Gesellschaft | 14.08.2011

Ein neuer Rekord und altbekannte Sieger

Am Beachvolleyball-Turnier an den X-Days standen sich im Finale dieselben Teams wie letztes Jahr gegenüber. "Beachgirls" siegten in drei Sätzen gegen "Blessed". Tink.ch sprach mit verschiedenen Sportlern. Es stellte sich heraus: man gibt sich selbstbewusst, aber auch selbstkritisch.
Siegerfreuden: Das Team "Beachgirls" freut sich über den Turniersieg. Sie holten ihn nach 2010 schon zum zweiten Mal.
Bild: Jonas Brunner Hart umkämpft: Im Finale schenkten sich die "Beachgirls" und "Blessed" vor mitfieberndem Publikum nichts. In Action: Bretterharte Smashs und Blocks waren bei den besten Teams am Netz im Minutentakt zu sehen.

Die Sonne brennt steil auf die Beachvolleyball-Felder herunter, auf denen die Jugendlichen im Einsatz sind. Auf jeder Seite spielen drei Spieler, mindestens eine Frau muss laut Spielregeln dabei sein. Die Felder sind mit einer dünnen Staubschicht überzogen, die von den Sportlern aufgewirbelt wird.

 

Am Spielfeldrand sitzen Zuschauer, viele von ihnen selber Spieler, die ihre Konkurrenten beobachten. Es wird gerufen und applaudiert. „Oui! On remonte!“, feuert jemand sein Team an. Die meisten Zuschauer haben es sich im Schatten gemütlich gemacht, denn die Luft ist heiss. „Das Wetter ist super, viel besser als letztes Jahr, da regnete es“, sagt der 20-jährige Désiré Nguene, ein Spieler des Teams „The Habaschs“. Ausserdem käme ihm das Niveau der Teams dieses Jahr viel ausgeglichener vor. Allerdings hat Désiré Nguene auch erst die Teams seiner Gruppe beobachtet und kann somit nur zu diesen eine Einschätzung machen.

 

Sieger fahren nach Frankreich zum Surfen

Dieses Jahr machen 30 Teams am Beachvolleyball-Turnier an den Bieler X-Days mit. Diese werden in drei Gruppen auf drei Felder eingeteilt. „So viele Teilnehmer hatten wir noch nie“, sagt Michel Mayer, einer der Organisatoren. Jedes Team müsse an einem Tag gegen neun andere antreten, das sei viel. Mayer ist nicht nur ein Organisator, er spielt auch selbst am Turnier mit, im Team „Beachgirls“. Letztes Jahr gewann er mit seinem Team den ersten Preis. Er meint, damals sei das Team „Blessed“ besser gewesen, gewonnen hätten dann aber doch „Beachgirls“.

 

„Blessed“ mischen auch dieses Jahr wieder mit. Tobias Georg meint, sein Team sei „sehr optimistisch“, was das eigene Weiterkommen betreffe. „Dass wir uns für die nächste Runde qualifizieren, ist selbstverständlich.“ Georgs Team ist jedoch auch selbstkritisch. „Für jeden Eigenfehler machen wir zehn Liegestützen nach dem Spiel!“, verrät er.

 

Nach der zweiten Runde und den K.O.-Spielen am Sonntag trugen am Nachmittag die beiden Teams „Blessed“ und „Beachgirls“ das Finale aus. Erst im dritten Satz gewannen „Beachgirls“. Sie verteidigten somit ihren Titel von letztem Jahr. Nun winkt Michel Mayer und seinen Kollegen ein Surfcamp in Moliets, Frankreich.