Kultur | 14.04.2012

Kategorie D

Text von Louisa Nelle | Bilder von zVg
Filmkritiken zu Produktionen von Jugendlichen bis 25 Jahre über Pissoirs und sprechende Betten.
Ein Pissoir, zwei Männer, eine Frau. Auf den Spuren der Geheimnisse dieses Bettes
Bild: zVg

Hochzeitskuchen

Zwei Männer und eine Frau auf dem Männerpissoir. Mit prägnanten Kameraeinstellungen verfolgt Noah Bohnert ihr hinterhältiges Spiel. Ohne grosse Vorbehalte und mit viel Ironie knallt er dem Zuschauer seinen zweiminütigen Film vor die Füsse. Spannend und provozierend.

 

Monsieur du lit

Erstaunlich, was ein Hotelbett so alles zu erzählen hat. Da geht die Putzfrau mit dem CEO der SUB Bank ins Bett, der ihr Geld unter das Kopfkissen legt. Ein Japaner findet diese, kauft sich damit eine Kamera und schiesst Nacktfotos von sich. Die Ehefrau des genannten CEO’s versucht sich im selbem Zimmer mit Schlaftabletten umzubringen. Lässt diese aber fallen und findet so ein Foto des nackten Japaners unter dem Bett, woraufhin sie das Zimmer wechselt. Ein ehemaliger drogensüchtiger Mitarbeiter der SUB möchte sich an der Bank rächen und testet die Schärfe seines Messers an der Matratze. Er findet die Schlaftabletten am Boden, kann der Versuchung nicht widerstehen, erwacht am nächsten Morgen ohne Erinnerung und lässt das Messer stecken. Tja, und bald darauf zieht es das Liebespaar wieder ins Zimmer, mit tödlichen Folgen. La vie est pleine de coïncidences!