Kultur | 03.04.2012

Viel Gefühl und starke Musik

Das Musical "Rebecca" wird im Stadttheater in St.Gallen mit grossem Erfolg aufgeführt. Den Roman dazu schrieb die Bestseller-Autorin Daphne du Maurier im Jahre 1938, im Jahre 1940 wurde die Geschichte von Alfred Hitchcock als Krimi verfilmt. Jetzt wird sie als Musical im Theater St. Gallen aufgeführt.
Das frisch verliebte Ehepaar in England. Karneval in Maxim de Winters Haus.
Bild: Tanja Dorendorf/T+T Fotografie

Eine junge Frau verliebt sich in Frankreich in den Witwer Maxim de Winter und wird schliesslich dessen Ehefrau. Dieser nimmt seine neue Frau mit nach England. Dort wird der frisch Getrauten aber schnell klar, dass Maxim de Winter und seine Angestellte die Verstorbene noch nicht vergessen haben. Besonders die Haushälterin, Mrs. Danvers, macht ihr das Leben schwer. Tag für Tag erzählt sie von der verstorbenen Rebecca. Der Hausdrache, gespielt von Maya Hakvoort und Kerstin Ibald vermag zu überzeugen.

 

Das Leben wird für die junge Frau schnell zu einem Albtraum. Dennoch hält die Liebe zu Maxim. Sie ist sogar so stark, dass sie dem schrecklichen Leben in Manderley standhält. Erst nach einiger Zeit erfährt sie, dass Rebecca bei einem Bootsunfall gestorben ist. Stück für Stück erfährt sie mehr von der mysteriösen Wahrheit über Rebecca.

 

Überzeugender Hausdrache

Michael Kunze und Sylvester Levay schufen ein Musical voller Romantik, Spannung und Tragödie. Die schauspielerische Leistung der Musicaldarsteller mit den einzigartigen und wunderschönen Stimmen und ihrem Schauspieltalent, begeistert das Publikum im Theater. Das Sinfonieorchester St. Gallen gibt dem Musical die nötige Tiefe harmoniert hervorragend mit den beeindruckenden Leistungen der Sängerinnen und Sänger.

 

Das Musical Rebecca ist noch bis am 9. Juni 2012 im Stadttheater St. Gallen zu sehen.

Links