Gesellschaft | 17.04.2012

Eine Messe für Entdecker

Text von Adrian Mangold | Bilder von Adrian Mangold
Rund 300-~000 Besucher fanden im letzten Jahr den Weg an die zweitgrösste Publikumsmesse der Schweiz. Die Mustermesse Basel (Muba) öffnet auch 2012 ihre Türen und bietet eine grosse Plattform für Veranstaltungen, Produkte und Dienstleistungen.
Die 96. Basler Mustermesse lädt ein zum Entdecken. Etwa das Gastland Indien.
Bild: Adrian Mangold

Die alte Dame der Messen – wie die Mustermesse Basel gerne genannt wird – wurde am letzten Freitag zum 96 Mal eröffnet und bietet ein breites Spektrum an Attraktionen und Produkten an. So entdeckt man als Besucher der Mustermesse Basel (Muba) die verschiedenen Bereiche, die sich von Wohnen über Reisen, Kultur, Gesundheit oder Multimedia erstrecken.

 

Neben der Muba, läuft wie jedes Jahr auch die Fahrradmesse Twoo und die Nachhaltigkeitsmesse Natur. Doch beide Nebenmessen finden jeweils nur an den Wochenenden statt, die Natur sogar nur am ersten Wochenende.

 

Sechseläuten trifft auf Taj mahal

Die diesjährige Gaststadt hat am Rheinknie für Diskussionen gesorgt. Denn der Gast soll niemand anderes sein als “Erzfeind” Zürich. Sowohl Zürich als auch das Gastland Indien feiern in diesem Jahr Premiere an der Muba. Während Zürich zum Dialog über Vorurteile, Gegensätze und Gemeinsamkeiten der beiden Metropolen einlädt, verzaubert Indien die Besucher mit feinen Spezialitäten, schönen Teppichen und visuellen Reizen des Landes.

 

Erlebniswelt für Kaffeeliebhaber

Für die Kaffeetrinker ist auch gesorgt. So gibt es an der Muba neben diversen Kaffeemaschinen auch eine Erlebniswelt. Dort wird ein ereignisreiches Programm rund um die Welt des koffeinhaltigen Kultgetränkes geboten, welches vom Traditionsunternehmen “Mitte” aus Basel präsentiert wird. Stündlich gibt es auch eine «Röst-Show«, bei der die Besucher im Rahmen eines Degustations-Wettbewerb ihre Nasen und Gaumen testen können.

 

Kunst live erleben

Neu – und ein durchaus spannendes Projekt – ist die Skulptour im Rundhof der Halle 2. Dort basteln während der Muba verschiedene Landart-Künstler aus natürlichen Materialien wie Holz, Stein oder Eisen Kunstwerke. Die Kunstobjekte werden dann im Anschluss der Muba in verschiedenen Pärken und Grünanlagen in Basel aufgestellt, wo sie dann wieder in den ursprünglichen Zustand verfallen und so der Natur zurückgegeben werden. Das Ziel der Skulptour ist es, dass die Besucher einen anderen Zugang zur Kunst erhalten und ihre Entstehung live mitverfolgen können.

 

Die Ausgabe 2012 der Muba überzeugt mit einem guten Mix aus verschiedensten Angeboten, die ein breites Publikum ansprechen. Neben der Europameisterschaften der Elektroinstallateure und dem Jubiläumsstand von Ragusa, finden sich zudem jede Menge weiterer kleiner Attraktionen.