Kultur | 28.06.2011

Wipkingen spielt auf

Letztes Wochenende fand das siebte Openair Wipkingen im Wipkinger Park in Zürich statt. Eine musikalische Entdeckungstour mit Sonne, Bier und vielen Freunden. Tink.ch sprach mit Mitorganisator Timo Crivelli, oder probierte es zumindest.
Gute Musik macht durstig. Klein aber fein: Die Bühne am Openair Wipkingen. Fotos: Sara Lisa Schäubli

Tink.ch: Was wünscht du dir für das diesjährige Openair Wipkingen?

 

Timo Crivelli: Oh, vieles. Zum einen eine riesige Menge Leute, so viele, dass ich gar nicht mehr durchkomme. Dann so viel Umsatz, dass wir Reserve haben für das nächste Openair. Ausserdem wünsche ich mir natürlich, dass alles friedlich abläuft und nichts Dummes passiert.

 

Auf welche Band bist du am meisten gespannt?

Auf Electrik Gossip und i-punkt, weil mir beide noch relativ unbekannt sind.

 

Wie ist die Stimmung jetzt, um sechs Uhr abends?

Es hatte noch nie so viele Leute um diese Uhrzeit wie jetzt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die vielen lokalen Bands all ihre Freunde mitgeschleppt haben. (lacht)

 

 

Hier kam das Interview zu einem abrupten Halt, da die Autorin hinter die Bar arbeiten gehen musste und dort auch die nächsten Stunden nicht weg kam, da die durstigen Openairbesucher nicht genug bekommen konnten. Doch auch von dort aus hörte sie die Bands. Sei es die soulige Stimme der Frontsängerin von ‘Looking for Alice’, der Power von ‘i-punkt’ oder die tanzbaren Beats von ‘Le Dompteur’. Sie sah Timo erst um 2.00 Uhr morgens wieder und wollte ihm noch ein Schlusswort abringen. Dies bekam sie in Form einer taumelnden Umarmung und den Worten «Es war genial. Absolut übertrieben genial. Und jetzt ist es fertig. Halleluja. Danke, danke, danke und bis zum nächsten Mal!»