Kultur | 10.01.2012

Let’s Rock’n’Roll Basel!

Text von Chiara Nauer | Bilder von Chiara Nauer
The Jamborines sind eine Indie-Band aus der Romandie. 2009 erschienen sie auf der Bildfläche und wurden noch im selben Jahr als "Best Of Rock Romand 2009" ausgezeichnet. Sie sind nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Norwegen und Grossbritannien unterwegs. Ein Gespräch über kleine Bühnen und grosse Tourneen.
"Wir sind vier Jungs, die Indie, Rock'n'Roll und funkige Musik mögen" -“ The Jamborines aus Yverdon.
Bild: Chiara Nauer

Wie war die Atmosphäre heute Abend?

Gut, aber nicht überwältigend. Die Leute waren kalt und langweilig. Sie standen einfach da und hörten zu. Als wir in Zürich gespielt haben, ist das Publikum rumgesprungen. Sie waren irgendwie verrückter.

 

Habt ihr jetzt einen langweiligen Eindruck von Basel?

Überhaupt nicht! Wir lieben Basel und haben jedes Mal einen riesen Spass wenn wir hier sind. Das Album, das im Februar herauskommt, haben wir hier aufgenommen. Es ist wie ein Zuhause, weil wir so viele Male hierhin gekommen sind und eine lange Zeit verbracht haben.

 

Wart ihr unterfordert?

Schon eher. Die Bühne war echt klein. Im Gegensatz zum D-Club in Lausanne war das nichts. Dort hatten wir eine Riesenbühne und genügend Platz um rumzuhüpfen und Stimmung zu verbreiten. Aber auf dieser Tour sind wir fünf verschiedene Bands und wir denken nicht, dass wir die Beste davon sind.

 

Wer seid ihr denn überhaupt?

Vier Jungs, die Indie, Rock’n’Roll und funkige Musik mögen. Wir versuchen stets das Beste herauszuholen, einfach Spass zu haben und eine gute Zeit zu verbringen. In der Regel ist es so, dass wenn wir eine gute Zeit zusammen haben, die anderen auch eine gute Zeit hätten.

 

Was macht ihr nebst der Musik?

Jeder von uns hat einen Job. Es wäre toll, wenn wir einfach nur rumhängen und den ganzen Tag Musik spielen könnten.

 

Ist es dann nicht schwierig, einen gemeinsamen Termin für die Proben zu finden?

Doch, das ist wohl das Schwierigste am Ganzen. Diese Organisation. Aber irgendwie kriegen wir es auf die Reihe, dass wir uns zwei- bis dreimal pro Woche sehen und üben.

 

Irgendwelche Zukunftspläne?

Weiterhin Musik zu spielen und aufzunehmen, die wir lieben. Konzerte zu haben und dazu eine Menge Spass. Denn das ist das, was wir gerne tun. Das soll auch so bleiben und dabei wollen wir immer besser werden.

 

Ihr habt eine Tournee in den USA geplant. Ist das als Schweizer Band nicht aussichtslos?

Nicht für uns. Jeder von uns hat vor Ort viele Kontakte und ich komme schliesslich von dort. Da lässt sich schon was machen. Eigentlich hätten wir bereits eine Tournee geplant gehabt. Wir haben sie aber dann in der letzten Minute abgesagt. Stattdessen sind wir ins Studio aufnehmen gegangen.

 

Eure letzten Worte:

Wir lieben Basel!

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