Kultur | 21.03.2012

Alles andere als Weltuntergang

Text von Manuel Lopez
Hört man sich das Konzert der finnischen Cello-Rocker Apocalyptica aus der Ferne an, denkt man an alles andere als an Cellisten. Eher fühlt man sich an Gitarristen erinnert, den Lautstärkepegel bis zum Anschlag aufgedreht. Vor der Bühne stellt man erstaunt fest, dass die zum Teil wie verzerrte Gitarren klingenden Töne von klassischen Instrumenten stammen. Doch nicht lange und das Erstaunen ist vergessen. Der Show von Apocalyptica kann sich keiner entziehen. Ihre Cellos haben die Musiker wortwörtlich im Griff, ihre Bühnenpräsenz ist überwältigend. Und wenn man darüber nachdenkt, wie Cello spielen und Headbanging gleichzeitig funktionieren kann, so ist man endgültig beeindruckt von dieser bisweilen schrägen, verrückten Band. Nicht zuletzt, weil sie auch in ruhigen, verträumten Passagen zu überzeugen vermögen.
  • Verträumte und ruhige Solopassagen...

    Bild: - 1 / 10

  • Zum krönenden Abschluss des diesjährigen Openair Soundcheck versetzte Apocalyptica die Reusstaler Jugend in Ekstase.

    Bild: - 2 / 10

  • Es war der Anfang einer erfolgreichen Bandkarriere.

    Bild: - 3 / 10

  • Als Abschlussarbeit inszenierten sie vier Stücke von Metallica auf ihren Cellos.

    Bild: - 4 / 10

  • Alle vier haben an der Sibelius-Akademie in Helsinki klassische Musik studiert.

    Bild: - 5 / 10

  • Die Markenzeichen der finnischen Cello-Rocker sind die langen blonden Mähnen.

    Bild: - 6 / 10

  • Apocalyptica versuchten sich in Sempach auch an Deutsch.

    Bild: - 7 / 10

  • ...und dazwischen durchgeknallte Publikumsansagen.

    Bild: - 8 / 10

  • ...wilde instrumentale Eskapaden...

    Bild: - 9 / 10

  • Verträumte und ruhige Solopassagen...

    Bild: - 10 / 10