Kultur | 03.08.2011

Heiteres Roma-Fest am Rhein

Am 26. Juli war es wieder so weit: Das Floss ankerte in Basel und setzte die Zuschauer schon mit dem ersten Konzert ins Staunen. Fanfare Ciocarlia machte mit ihrem Roma-Sound einen ausgezeichneten Anfang des zweiwöchigen Programms.
Lassen den Balkan und Basel näherrücken: Fanfare Ciocarlia.
Bild: www.asphalt-tango.de/Arne Reinhardt

Das Rheinufer ist wie üblich schon gegen acht Uhr dicht bevölkert. Das Publikum, bestehend aus Jung und Alt, wartet auf die erste Show dieses Jahres. Die aus Rumänien stammende zwölfköpfige Blaskapelle Fanfare Ciocarlia geht pünktlich auf die Bühne und macht vom ersten Lied an Partystimmung. Ihre Musik ist purer Gypsy-Sound gewürzt mit einprägenden Melodien. Die Band lässt den Trompeten, Saxophonen und Basstrommeln ihren freien Lauf und doch ist alles durchkomponiert.

 

Schon nach dem ersten Stück tanzt das Publikum wild mit und will mehr. Mehr von diesem unverkennbaren osteuropäischen Klang, der nicht nur den Balkan Basel näher bringt. Und mehr von dieser festlichen Stimmung, die an eine Hippie-Hochzeit erinnert.

Nach einer Stunde des Feierns, Tanzens und der wilden Körperbewegungen lässt Fanfare Ciocarlia das Publikum erschöpft aber heiter zurück und zieht weiter zur nächsten Roma-Sause.

 

Info


Das Floss ist noch bis 13. August am Rheinufer Basels geankert. Das Programm ist auf www.imfluss.ch zu finden.