Sport | 08.11.2011

Manege frei in Zürich

Text von Angela Haas | Bilder von Angela Haas
Am vergangenen Freitagabend fand im Hallenstadion Zürich der 34. Superzehnkampf statt. Die Schweizer Sporthilfe unterstützt mit dem Anlass mehr als 400 Sporthoffnungen auf ihrem Weg zum Spitzensportler.
Das Hallenstadion war ausverkauft: 12'000 Fans sahen sich den Superzehnkampf an. Sechs Spiele mussten die prominenten Gladiatoren überstehen. Unspunnen-Sieger Daniel Bösch.
Bild: Angela Haas

12’000 Zuschauer waren an diesem Abend anwesend, das Hallenstation war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Mit den farbigen Klatschern, die im Stadion verteilt wurden, feuerte das Publikum ihre Teams an. Es herrschte eine unglaubliche Stimmung im Hallenstadion. Unter dem Motto “Manege frei” hatten die 24 Prominenten sechs witzige Spiele zu absolvieren. Man musste auf dem Seil balancieren und kämpfen, Löwen füttern und am Schluss beim grossen Finale, mussten die Sportler verschiedene Hindernisse meistern.

 

Nicht wissen, was kommt

Sascha Ruefer moderierte die Show bereits zum neunten Mal und es gelang ihm wie immer, das Publikum in eine super Stimmung zu versetzen. Das Spannende an diesem Event sei für ihn die Ungewissheit, so Ruefer. Er wisse nicht, was alles in der Show passieren werde und so seien seine Moderationen frei. Diese grosse Show moderieren zu dürfen, sah er bei seiner ersten Sendung als grosse Chance. Damals rannte Simon Ammann beim Einlaufen in das Stadion in eine Fernsehkamera. Dieses Erlebnis wird Ruefer nie vergessen.

 

Schön und sportlich

Schiedsrichter Reto Bertolotti schaute den 24 Gladiatoren genau zu und sorgte dafür, dass fair gespielt wurde. Die Fussballexperten des Schweizer Fernsehens, Gilbert Gress und Hanspeter Latour, unterstützten den Schiedsrichter. Wie jedes Jahr gab es sechs Teams mit je vier Gladiatoren. Dabei waren Sportler wie Tanja Frieden, Jörg Abderhalden, Bernhard Russi oder Sarah Meier. Schwinger Daniel Bösch, der diesjährige Unspunnen-Sieger, fand den Superzehnkampf einmalig. Ein Spiel, bei dem er als Seelöwe einen Fisch erwischen sollte, gefiel ihm dabei besonders.

 

Auch die schönsten Schweizer, Alina Buchschacher und Luca Ruch, waren am Wettbewerb beteiligt. Die Miss Schweiz 2011 faszinierte die gute Stimmung im Hallenstadion. Auf dem Trapez über den Zuschauern zu schweben und das Gleichgewicht zu halten, war für sie eine kleine Herausforderung und es machte ihr viel Spass. Ihr Tag war ziemlich anstrengend, denn die Gladiatoren mussten schon am Nachmittag für die Spiele proben.

 


 

Info

Wer am Superzehnkampf nicht dabei war, kann das am Fernsehen nachholen. Das Schweizer Fernsehen zeigt den Superzehnkampf in der Wiederholung am Samstag 19. November um 14.45 und am 31. Dezember um 16.05 auf SF2.