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  • Alle Wege sind Recht um auf's Wasser zu kommen. Dabei überquert man auch Mal die Schnellstrasse.

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  • Noch bevor die Sonne über den Bergen hervor scheint zieht man los und lässt sich vom Wind treiben. Hier im Bild Anick Girardin.

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  • Nicht nur Windsurfer, ebenfalls Kitesurfer und alles was sich vom Wind ziehen lässt ist an diesem Morgen auf dem Wasser.

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  • "Wie du in Richtung aufgehende Sonne gleitest, einfach wunderschön" schwärmen danach alle.

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  • Lange Zeit bleibt nicht, nach etwa 60 Minuten gehts schon wieder aus dem Wasser.

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  • Schnell wird alles verstaut und danach zurückgefahen, um rechtzeitig die Windsurfschule zu öffnen für die Gäste.

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  • Beim morgendlichen Teamtreffen um 9.30Uhr wird der Tag besprochen: Wer hat wann welche Kurse oder ist für das herausgeben von Material an der Station zuständig.

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  • Ein Blick auf die Wetter- und vorallem Windvorhersage ist wichtig. Heute ist sonnig und mittelmässiger Wind prognostiziert.

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  • Bevor um 10Uhr die beiden Windsurfstationen geöffnet werden, wird alles sauber gemacht und vorbereitet.

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  • Bei Salome findet in dieser Woche jeweils am Morgen der "Piraten"-Kinderkurs statt.

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  • Theorie gehört selbstverständlich zum Windsurfunterricht. Zunächst müssen die Kinder Fachbegriffe lernen um später Salome's Anweisungen zu verstehen.

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  • WIe bei jeder Sportart gehört das Einwärmen dazu, dabei steht der Spassfaktor und die Motivation der Kinder im Zentrum.

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  • Zunächst mag der eine oder andere noch Steuerprobleme bekunden...

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  • … doch Salome gibt klare Hilfestellungen, sodass nach dem zweieinhalbstündigen Kurs auch jeder Fortschritte zu verzeichnen hat.

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  • Um ein Gefühl für das Segel und den Wind zu bekommen wird es in alle Richtungen geneigt und gedreht. Jedes Manöver fühlt sich je nach Windstärke anders an und muss geübt werden.

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  • Sollte der Wind jedoch Mal ausbleiben, werden Balanceübungen mit dem Brett gemacht.

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  • "Da Arbeiten wo andere ihren Urlaub verbringen ist speziell" erzählt mir Salome.

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  • Nach dem Kinderkurs am Morgen, einer Privatlektion am Nachmittag und zwei kurzen Pausen dazwischen ist Salome um 15.30 Uhr für die Surfstation zuständig; Koordination und Herausgabe von Mietmaterial.

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  • Um 18 Uhr wird die Station geschlossen, das Material verstaut und alles weitere aufgeräumt.

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  • Erst dann lassen sich wieder die Sonnenstrahlen geniessen, die letzten an diesem Tag.

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