Kultur | 13.04.2012

Kategorie C

Text von Emma van den Bold | Bilder von zVg
Filmkritiken zu Produktionen von Jugendlichen bis 19 Jahre über originelle Kriminelle und einäugige Roboter.
Hände hoch! Gib mir sofort deinen originellsten Gedanken! Einer der vielen einäugigen Roboter auf der Flucht.
Bild: zVg

L’Etrange Echange

Ein Mann bedroht einen Busfahrer mit einer Pistole und zwingt ihn anzuhalten. Entgegen den Erwartungen will er kein Geld, sondern, dass die Passagiere ihren persönlich originellsten Gedanken formulieren. Kaum zu glauben, dass ein so junger, unerfahrener Regisseur diesen Film verwirklicht hat. Während nur sechs Stunden Dreharbeit sind einfühlsame Gespräche entstanden, die den Zuschauer mitreissen und ihn zum Nachdenken anregen. Laut Regisseur Raphaël Harari aus Genf, ist ein weiteres Projekt ähnlicher Natur in Arbeit.

 

Escape – Die Flucht

Pascal Burlet aus Dübendorf (ZH) realisierte als Maturaarbeit einen Animationsfilm. Zwei der vielen hundert einäugigen und dünngliedrigen Robotern, entfliehen einer bedrohlichen Fabrik. Im Interview, anschliessend an die Vorstellung, erzählt der Jungregisseur, dass er sich, um seinen Animationsfiguren menschlichere Züge zu verleihen, im Spiegel beobachtet hat. Ein gelungener Streich mit lustigen Einlagen, die den Zuschauer schmunzeln lassen.