Gesellschaft | 24.01.2012

Ideen für die Apokalypse

Der Maya-Kalender hört laut vieler Esoteriker am 21. Dezember 2012 auf. Dies sei auch das Ende der Welt, heisst es. Damit haben wir nur noch zwölf Monate zu leben - zwölf Monate, die man weise nutzen sollte. Tink.ch hat für dich eine Löffelliste zusammengestellt.
Was sollte man bis zum Weltuntergang noch tun?
Bild: cplreviews.blogspot.com

Recherchiert man im Netz zum Thema Maya-Kalender und Weltuntergang, wird man von Informationen überflutet. Was sich vereinfacht und einigermassen sicher sagen lässt: Die Maya hatten drei Kalender, die sie parallel benutzten. Einer davon ist der viel besprochene Kalender, der angeblich am 21. Dezember 2012 endet. Allerdings endet er gar nicht wirklich. Vielmehr wird der Kalender an diesem Freitag erstmals wieder am ursprünglichen Ausgangspunkt ankommen, quasi am Tag der Schöpfung. Das lässt viele Forscher zum Schluss kommen, dass am Tag der Wintersonnenwende im Jahr 2012 etwas Neues beginnt und etwas Anderes aufhört.

 

Niemand weiss es

Die Meinungen über den Kalender der Maya und den 21. Dezember 2012 gehen auseinander. Manche sagen nur wage, es sei das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Andere sind davon überzeugt, dass alles untergehen wird – die Erde und wir mit ihr. Dritte hoffen, dass der Dezember der Beginn einer neuen, einer positiveren Ära sein wird. Und schliesslich gibt es da neben Hunderten anderen Meinungen die Gruppe, die das alles als Blödsinn abtut. Der Kalender der Maya macht den 21. Dezember 2012 zwar zu einem speziellen Datum, aber was das genau heisst, kann niemand wissen. Alle Theorien, brüsten sie sich auch noch so sehr mit Belegen, basieren schlussendlich auf einer Glaubenseinstellung und dem Standpunkt, von dem aus man auf die Beweismittel schaut.

 

Die Löffelliste

Sollten wir nach dem 21. Dezember noch existieren, könnte es trotzdem sein, dass alles anders wird. Oder was ist, wenn die Welt wirklich untergeht und wir nur noch zwölf Monate zu leben haben? Was muss man einfach erlebt haben, bevor dieser Planet nicht mehr ist, oder bevor er nicht mehr so ist, wie wir ihn kennen? Als die Autorin verschiedensten Menschen aus ihrem Umfeld ebenjene Fragen stellte, zeigte sich, dass die meisten zwar zuerst an etwas Extremes wie Bungee-Jumping oder eine Fahrt in den Weltraum denken, sich dann aber doch auf ihre Bescheidenheit besinnen. Sie entscheiden sich für einen Sonnenaufgang am Meer. Für Sushi. Für eine hemmungslose Schneeballschlacht. Für ausgelassenes Tanzen. In der Serie “Das Ende ist nah” wird bis zum 21. Dezember 2012 jeden Monat die Tink.ch-Löffelliste erläutert. Eine Liste, die man unbedingt abgearbeitet haben sollte, bevor die Welt untergeht.

 

 

The Bucket List


Der Begriff der “Löffelliste” kommt vom Film “Das Beste kommt zum Schluss” (Original: “The Bucket List”) mit Morgan Freeman und Jack Nicholson aus dem Jahr 2007. Darin geht es um zwei todkranke Männer, die eine Liste mit Dingen schreiben, die sie vor ihrem Dahinscheiden noch erledigen möchten.